VESCERA – Beyond the Fight

Band: Vescera
Album: Beyond the Fight
Spielzeit: 37:26 min
Stilrichtung: Melodic Metal
Plattenfirma: Pure Steel Records
Veröffentlichung: 07.04.2017
Homepage: www.facebook.com/michael.vescera.1

2008 erschien das erste Soloalbum von Sänger Michael VESCERA. Dies wurde noch mit unzähligen Gastmusikern eingespielt. Nun ist der stimmgewaltige Fronter zurück und präsentiert mit einer festen Mannschaft, bestehend aus den ehemaligen NITEHAWKS Musikern Mike Petrone (Gitarre), Frank Leone (Bass) und Fabio Alessandrini (Schlagzeug) das neue Album „Beyond the Fight“.
Geboten wird auf diesem feinster Melodic Metal US amerikanischer Prägung der die Fans dieses Genre bestimmt zufriedenstellen wird!
Als Opener gibt es „Blackout in Paradise“ auf die Ohren welches kraftvoll und melodisch aus den Boxen tönt. Michael‘s dominantes und außergewöhnliches Organ erklingt und schon merkt man der Gute hat nichts von seiner Klasse verloren. Auch der Song selbst ist feinster US Metal mit treibenden Riffs und einen tollen Chorus der bestens als Opener geeignet ist.
Mit „In the Night“ und „Stand and Fight“ folgen dann zwei Nummern die zwar auch ganz in Ordnung sind, aber nicht ganz an die Klasse des Openers anknüpfen können.
Dies macht wiederum der nächste Song „Dynamite“ definitiv! Ein flotter Groover der sich vor allem durch den Chorus in den Gehörgängen festsetzt und begeisert!
Als Nächstes wandert dann „Vendetta“ auf unsere Hitliste bevor „Troubled Man“ den letzten Abschnitt der etwas kurz geratenen Scheibe einläutet.
Hier kann das abschließende „Suite 95“ noch am Ehesten überzeugen.

Anspieltipps:

Hier solltet ihr euch auf jeden Fall “Blackout in Paradise”, “Dynamite”, “Vendetta” sowie “Suite 95” zu Gemüte führen.

Fazit :

Michael VESCERA weiß natürlich was er macht! Sein neues Soloalbum ist auf jeden Fall insgesamt sehr ordentlich und stark ausgefallen, allerdings muss man hier ganz klar die mickrige Spielzeit und die doch recht schwankende Songqualität bemängeln.
Ein paar mehr Song im Fahrwasser der Anspieltipps und ein paar Minuten mehr Spielzeit hätten dem Album und der Benotung definitiv nicht geschadet!
Trotzdem ein ordentliches, neues VESCERA Album!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Blackout in Paradise
02. In the Night
03. Stand and Fight
04. Dynamite
05. Looking for Trouble
06. Vendetta
07. Troubled Man
08. Never Letting Go
09. Suite 95

Julian

SUNLESS SKY – Doppelgänger

Band: Sunless Sky
Album: Doppelgänger
Spielzeit: 45:24 min
Stilrichtung: US Metal
Plattenfirma: Pure Steel Records  
Veröffentlichung: 07.04.2017
Homepage: www.sunlesssky.com

Die US Power Metaller von SUNLESS SKY kommen nach ihrem Debütalbum „Firebreather“ von 2014 nun mit ihrem zweiten Album „Doppelgänger“ um die Ecke! Darauf wird erneut der Sound des Debüts bis aufs äußerste zelebriert und über allem thront der eindringliche Gesang von Fronter Juan Ricardo der auch bei der Band WRETCH aktiv ist.
Mal schauen ob die Jungs die Schwachstellen des letzten Albums ausbügeln konnten und nun so richtig durchstarten?
Der erste Versuch in diese Richtung ist der Opener „Starfall“. Dieser kommt druckvoll und melodisch aus den Boxen gedonnert und über allen thront der schon angesprochene Gesang von Juan Ricardo. Als Einstieg ist die Nummer wirklich bestens geeignet.
Der Titeltrack „Doppelgänger“ folgt als nächstes und präsentiert sich ähnlich schnell und melodisch, vielleicht noch einen Ticken besser als der Opener. Auf jeden Fall wandert er direkt auf unsere Hitliste.
Danach wird es bei „Kingdom of Sky“, „Stone Gods“ und „Lake of Lost Souls“ wobei der letztere Track hier ganz klar als Sieger vom Platz geht. Hier stimmt einfach die Mischung aus Heavyness und Melodic perfekt.
Und auch „Netherworld“ im Anschluss schiebt sich direkt in die Gehörgänge und auf die Hitliste.
So kann es bitte gerne weitergehen, die Band kommt anscheinend langsam in Schwung!
Mit „Adrenaline Junkie“ im Anschluss kann man aber leider nicht wirklich an die Vorgängerqualität anknüpfen, besser ist da schon „Inside the Monster“ und auch das Abschlussdoppel „Heroin“ und „Black Symphony“ kann begeistern.
Zum Ende hin also doch noch versöhnliche Töne, nachdem man gerade in der ersten Hälfte doch einiges liegen gelassen hat.

Anspieltipps:

Mit “Doppelgänger”, “Lake of Lost Souls”, “Netherworld”, sowie “Heroin” solltet ihr hier am Ehesten klar kommen.

Fazit :

Mein letzter Rezisatz drückt das Gehörte eigentlich gut aus, man hat gerade nochmal die Kurve bekommen! Das Album macht es einen insgesamt nicht wirklich leicht, hat man doch gerade im ersten und im Mittelteil einige Standardsongs zu überstehen.
Ein paar starke Tracks haben es dann doch noch aufs Album geschafft, insgesamt kommt man von der Qualität her aber nicht ganz an das Debütalbum ran!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Starfall
02. Doppelgänger
03. Kingdom of Sky
04. Stone Gods
05. Lake of Lost Souls
06. Netherworld
07. Adrenaline Junkie
08. Inside the Monster
09. Heroin
10. Black Symphony

Julian

JOTNAR – Connected/Condemned

Band: Jotnar
Album: Connected/Condemned
Spielzeit: 59:28 min
Stilrichtung: Melodic Death Metal
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 21.04.2017
Homepage:  www.jotnar.com 

2017 ist endlich soweit. Die bereits Ende 2008 gegründete Band JOTNAR bringt ihr Debütalbum „Connected/Condemned“ raus. Lange lange lange mussten die Fans warten, aber es hat sich absolut gelohnt. Das Sahnestückchen ist für ein Debüt erstaunlich erstklassig und einzigartig geworden, die Produktion feinste Schweizer Schokoloade. Gemischt von Sacha Laskow in den Perfect Filth Studios in Kanada und gemastert von Jens Bogren in den Fascination Street Studios in Schweden ist das Teil eine echt runde Sache mit nur ganz wenigen unbedeutenden Kanten geworden. 
In Teilen wird man an IN FLAMES erinnert, als sie noch gut waren und für ihre Musik brannten („I, the paradox“) und  doch übertrumpfen JOTNAR ihre Vorbilder locker mit knalligem Melodic Death Metal und beinharten Riffs, die einen nicht zur Ruhe kommen lassen. Schon der Titeltrack „Connected/Condemned”, der anfangs harmlos und nett daherkommt, enttäuscht nicht und ballert einem nach kurzem Intro die ersten harten Sounds um die Ohren und zeigt sein wahres metallisches Gesicht. Auch die Zusammenarbeit mit Björn „Speed“ Strid von Soilwork im Song „Broken Esteem“ und Jennie Nord  von Ultimate Fate bei „The Portrait“ fügen sich nahtlos ein und verleihen dem Debüt das gewisse Etwas, das die Scheibe von so vielen einfallslosen und mit dem Gestank des Mainstream behafteten Melodic Death Metal Alben unterscheidet. D vergleichsweise langsame Track „The Portrait“ rundet die ganze Sache ab und gibt dem Gesamtwerk einen absolut würdigen  Abschluss.
JOTNAR verbinden Old School Elemente mit modernen Melodic Death Metal Arrangements und erfrischen dabei mit neuen Ansätzen. In den Songs „Starved of Guidance“, „Missing Shadows“ oder auch „The loneliness Legacy“ hört man die Verbindung von alt und neu so fließend wie Ying und Yang am deutlichsten raus. Füße still halten ist nicht, der ganze Körper will sich schütteln und zur Musik der Jungs aus Spanien abzappeln und alles rauslassen, was an Energie aufzutreiben ist. Am liebsten vor einer Bühne, denn dort sind sie eine Naturgewalt, deren Fangemeinde mit jedem Gig noch wächst. Die Spanier haben mittlerweile auch schon etliche erfolgreiche Shows mit bekannten Bands wie KORN,AMON AMARTH, MACHINE HEAD, SABATON oder AT THE GATES gespielt. 
Nachdem Sänger Misael Montesdeoca die Band aus persönlichen Gründen verlassen hatte, übernahm Mario Infantes seinen Platz. Infantes fügte dem bisherigen Sound der Band eine völlig neue Dimension hinzu und endlich konnten die Aufnahmen für das Debütalbum starten. Und was für ein Album das geworden ist. JOTNAR haben ihren eigenen Sound und verbinden ihr Metall ohne jegliche Schweißnaht in kraftvolle und alles zermalmende Gitarrenriffs mit geschmeidigen Melodien, wahnsinnige Growls mit eingängigen Refrains. Die ausgewogene Mischung aus heftigen und aggressiven Rhythmen und doch so ausgeprägten Melodien machen aus JOTNAR definitiv eine Band, mit der auch weiterhin zu rechnen ist. Zum Glück für Alle, die auf geil gemachten, astreinen Melodic Death Metal stehen.

Einzig das Nelly Furtado Cover „Say it right“ entzieht sich mir völlig, den tieferen Sinn dahinter suche ich noch immer vergebens. Es ist ganz nett gemeint, aber das Lied hätte sich die Band sparen können, hier gibt es definitiv bessere Sachen, in denen JOTNAR ihre Akzente setzen kann. Zudem besteht die Gefahr, dass das Album mit knapp 60 Minuten Spielzeit auf die Dauer etwas an Schwung verliert. Aber dennoch kann ich es jedem Fan des Genres nur empfehlen, die Band kann endlich ihren Weg gehen und in der aktuellen Besetzung wird noch weitere großartige Musik auf uns zukommen! Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Album. 


WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Connected/Condemned
02. Remaining Still
03. Missing Shadows
04. Broken Esteem (Feat. Björn "Speed" Strid)
05. Suicidal Angel
06. Live Together Die Alone
07. Starved Of Guidance
08. I, The Paradox
09. The Sentence
10. Invisible Trace
11. The Loneliness Legacy
12. Say It Right (Nelly Furtado Cover)
13. Envy World
14. The Portrait (Feat. Jennie Nord)

Tanja
 

SINHERESY – Domino

Band: Sinheresy
Album: Domino
Spielzeit: 41:21 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Scarlet Records
Veröffentlichung: 07.04.2017
Homepage: www.sinheresy.com

2009 brachte die italienische Power/Symphonic Metalband SINHERESY ihr Debütalbum „Paint the World“ auf den Markt welches von Fans und Presse sehr positiv aufgenommen wurde!
Die Mischung aus Symphonic Metal ala Nightwish und Progressive/Power Metal ala SYMPHONY X inklusive des männlich/weiblichen Wechselgesang konnte einfach überzeugen.
Nun steht uns das neue, zweite Album der Band „Domino“ ins Haus auf dem erneut die beiden Sänger Cecilla und Stefano zu hören sind und auf dessen die Band stilistisch etwas mehr in Richtung Modern Metal geht.
Dann lauschen wir mal der Dinge die da kommen, zuerst mit dem Opener und Titeltrack „Domino“. Dieser legt erstmal mit einer atmosphärischen Einleitung los, bevor dann die tief gestimmten Gitarrenriffs das Kommando übernehmen. Erneut ist der schöne gesangliche Wechsel der beiden Sänger sehr schön umgesetzt und der Track bildet eine tolle Mischung aus Progressivität, Modern und Symphonic Metal, ganz so wie das auch schon auf dem Debüt der Fall war.
Nach dem etwas unspektakulären „Star Dome“ haben wir mit „Without a Reason“ die erste Halbballade vor der Brust. Und hier kann die Band ihre anderen Stärken voll ausspielen. Natürlich sind es hier erneut die stimmgewaltigen Sänger die hier glänzen können aber auch die anderen Musiker zaubern hier einen atmosphärischen Klangteppich den man sich nur kaum entziehen kann!
Das nächste Highlight ist dann das sehr melodische „Under your Skin“ und die tolle Ballade „The Island of Salt and Grass“.
Der letzte Abschnitt wird definitiv von dem erneut sehr melodischen „Believe“ beherrscht, die anderen beiden Songs sind da eher nur gutes Beiwerk.

Anspieltipps:

Hier solltet ihr euch auf jeden Fall “Domino”, “Without a Reason”, “Under your Skin” und “The Island of Salt and Grass” einmal anhören.

Fazit :

Das Debütalbum von SINHERESY hat mich damals echt begeistert, hier muss ich sagen ist die Begeisterung ein klein wenig gewichen. Natürlich liefert man nach wie vor eine starke Leistung ab und hat starke Tracks an Bord, aber irgendwie hatte ich einen größeren Schritt nach vorne erwartet!
Auch fehlt jetzt wirklich DER absolute Ohrwurm und so kann ich hier leider “nur” eine 7 als Bewertung vergeben. Die Scheibe ist ok und geht in Ordnung mehr aber leider auch nicht.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Domino
02. Star Dome
03. Without a Reason
04. My only Faith
05. Unspoken Words
06. Under your Skin
07. The Island of Salt and Grass
08. Ocean of Decption
09. Believe
10. Another Life

Julian

SYRON VANES – Chaos from a Distance

Band: Syron Vanes
Album: Chaos from a Distance
Spielzeit: 58:58 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Mighty Music/Target Group  
Veröffentlichung: 27.01.2017
Homepage: www.syronvanes.com

SYRON VANES aus Schweden? Nie von den Jungs gehört! Kein Wunder, die Jungs haben ihre Wurzeln zwar in den 1980er Jahren wurden dann aber in den 90igern jäh vom Grunge ausgebremst und lösten sich desillusioniert auf.
2003 kam dann das Comeback und zuletzt veröffentlichte man 2014 das Album „Evil Redux“. Anfang des Jahres erschien dann das bisher stärkste Album der Band „Chaos from a Distance“ da waren sich Fans und Presse nach hören der Vorabveröffentlichungen schnell einig.
Eine Portion NWOBHM hat noch niemanden geschadet und so muss das Album natürlich auch noch bei uns besprochen werden! Denn, das vorab, es wäre echt schade gewesen diese Perle des Heavy Metals euch nicht näher zu bringen!
Aber der Reihe nach, als Opener erwartet uns erstmal „Gods of War“. Sehr futuristisch geht die Nummer los, bevor die harte Gitarrenriffs einsetzen und sich ein schwermetallischer Groover entwickelt den man sich nur schwer entziehen kann. Melodie, ein gescheiter Chorus alles da, damit der Start in die Scheibe schön süffig ist.
Dort wo der Opener aufgehört hat schließt dann nahtlos das folgende „Angelchild“ an welches sich ebenfalls direkt in den Gehörgängen festsetzt. Dicht gefolgt wird es dann von den nächsten Ohrbomben „Chaos from a Distance“, „Crucified“ und vor allem „The Seventh Day“ welches einen total aus dem Sessel bläst! Bislang DAS absolute Highlight der Scheibe, einfach genial!
Die nächsten beiden Songs „Trial by Spirit“ und „Lies“ sind dann „nur“ gute Standardsongs geworden bevor uns mit dem abwechslungsreichen „Shape of God“ und dem knackigen „I don‘t wanna see you Die“ die nächsten absoluten Metalperlen ala SYRON VANES erwarten. Ganz stark was die Jungs hier wieder zeigen, hätte ich so niemals erwartet!
Und wir haben ja noch, Gott sei Dank, 4 Tracks die uns das Album auch noch absolut versüßen und das meine ich jetzt so wie ich es sagen, selten so eine absolute Hitdichte auf einem Album gesehen in der letzten Zeit. Mit dem verklingen des letzten Tons des abschließenden, schnellen „Sleepwalking“ endet ein Album das ich SO nie und nimmer erwartet hätte.

Anspieltipps:

Hier könnt ihr hin greifen wo ihr wollt, alles ist absolut anspieltauglich!

Fazit :

Ich glaube man merkt mir meine Freude über das neue Album von SYRON VANES doch an! 🙂 Vor allem weil ich die Band überhaupt nicht auf den Radar hatte bläst sie mich dermaßen mit ihrem harten aber doch sehr melodischen Metal komplett aus dem Sessel! Aufgrund dieser tollen Überraschungen liebe ich meinen Job so!
Eine geile Scheibe ohne Punkt und Komma, die bestens für die nächste Metalparty oder Autofahrt geeignet ist, anchecken ist hier Pflicht und mit Sicherheit haben wir es hier mit einem DER Metal Highlights des Jahres 2017 zu tun!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Gods of War
02. Angechild
03. Chaos from a Distance
04. Crucified
05. The Seventh Day
06. Trial by Spirit
07. Lies
08. Shape of God
09. I don‘t wanna see you Die
10. Saints on Fire
11. Master of Overkill
12. Ringside
13. Sleepwalking

Julian

STORMAGE – Dead of Night

Band: Stormage
Album: Dead of Night
Spielzeit: 51:15 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Massacre Records  
Veröffentlichung: 24.03.2017
Homepage: www.stormage-metal.com

Die Band STORMAGE hatte ich zwar immer irgendwie auf dem Radar, aber so ganz konnte ich mich für die Jungs bislang noch nicht erwärmen. Wird Zeit das sich das mal ändert! Schließlich ist die Band schon seit 2003 aktiv und bringt dieser Tage ihr drittes, und nach eigenen Aussagen, bisher stärkste Werk mit dem Titel „Dead of Night“ heraus.
Auf diesem neuen Album bewegt sich die Band auch immer wieder in moderneren Metalgefilden und würzt dies mit einer ordentlichen Portion Thrash was natürlich die Abwechslungsdichte extrem nach oben schraubt.
Ein breites Spektrum des Heavy Metals also, schauen wir doch mal direkt mit dem Opener „Instinct to Defend“ wie das Ganze denn so klingt. Der Song beginnt mit einer kleine atmosphärischen Einleitung bevor Thrashmetal Gitarrenriffs uns den Staub aus den Boxen ballern, was für ein Beginn! Der Gesang ist ebenfalls hart und passt daher bestens zur Mucke. Sehr schön ist das man trotz der ganzen Härte einen melodischen Chorus mit an Bord hat. Als Opener ist die Nummer also bestens geeignet.
Das anschließende „Anguish of Mind“ hat dann auch Thrash Anteile enthalten, ist aber wesentlich melodischer angelegt und geht daher wesentlich besser ins Ohr, ein Toptrack!
Als nächstes kommt „Heretic Enemy“ zu Beginn schwer in Schwung, weiß dann aber besonders durch seinen tollen Chorus zu begeistern und zu überzeugen. 
Der Mittelteil der Scheibe wird ganz klar vom harten Doppelgespann „In the Line of Fire“ und „Drag you to Hell“ dominiert. Die anderen Songs sind eher Standardkost die nicht großartig auffallen.
Standardkost erwartet uns dann leider auch in der Folge ab und an, am Ehesten überzeugen kann im Abschlussdrittel noch „The Deadly Blow“ welches sich aufgrund des tollen Chorus erneut schnell im Ohr festsetzt.

Anspieltipps:

Hier kann ich euch auf jeden Fall “Anguish of Mind”, “Heretic Enemy”, “In the Line of Fire” und “The Deadly Blow” empfehlen.

Fazit :

Das das neue Album von STORMAGE das bisher stärkste der Band ist, kann man ohne Problem so stehen lassen! Das zeigt auch die abschließende Benotung. Hier ist insgesamt zwar noch nicht alles Gold was glänzt, aber das was glänzt zeigt die Qualität der Band!
Ich denke Fans der Band und des Genre werden hiermit absolut zufriedengestellt und werden die ein oder andere Genreperle ausfindig machen können.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Instinct to Defend
02. Anguish of Mind
03. Heretic Enemy
04. Prime of Life
05. Faithless God
06. In the Line of Fire
07. Drag you to Hell
08. Victims Eyes
09. The Deadly Blow
10. Borne the Agony

Julian

TOXPACK – Schall & Rausch

Band: Toxpack
Album: Schall & Rausch
Spielzeit: 50:00 min
Stilrichtung: Streetpunk
Plattenfirma: Napalm Records
Veröffentlichung: 31.03.2017
Homepage: www.toxpack.de


“Schall & Rausch”, so nennt sich das neueste Werk des Berliner Quintetts TOXPACK. Nach dem tollen Erfolg des letzten Albums „Friss!“, das im stark umkämpften Markt immerhin mit Platz 16 geadelt wurde, sind die Ansprüche natürlich gewachsen. Und diesem Anspruch wird die 2001 in Ostberlin gegründete Band absolut gerecht. Der Rotz ist zurück auf Deutschlands Straßen und wo andere Bands in der Deutschrock-Mittelmäßigkeit versinken oder zu größenwahnsinnigen Abzockern ohne Verstand mutieren, gibt es ihn noch. Den deutschen Rock, der mit Punk, Hardcore und Metaleinflüssen einem einfach die Birne wegballert. Sinnige Texte, eingängige Melodien und dazu eine rotzige Attitüde, die einfach zum Mitfeiern, Abfeiern und Durchfeiern auffordert. Und dieser Aufforderung wird jeder, der sich das neueste Werk der Ostberliner anhört, nur allzu gerne nachkommen. 

Auch auf ihrem mittlerweile 8. Studioalbum gibt es wieder ein Gastspiel befreundeter Sänger. Dieses Mal wird TOXPACK von Gunnar Schröder und Stefan Ladwig von der Punk-Legende DRITTE WAHL unterstützt („In Trümmern“). 

Und zum Glück merkt man TOXPACK immer noch deutlich ihre Herkunft an. Aufgewachsen in Friedrichshain mit seinen szenesozialen Brennpunkten verkörpert die Band den rauen Hauptstadtklang und vereinen Anhänger verschiedener Genres vor der Bühne. Neben den Streetpunkern tummeln sich Oi!-Anhänger. Liegen sich Metal-Fans mit Hardcore-Junkies in den Armen und gröhlen inbrünstig TOXPACK-Songs. 

Auch wenn einige Kritiker der Band aufgrund des Erfolges von „Friss!“ Ausverkauf vorwerfen, bleiben die Jungs ihrer Linie treu und drehen sogar nochmal richtig auf. Es wird in TOXPACK-Manier amtlich abgerotzt und gekonnt mit ebenjenen Kritikern abgerechnet. In „Kommerz (Die Geier kreisen weiter)“ und „Reden, Lästern, Lügen“ werden genau diese Vorwürfe gekonnt außer Kraft gesetzt. TOXPACK und Kommerz, wer sowas in Zusammenhang setzt, hat von der Band nichts verstanden. 
Auf dem Album ergänzen sich Mitgröhlhymmnen wie „Willkommen im Club“ oder „Auf die guten alten Tage“ perfekt mit Social Distortion angehauchten Midtempo Songs wie „Unbelehrbar“. TOXPACK machen auf Scheibe Nummer 8 eine echt geile Figur. Sie wissen genau, was sie wollen. Auf-die-Fresse-Musik gegen das Establishment, ein Aufruf zur Revolution („Bis zum letzten Ton“), ein rotzfreches Werk, das nur so vor Energie strotzt und dabei doch auch zum Nach- und Umdenken anregen soll. 
Alles in allem ist „Schall & Rausch“ – wie es der Titel verspricht – ein energiegeladenes Punkrock-Streetcorewerk, welches einen defintiv nicht still sitzen lässt. Es ist der Schall guter Musik, der das Ohr erreicht und die Sinne in Rausch versetzt…


WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Intrada
02. Kommerz (Die Geier kreisen weiter)
03. Willkommen im Klub
04. Auf alte Tage
05. Bis zum letzten Ton
06. Reden, Lästern, Lügen
07. Die Letzten, die sich noch dagegen stellen
08. In Trümmern
09. Komm mit mir
10. Wenn Du willst
11. Narben der Vergangenheit
12. Gib mir Dein Geld
13. Nichts geht mehr
14. Unbelehrbar
15. Alles auf Anfang
16. Profectio

Tanja
 

SPITEFUL – Second to None

Band: Spitefuel
Album: Second To None
Spielzeit: 45:31 min
Stilrichtung: Melodic Metal
Plattenfirma: MDD Records
Veröffentlichung: 07.04.2017
Homepage: www.facebook.com/Spitefuel/

SPITEFUEL heißt eine junge Newcomer Band, die aus der Asche der Truppe Strangelet hervorgegangen ist, die sich letztes Jahr völlig überraschend nach dem starken Debüt "First Bite" aufgelöst hat. Bereits Ende 2016 gab es mit der EP "Sleeping With Wolves" einen Vorgeschmack auf das jetzt vorliegende Erstlingswerk der deutschen Band um Sänger Stefan Zörner, der einigen auch als Ex Frontmann von Lanfear bekannt sein dürfte. Das Stück konnte mit seinem Iron Maiden Touch begeistern und ließ somit die Erwartungshaltung in die Höhe schnellen, die aber mit dem jetzt vorliegenden  "Second To None" Bestätigung findet, denn der erste Longplayer von SPITEFUEL begeistert mit erstklassigem Metal, der immer wieder Querverweise zu Judas Priest oder auch Queensryche bietet und seinen Ursprung in den guten alten 80er Jahren hat.

War bei Strangelet noch ein Keyboard fester Bestandteil des Klangkosmos der Band, so hat man diesen bei SPITEFUEL weggelassen und durch einen zweiten Gitarristen ersetzt, so das fette knallige Riffs das Soundbild der Band jetzt bestimmen. Den Songs hat Frontmann Stefan Zörner mit seinem extrem flexiblen Gesang mehr als einmal seinen Stempel aufgedrückt. Einfach Klasse, was der hier stimmlich abliefert.

Mit dem Bombast Intro "On Burning Wings" wird der Longplayer symphonisch eröffnet, doch mit dem folgenden "Purified" treten SPITEFUEL ordentlich das Gaspedal durch. Da ist Headbangen angesagt. Absoluter Nackenbrecher Alarm!
Ich denke, damit haben die Jungs Ihren zukünftigen Live Opener gefunden.
"By My Hand" nimmt zwar etwas Tempo raus ist aber trotzdem ein absolutes Groove Monster. Mein erstes Highlight ist "Whorehouse Symphony" welches mit einem leicht abgedrehten dreckigem Gesang überrascht. Sehr geile Nummer! Highlight Nr. 2 ist für mich der Übersong "Regrets" der die Band zum ersten Mal von der ruhigen Seite zeigt. Mit klarem Gesang beginnend erinnert mich das Stück durch Tempowechsel mehr als einmal an Queensryche bzw Crimson Glory zu Ihren besten Zeiten. Absolutes Gänsehaut Potenzial!
Jungs, wenn Ihr das lest, Bitte mehr davon!

Mit der bereits erwähnten Vorab Veröffentlichung "Sleeping With Wolves" und "Triad Of Faith gibt es dann weitere Metal Songs die das erstklassige Niveau halten können, bevor es mit "Fly" eine weitere Ballade gibt, die aber leider nicht über eine gewisse Lagerfeuer Romantik hinauskommt und somit den einzigen Schwachpunkt dieses Silberlings darstellt. "Devil´s Darling" und besonders das abschließende
"It Remains Empty Forever", was durch die episch treibenden Gitarren begeistert, können wieder an das hohe Level von "Second To None" anknüpfen. Die druckvolle Produktion von Martin Buchwalter rundet dieses gelungene Debütalbum von SPITEFUEL erstklassig ab und macht diesen Longplayer zu einem Must Have für alle Metal Fans.

WERTUNG:

 


Trackliste:

01. On Burning Wings
02. Purified
03. By My Hands
04. Whorehouse Symphony
05. Regrets
06. Sleeping With Wolves
07. Adamah´s Tribe
08. Triad Of Faith
09. Fly
10. Devil´s Darling
11. It Remains Empty Forever


Heiko Füchsel

BROTHER FIRETRIBE – Sunbound

Band: Brother Firetribe
Album: Sunbound
Spielzeit: 54:46 min
Stilrichtung: AOR / Melodic Rock
Plattenfirma: Spinefarm Records
Veröffentlichung: 24.03.2017
Homepage: www.brotherfiretribe.com

Das ultimative Gute Laune, Sommer, Sonne, Ich will sofort Cabrio fahren, Album kommt dieser Tage mit "Sunbound" von der finnischen Combo BROTHER FIRETRIBE auf den Markt. Wer auf extrem pompösen Keyboard lästigen Pop Rock der Achtziger Jahre steht, wie er auf damals auf Scheiben von Survivor, Toto (zu "Isolation" Zeiten), Giuffria und Soundtracks der Marke Top Gun oder Iron Eagle zu finden war, wird das inzwischen vierte Album von BROTHER FIRETRIBE lieben und dementsprechend abfeiern.

Die Truppe um Nightwish Gitarrist Emppu Vuorinen und Sänger Pekka Ansio Heino feuert ein 12 Song langes Hitfeuerwerk par Excellance ab, welches den AOR Fans, dank der fesselnden Melodien und grandiosen Refrains, mehr als einmal ein Strahlen ins Gesicht zaubern und zugleich jede Menge Hühnerhaut bescheren wird.

Nach dem Intro "Sunbound" legen BROTHER FIRETRIBE mit dem treibenden "Help Is On The Way", was entfernt an den Titelsong ihres zweiten Longplayers "Heart Full Of Fire" erinnert, fulminant los. So macht AOR einfach Spass! Mit dem folgenden "Indelible Heroes" lassen die Jungs einen Melodic Rock Kracher vom Stapel der mit einem fast hypnotischen Refrain zu begeistern weiß.

Weitere Highlights, wobei man eigentlich alle Songs bedenkenlos nennen kann, sind die bereits bekannte vorab veröffentlichte Single "Taste Of A Champion", das getragene "Shock", die extrem gelungene Cover Version des 1992 erschienenen John Parr Klassikers "Restless Heart" welcher auch als Soundtrack zum Arnold Schwarzenegger Movie "Running Man" fungierte und der AOR Groover "Phantasmagoria", der mich persönlich neben "Indelible Heroes" mit seinem orchestral – bombastischen Touch grade förmlich gefesselt hat.

Als Fazit bleibt mir nur zu sagen, dass Brother Firetribe mit "Sunbound" ein Ausnahme Silberling gelungen ist, der 2017 nur noch schwer zu toppen sein wird. Für Freunde des gepflegten AOR, die den obengenannten Bands und Sounds frönen, ist diese Scheibe ohne wenn und aber ein absolutes Muss und daher besteht eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.


WERTUNG:

 

 

Tracklist

01. Sunbound
02. Help Is On The Way
03. Indelible Heroes
04. Taste Of A Champion
05. Last Forever
06. Give Me Tonight
07. Shock
08. Strangled
09. Heart Of The Matter
10. Restless Heart (John Parr Cover)
11. Big City Dream
12. Phantasmagoria
13. Don´t Cry For Yesterday

Heiko Füchsel

FEST EVIL 2017 News


Schon das neunte Mal, wer hätte das gedacht! – Oder doch eher: Erst die neunte Auflage, jetzt aber Volllgas!
Egal wie herum man es betrachtet – wir freuen uns auf diese Auflage und haben alles dafür gegeben Euch wieder mal das volle Brett zu geben! Dazu werden sich acht Bands auf den Weg nach Manrode machen.
Den Newcomer-Slot übernehmen die jungen Musiker aus Borgentreich und Manrode mit ihrer vor einigen Jahren gegründeten Formation: Destillator. Und eröffnen mit ihrem Instrumental-Stoner-Rock sanft das Fest-Evil.
Weiter angezogen werden die Zügel mit Hopelezz, seit ihrer Bandgründung im Jahr 2009 geht die Modern Trash Metal ihren Weg. Mit über 150 Konzerten, darunter Europa-Tourneen mit „Six Feet under“, „Ektomorf“ und „The Unguided“, diversen Festivalauftritten und vielen Supportshows (wie Lamb of God, Sepultura und vielen anderen) konnte sich die Band einen hervorragenden Ruf erspielen.
Die Band hat ihr aktuelles Album „Send to destroy“ herausgebracht, sicherlich werden einige Leckerbissen aus dem Album der Wuppertaler vorgestellt


Im Galopp geht es weiter mit der Band Torian. Die fünf Metaller, aus dem Paderboner Land, spielen harten, aber melodiösen Power Metal mit Einflüssen des Thrash und des traditionelleren Metal-Sounds der Achtziger. Wir freuen uns auf ihren ersten Auftritt beim Fest-Evil!
Galopp, reicht Ihnen bestimmt nicht. Mindestens V8 – Hubraum: Soviel, wie geht!
Die Metalband Nitrogods wird ebenfalls ihr erstes Stelldichein als Co-Headliner in Manrode geben. Nitrogods wurden von Gitarrist Henny Wolter (Ex-Primal Fear) gegründet, nachdem er 2010 zum zweiten Mal bei Primal Fear ausgestiegen war. Neben Wolter bestehen Nitrogods aus Claus "Oimel" Larcher (Bass, Gesang) und Freedom Call-Schlagzeuger Klaus Sperling. Für ihr erstes Studio-Album „Nitrogods“ konnten Nitrogods Nazareth-Sänger Dan McCafferty und Ex-Motörhead-Gitarrist „Fast“ Eddie Clarke als Gastmusiker gewinnen. Erschienen ist das Album beim Label Steamhammer, das zur Plattenfirma SPV GmbH gehört.
Nitrogods spielen den harten Rock mit Psychobilly- und Blues-Anklängen, man darf
durchaus gespannt sein.


Damit zum Metal-Panzer von Sabaton. Diese gaben bekannt, dass Gitarrist Thobbe Englund die Band verlässt. Englund war seit 2012 als Gitarrist bei den Schweden involviert. Der letzte gemeinsame Auftritt fand im August 2016 auf dem Sabaton Open Air-Festival statt,
auf dem die Veröffentlichung des neuen Album „The last Stand“ gefeiert wurde.
Viele Alben, live DVD's und annähernd 500 Sabaton-Shows später, seinerzeit Headliner der größten Festivals wie Wacken, Woodstock und Sweden Rock Festival, geht Thobbe Englund nun wieder zurück zu seinen Heavy-Metal Wurzeln. Als Special Guest wird Thobbe Englund Euch mit einen faszinierenden Crossover zwischen Metal- und Old-School Riffing in ihren Bann ziehen. Ende Februar erscheint sein neues Album „Sould my Soul“


Annisokay haben einiges zu bieten und sind absolut hungrig die Bühnen dieser Welt zu bespielen. Durch zahlreiche Tourneen durch Europa, Großbritannien und Russland erarbeitet sich die Band eine breite und immer weiter wachsende Fanbase. Musikalisch trift hier harter sowie melodisch moderner Metal aufeinander. Im Herbst 2016 erschien das bereits dritte Album der Band mit dem verheißungsvollen Titel „Devil May Care“. Mit gleich vier Coverversionen legendärer Hits des King of Pop (Michael Jackson) huldigen Annisokay einem wahrhaft einzigartigen musikalischen Genie, welcher überdies die Inspiration für den Bandnamen lieferte.
Zum Abschluss werden Euch dann nochmal Unvermeydbar – welche Euch auch die Umbaupausen versüßen werden – mit einen kleinem Set aufspielen und den Abend zu einem runden Abschluss bringen!
Denkste! – Damit Ihr nicht übermüdet auf der Rückfahrt geht oder ins Zelt fallt, hauen Euch Trapjaw, aus Bielefeld, nochmal 30 Minuten ein Brett um die Ohren!
Und wer sich dann noch wundert, wer in den Umbaupausen zu Ihm spricht, nein – ihr seid nicht schizophren oder schon komplett durch, sondern Mavros Freitag, unser diesjähriger Festival-Host, wird Euch munter und kompetent durch das Programm führen. Wir freuen uns und sind gespannt auf diese Neuerung!  
Es ist also schon mal angerichtet, und somit kann dann im Sommer, genauer gesagt am 15.07.2017, die Sause steigen.

Daten zum Fest-Evil:
Wann: 15.07.2017
Einlass: 15:30 Uhr
Wo: 34434 Borgentreich-Manrode, Am Sportplatz
Eintritt: Vorverkauf: 15€ , Abendkasse: 18€

Vorverkauf unter:
www.fest-evil-manrode.de
www.kulturvereinigung-owl.de