BLOODBOUND – War of Dragons

Band: Bloodbound
Album: War of Dragons
Spielzeit: 45:11 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 24.02.2017
Homepage: www.bloodbound.se

Nicht wenige Szenebeobachter zeigen sich über die enorme Entwicklung der Power Metaller BLOODBOUND erstaunt. Nicht dass man den Schweden je ihre Qualität absprechen wollte; aber einen derartigen Popularitätsschub, wie ihn die Truppe seit ein paar Jahren erfährt, sah man nicht kommen. Dabei sind das die Früchte harter Arbeit, denn seit Festigung des Line-Ups vor gut 5 Jahren (nach Einstieg von Sänger Patrik Johansson) ist der Schweden-Sechser auch vermehrt livehaftig auf Europas Bühnen zu bewundern. Tourneen mit HAMMERFALL, U.D.O. und zuletzt SABATON machten BLOODBOUND selbst zu einer festen Größe.
Das neue Album „War Of Dragons“ stellt erneut einen wichtigen Schritt für BLOODBOUND dar. War schon das letzte Studiolbum „Stormborn“ (2014) bombastischer angelegt, so wird diese Entwicklung auf dem neuen Longplayer rasant vorangetrieben  – was hier durchaus wörtlich genommen werden darf, denn ‚War Of Dragons‘ verbindet den auf „Stormborn“ eingeschlagenen Weg mit speedlastigerem Songmaterial. Dass dabei weder Melodie von Hymnenhaftigkeit zu kurz kommen, zeigt deutlich, wie sehr BLOODBOUND in den über 10 Jahren seit ihrem Debüt „Nosferatu“ gereift sind –und wie gut sie ihre Stärken kennen.
Schauen wir mal ob man mit dem neuen Album den glorreichen Siegeszug fortsetzen kann und horchen geschwind in den Opener „A new Era Begins“ rein der uns als atmosphärisches Intro gut in die Thematik der Scheibe einführt.
Als ersten richtigen Song wird uns hier das schon aus dem Internet bekannte „Battle in the Sky“ präsentiert. Und schon nach kurzem ist man mitten drin in einem absolut typischen BLOODBOUND Track der schön zwischen Heavyness und Melodic hin und her schwenkt! Natürlich mit einem Ohrwurmchorus ausgestattet und der ebenfalls so typischen Keyboardbegleitung.
Ebenfalls mit viel Keyboards kommt „Tears of a Dragonheart“ im Anschluss daher, bevor bei „War of Dragons“ ein bisschen SABATON Feeling hochkommt. Man merkt das die Jungs viel Zeit mit den schwedischen Senkrechtstartern verbracht haben! Was jetzt definitiv nicht schlecht gemeint ist.
Im Mittelteil haben wir dann mit dem atmosphärischen, leicht epischen „Silver Wings“, „ Stand and Fight“, wieder mit ordentlichem SABATON Einschlag, und dem brachialen „King of Swords“ die nächsten absoluten Ohrbomben zu verzeichnen.
Die SABATON Vergleiche finden dann mit dem folgenden „Fallen Heroes“ ihren absoluten Höhepunkt! Was ein Track, ein wahrer Ohrenschmaus!
Und auch im letzten Abschnitt, hier können wir es kurz machen, bleibt der Band ihrer Linie treu und lässt auch qualitativ kein Stück nach.
Nach dem verklingen des letzten Tons von „Dragons are Forever“ drückt man dann sehr gerne erneut die Play Taste und lässt sich noch mal mit einer ordentlichen Dosis Melodic Power Metal verwöhnen!

Anspieltipps:

Schlechte Tracks sucht ihr hier vergebens, greift hin wo ihr wollt, alles ist bärenstark!

Fazit :

Schon das letzte Album “Stormborn” fuhr bei uns die Höchstnote ein und das ist auch ohne Wenn und Aber dieses Mal wieder der Fall! Wer BLOODBOUND bisher gemocht hat, wird auch hier wieder voll auf seine Kosten kommen!
Man lehnt sich zwar etwas mehr an die Überväter von SABATON an und auch das Keyboard kommt stärker zum Einsatz, aber das alles sind definitiv keine schlechten Änderungen.
Ich bin mir sicher das auch dieses BLOODBOUND Album auf einigen Hitlisten dieses Jahr vorkommt und so langsam sollte man die Band definitiv auf dem Zettel haben!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. A new Era Begins
02. Battle in the Sky
03. Tears of a Dragonheart
04. War of Dragons
05. Silver Wings
06. Stand and Fight
07. King of Swords
08. Fallen Heroes
09. Guardians at Heavens Gate
10. Symphony Satana
11. Starfall
12. Dragons are Forever

Julian

AXXIS – Retrolution

Band: Axxis
Album: Retrolution
Spielzeit: 44:57 min
Stilrichtung: Melodic Metal/Rock
Plattenfirma:  Phonotraxx
Veröffentlichung: 24.02.2017
Homepage: www.axxis.de

AXXIS begeben sich auf ihrem neuen Album „Retrolution“ zurück in die Vergangenheit. Dementsprechend wurde auch der Albumtitel gewählt!
Mit „Retrolution“ hieß der Weg dazu schlicht Rückbesinnung – denn schließlich stammt die Gruppe noch aus genau der Zeit, die gerade wieder ihre Retro-Evolution erlebt und hat damals mit Hits wie „Stay Don ´t Leave Me“ oder „Living In A World“ ein Exempel in der deutschen Musikszene statuiert. Ihr Erfolgsalbum "Kingdom Of The Night" zählt bis heute zu den wichtigsten nationalen Rock-Alben.
Und hier schließt sich dann auch der Kreis, denn der zweite Teil von „Kingdom of the Night“ war das letzte Album der Band und konnte noch dazu die höchste Chartposition ever erkämpfen.
Schauen wir mal ob man mit „Retrolution“ ähnlich erfolgreich unterwegs ist?
Als Opener schallt uns „Burn! Burn! Burn!“ entgegen wo man sich fragt, hmm was ist das ganz schön rockig und bluesig für AXXIS. Tja das ist der angesprochene Retrostyle liebe Freunde! Aber keine Sorge spätestens im Refrain ist dann alles wieder beim Alten und man bekommt einen absoluten Ohrwurmrefrain geboten.
Ein Ohrwurmrefrain gibt es auch beim nächsten Song „All my friends are liars“ auf die Ohren, mir ist das Ganze aber zu flach und gewöhnlich um hier richtig zu glänzen!
Ganz anders dann bei „Dream Chaser“ welches mit der Keyboardunterstützung und den tollem Groove sowie Refrain richtig kompakt aus den Boxen kommt. Hier muss man einfach wieder richtig mitgehen und kann im Chorus seine Mitsingqualitäten unter Beweis stellen.
Apropos richtig mitgehen das kann man auch wieder bei „Rock the Night“, wenn man das dazwischen liegende, wieder etwas zu gewöhnliche, „Burn down your house“ „überstanden“ hat. Und der Mittelteil geht richtig stark weiter, haben wir doch mit dem flotten „The World is mine“, dem groovenden „Do it better“, und der gefühlvollen Ballade „Queen of the Wind“ weitere Highlights des Albums zu verzeichnen.
Aber wir sind noch lange nicht am Ende mit den richtig geilen Songs, denn auch „Seven Devils“, „This is my day“, „Heavy Metal Brother“ und das abschließende „Welcome to my Nightmare“ sind richtig tolle Ohrwürmer die einen sofort in Mark und Bein übergehen. Und somit wird ein richtig gutes neues AXXIS Album wunderbar abgerundet, trotz der etwas schwächeren Songs im Vorfeld an Bord.

Anspieltipps:

Mit “Burn! Burn! Burn!”, “Dream Chaser”, “Rock the Night”, “Queen of the Wind” sowie “Heavy Metal Brother” solltet ihr hier schnell einen guten Überblick bekommen.

Fazit :

AXXIS bleiben AXXIS und das ist auch gut so! Auch auf ihrem neuen Album weichen die Jungs um Fronter Bernhard Weiß zu keiner Sekunde von ihrem bisherigen Weg ab und präsentieren uns insgesamt richtig starke Songs die mal mehr, mal weniger in der Schnittmenge zwischen Melodic Metal/Rock liegen.
Auffallend sind hier der hohe Anteil von rockigeren Songs die wohl dem Retro Gedanken der hier vorherrscht geschuldet sind.
Insgesamt bleibt man also auf einem ähnlichen Qualitätslevel wie bei den letzten Alben und dürfte hiermit noch höher in den Charts einsteigen.
Glückwunsch ins Ruhrgebiet zu diesem neuen, tollen Album!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Burn! Burn! Burn!
02. All my friends are liars
03. Dream Chaser
04. Burn down your house
05. Rock the Night
06. The World is mine
07. Do it better
08. Queen of the Wind
09. Seven Devils
10. This is my day
11. Somenbody died at the party
12. Heavy Metal Brothers
13. Welomce to my nighmare
14. Demons dare to stay (Bonustrack)

Julian

AKOMA – Revangels

Band: Akoma
Album: Revangels
Spielzeit: 45:40 min
Stilrichtung: Symphonic Metal
Plattenfirma: Massacre
Veröffentlichung: 13.01.2017
Homepage: www.akoma.dk

Nach mehreren EP´s erscheint mit "Revangels" nun das Debütalbum der dänischen Symphonic Metal Band AKOMA. Die Band um Frontfrau Tanya Bell konnten mit Alexander Krull (Leaves`Eyes) eine echte Szenegröße für Produktion, Mix und Mastering verpflichten.

Natürlich erfinden AKOMA das Genre nicht neu und es ist auch nicht alles Gold was Glänzt, denn grade in Sache Songwriting ist noch Luft nach oben. Allerdings ist Potenzial da und damit dürfte die Scheibe trotzdem den meisten Fans dieser Musikrichtung gefallen. Zumindest sollte man der Band eine Chance geben und das Album antesten.

Highlights sind der wirklich grandiose Titelsong, bei dem die ehemalige Leaves`Eyes Sängerin Liv Kristine als Duettpartnerin fungiert. Die beiden Damen harmonieren in dem Stück hervorragend und es stellt sich mehr als einmal Gänsehaut ein. Des Weiteren möchte ich als Anspieltipp die Ballade "Humanity" nennen, die mit einer wunderschönen Atmosphäre ausgestattet ist und unheimlich intensiv aus den Boxen schallt.

Wenn es die Band schafft, sich auf Ihre Stärken zu konzentrieren, dann dürfen wir uns auf weitere Alben von AKOMA freuen und Sie werden bald in einem Atemzug mit Gruppen wie Within Temptation, Epica oder auch Nightwish genannt.                                                                                                                                                               

WERTUNG:

 

 

Tracklist

01. Enticing Desire
02. Revangels (feat. Liv Kristine)
03. Change Of Propensity
04. Mesopotamia
05. Hands Of Greed
06. Vira
07. Humanity
08. Heartless Deciever
09. Bittersweet Memories (Bonus Track)

Heiko Füchsel

MARCUS HÖHNE News

Wenn der Sturm kommt…
entlädt sich aus der Stille geballte Energie.
Sie spielt mit dir. Sie macht mit dir was sie will.
Du kannst dich nicht dagegen wehren.
“Bon Jovi – Wild is the wind” brach über Marcus herein und stellte
die Weichen. Zum Leidwesen seiner Eltern kaufte er eine Gitarre,
die er bei einer Freundin aufbewahrte. Die Nächte wurden zum Tag. 15 Jahre spielte und sang Marcus in Bands. Sammelte
Studio Erfahrungen und trat in Clubs und auf Festivals auf (u.a. “Rock and Bike Festival” in Weeze mit den Headlinern “Die
Happy” und “Subway To Sally”).
Nach dem Ausstieg aus der letzten Band, begann Marcus mit den Aufnahmen seiner eigenen Songs. Persönliches, Dinge aus
seinem Umfeld aber auch frei erfundene Geschichten verarbeitet der gebürtige Dortmunder in seinen Texten.
Inspiriert durch den Hard Rock der 80er Jahre entstehen Balladen, Pop/Rock Songs und Hard Rock Stücke, die eingängig,
abwechslungsreich und energiegeladen sind.
Der Sturm hat bis heute nichts von seiner Kraft eingebüßt.
Und es sieht nicht danach aus, das sich das Wetter ändern wird.

Das warten hat ein Ende! Am 10 Februar 2017 ist die neue Single
"Marcus Hoehne – Rollercoaster Of Life" erhältlich bei iTunes,
Spotify, Google Play, Amazon und vielen anderen Download und
Streaming Portalen.

COMMUNIC News

COMMUNIC unterschreiben bei AFM!

Hochkarätiger Neuzugang bei AFM Records: Die norwegische Prog Metal-Macht COMMUNIC hat soeben einen Vertrag mit dem Hamburger Label geschlossen.
Derzeit arbeitet die Band am Nachfolger ihres 2011er Albums "The Bottom Deep". Mit einer Veröffentlichung darf im Herbst gerechnet werden.
Seht hier die Videomessage:

STAMINA -System of Power

Band: Stamina
Album: System of Power
Spielzeit: 46:36 min
Stilrichtung: Melodic/Progressive Metal
Plattenfirma: Pride & Joy Music
Veröffentlichung: 24.02.2017
Homepage: www.facebook.com/staminaitalianband

2014 mit ihrem letzten Album „Perseverance“ hatte ich das letzte Mal Kontakt mit dem italienischen Melodic/Progressive Metallern von STAMINA. Das Album war noch nicht komplett der ganz große Wurf, hatte durchaus aber interessante Ansätze zu bieten! Nun ist man mit dem neuen Label Pride & Joy Music im Rücken zurück auf der Bildfläche und hat das neue Album „System of Power“ im Gepäck. Mal schauen ob man sich im Vergleich zum letzten Album steigern konnte und für Fans von Bands wie SYMPHONY X, ROYAL HUNT oder ANGRA ordentliches Futter geboten wird?
Als Opener fungiert schon mal „Holding On“ welches direkt mit flinken Gitarrenriffs und Keyboardtönen beginnt. Im weiteren Verlauf entwickelt sich der Song zu einem flotten Midtemposong der auf jeden Fall mit seinem einprägsamen Refrain so richtig punkten kann.
Der Opener passt auf jeden Fall schon mal perfekt ins musikalische Bild!
Etwas härter, aber nach wie vor schön melodisch, geht es dann beim anschließenden „Must be blind“ zur Sache. Auch diese Nummer landet direkt auf der Hitliste. Dicht gefolgt übrigens vom nächsten Song „One in a Million“ der der bislang überzeugendste Track auf der Scheibe ist. Hier greift die Band qualitätsmäßig ganz oben ins Regal!
Wesentlich vielschichtiger und auch länger ist dann das folgende „Undergo“ welches ganz locker die 7 Minuten Marke überspringt. Hier zeigt die Band eine sanftere, epische Seite von sich die ihr auch absolut gut zu Gesicht steht.
Bis jetzt muss man ganz klar festhalten, haben wir eine ordentliche Steigerung im Vergleich zum letzten Album, mal schauen ob das auch so bleibt?
Naja alles ist im zweiten Teil der Platte nicht so überzeugend wie die bisherigen Songs, aber auf jeden Fall gibt es auch hier die ein oder andere Perle zu entdecken!
Zum Beispiel der Titeltrack „System of Power“ der eine ordentliche Mischung aus Progressivität, Härte und Melodic bereithält oder das abschließende „Portrait of Beauty“ welches sanfter aus den Boxen kommt aber dafür auch richtig schön eingängig ist.

Anspieltipps:

Hier solltet ihr euch auf jeden Fall “Holding On”, “Must be blind”, “One in a Million”, “Undergo” sowie “System of Power” näher anhören.

Fazit :

Na also! Ohne Probleme schaffen es STAMINA dieses Mal ihr Punkteergebnis vom letzten Mal zu steigern und einen ganzen Punkt mehr zu ergattern!
Ganz in die ganz hohen Punkteränge geht es zwar auch dieses Mal nicht, dafür sind ein paar zu wenig Songs an Bord und auch zum Ende der Platte kann man das Qualitätsniveau nicht ganz halten, aber was ja nicht ist kann ja noch werden!
Man ist auf jeden Fall auf einem guten Weg und sollte mit dem neuen Album die alten Anhänger zufriedenstellen und auch den ein oder anderen neuen Fan begeistern können.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Holding On
02. Must be blind
03. One in a Million
04. Undergo (Black Moon Pt 2)
05. Love was never meant to be
06. System of Power
07. Why
08. Portrait of Beauty

Julian

CRYSTAL VIPER- Queen pf the Witches

Band: Crystal Viper
Album: Queen of the Witches
Spielzeit: 43:25 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: AFM Records  
Veröffentlichung: 17.02.2017
Homepage: www.crystalviper.com

CRYSTAL VIPER aus Polen gehören mit Sicherheit zur Speerspitze der female fronted Heavy Metalbands aktuell. Aufgrund Gesundheitsproblemen von Fronterin Marta Gabriel musste man nach dem letzten Konzeptalbum „Possession“, was bei uns übrigens nicht komplett überzeugen konnte, eine kleine Pause einlegen.
Nun ist man aber endlich mit dem neuen Album mit dem markigen Titel „Queen of the Witches“ zurück auf der Bildfläche und möchte uns den Staub aus den Boxen pusten! Der Silberling ist erneut ein Konzeptalbum geworden rund um Hexen und dem Bösen und wurde mit einem Cover aus den Schmiede von Andreas Marschall veredelt.
Als Opener begegnet uns der markige Titel „The Witch is Back“. Ein Schrei von Fronterin Marta und ab geht die wilde, klassische Heavy Metalfahrt mit treibenden Drums und krachenden Riffs. Mit an Bord ist logischerweise ein simpler und eingängiger Chorus, von daher können wir hier ein dicken Harken hinter dem ersten Anspieltipp setzen!
Der nächste absolute Anspieltipp erwartet uns an dritter Position mit dem langsamen Stampfer „When the Sun goes down“ welcher ordentliche MANOWAR Anleihen besitzt.
Nach der langsamen Ballade „Trapped Behind“ kreisen wieder sehr amtlich die Metalhämmer bei „Do or Die“, „“Burn my Fire burn“ und „Flames and Blood“ welches den Mitteilteil sehr gut abschließt.
Zu Beginn der letzten Abschnitts wird uns dann mit „We will make it last forever“ ein tolles Duett zwischen Marta und Steve Bettney von SARACEN präsentiert welches den Qualitätspegel ganz klar nach oben ausschlagen lässt!
Und auch der offizielle Abschluss „Rise of the Witch Queen“ wird der Fanschaar definitiv munden! Hier zeigt die Band wieder ihre ganze Oldschool Heavy Metalstärke.
Als Zusatz gibt es dann noch zum Schluss den GRIM REAPER Coversong „See you in Hell“ mit auf die Ohren, wo man auch nicht viel falsch machen kann. Einfach eine gute Umsetzung des Ganzen!

Anspieltipps:

Auf jeden Fall muss ich euch hier “The Witch is Back”, “When the Sun goes down”, “Do or Die”, “We will make it last forever” und “Rise of the Witch Queen” nennen.

Fazit :

Nach dem letzten doch eher schwachen Konzeptalbum „Possession“ ist man nun mit “Queen of the Witches” endlich wieder zurück im richtigen, qualitativ hochwertigen Oldschool Heavy Metal Fahrwasser!
Marta und ihre Mannen dürften mit dem neuen Album eine Menge alter Fans wieder glücklich machen und versöhnen.
So kann es bitte weitergehen! Ganz klare Kaufempfehlung für die angesprochene Zielgruppe!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Witch is Back
02. I fear no Evil
03. When the Sun goes down
04. Trapped Behind
05. Do or Die
06. Burn my Fire burn
07. Flames and Blood
08. We will make it last forever
09. Rise of the Witch Queen
10. See you in Hell (GRIM REAPER Coverbonussong)

Julian

Metal Crash Festival News

"Metal Crash" feiert seine Premiere

Tagesfestival am Samstag, 7. Oktober, in der Hessenhalle Gießen


Gießen wird um ein Metal-Event reicher: Das Metal Crash-Festival feiert am Samstag, 7. Oktober, seine Premiere in der Hessenhalle in Gießen. Mit dabei sind die Bands Primal Fear, Kissin' Dynamite, Mystic Prophecy, Rebellion, Spitefuel und Mercury Falling.

Mit Primal Fear, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bandbestehen feiern, steht eine der erfolgreichsten deutschen Power-Metal-Bands auf der Bühne des Metal Crashs. Anlässlich des Bandjubiläums erwartet die Fans in Gießen ein stimmungsvolles Best-Of-Set, das neben Klassikern auch mit neuem Material aufwartet.

Die Hardrocker von Kissin' Dynamite gehören ganz klar zu den aufstrebenden deutschen Bands. Gerade in der jüngsten Vergangenheit hat die Gruppe aus Baden-Württemberg einen rasanten Aufstieg gefeiert – es gibt nahezu kein renommiertes Metal-Festival, bei dem es ihr Name noch nicht ins Line-Up geschafft hat.

Mystic Prophecy haben sich in den vergangenen Jahren einen Namen in der weltweiten Metalszene gemacht. Mit ihrem dynamischen und kraftvollen Heavy Metal, der sich an Bands wie "Accept", "Judas Priest", "Exodus" oder "Testament" orientiert, gelten Mystic Prophecy schon lange nicht mehr als Geheimtipp.

Rebellion bringen Lokalkolorit mit aufs Festival – die Gießener Band um Tomi Göttlich (Ex-Grave Digger) gehört zu den etabliertesten Bands des Power Metals. Wer die Band schon einmal live gesehen hat, weiß, dass ihre Shows trotz mehrerer Besetzungswechsel nur so vor Energie strotzen. Umso schöner, dass die Gruppe einmal wieder zum Heimspiel ansetzt.
 
Die frisch gegründeten süddeutschen Heavy-Rocker von Spitefuel stehen für epische Melodien, die auf beinhart rockende Riffs, mächtige melodische Refrains und eine facettenreiche und durchdachte Gitarrenarbeit treffen.

Eröffnet wird das Festival schon am Nachmittag von Mercury Falling. Die Fuldaer bieten eine Kombination aus Heavy Metal und Dark Melodic Rock. Auch Mercury Falling blicken bereits auf eine 20-jährige Bandgeschichte zurück, in der sie das Publikum mit ihrer Mischung aus harten Metal-Krachern, verspielten Heavy-Rock-Nummern und balladesken Songs stets begeisterten.

Beginn & Tickets:

Einlass zum Metal Crash am 7. Oktober ist ab 16 Uhr, Beginn ist bereits um 16.30 Uhr. Tickets zum Preis von 42,90 Euro (inklusive Gebühren) an allen an AD Ticket/Reservix angeschlossenen VVK-Stellen oder unter www.adticket.de.

 

XANDRIA – Theater of Dimensions

Band: Xandria
Album: Theater Of Dimensions
Spielzeit: 74:36 Min
Stilrichtung: Symphonic Metal
Plattenfirma: Napalm Records
Veröffentlichung: 27.01.2017
Homepage: www.xandria.de

Ich muss zugeben, dass ich die deutsche Symphonic Metal Band XANDRIA in den letzten Jahren musikalisch aus den Augen verloren habe und die Truppe nur aufgrund der zahlreichen Wechsel hinterm Mikrophon wahrgenommen habe. Umso gespannter war ich als mir das neue Album "Theater Of Dimensions" zwecks Besprechung ins Haus flatterte.

Der Opener "Where The Heart Is Home" beginnt leicht düster verhalten um sich mit Streichern, harten Gitarrenriffs, orchestralen fast gregorianischen Chören in einen grandiosen Bombast Metal Song zu verwandeln. Was für ein perfekter Einstieg! Das mit keltischen Einflüssen gespickten "Death Of The Holy" überzeugt trotz Double Bass Drumming mit einem Ohrwurm Refrain. Mit "Forsaken Love" nimmt die Band erstmals den Fuss vom Gas und liefert einen Song der Extraklasse ab. Diese Verbindung aus Pop mit Symphonischen Elementen hätten Within Temptation nicht besser hinbekommen. Über allem thront die einzigartige Stimme von Dianne van Giersbergen, die jedem Song den passenden Stempel aufdrückt.

Als wenn das alles noch nicht ausreicht haben XANDRIA mit Henning Basse (Ex Metallium), Ross Thompson, Björn Strid (Soilwork) und Zaher Zorgati (Myrath) einige Prominente Gastsänger an Bord, die sich mit der niederländischen Sängerin spannende Duelle hinterm Mikro liefern und so weitere Höhepunkte abliefern.

Weitere Anspieltipps von mir, sind die traurige, aber keinesfalls kitschige Ballade "Dark Night Of The Soul", das Bombast Monster "When The Walls Come Down" wo Dianne van Giersbergen mit Ihrem Sopran Gesang mehr als einmal Hühnerhaut erzeugt und das die CD abschließende 14 Minutenlange "A Theater Of Dimensions". Hier haben XANDRIA noch mal so richtig, fett, episch aufgefahren.

Ohne Wenn und Aber haben XANDRIA mit "Theater Of Dimensions" eine Scheibe abgeliefert, die alle Anhänger dieser Musikrichtung begeistern wird. Für mich jetzt schon das Symphonic Metal Album des noch jungen Jahres 2017, denn diese Leistung bewegt sich auf Champions League Niveau ist meiner Meinung nach sehr schwer zu übertreffen.

Chapeau! Well Done XANDRIA!

WERTUNG:

 

 

Tracklist

01. Where The Heart Is Home
02. Death To The Holy
03. Forsaken Love
04. Call Of Destiny
05. We Are Murderers (We All)
06. Dark Night Of The Soul
07. When The Walls Come Down
08. Ship Of Doom
09. Ceili
10. Song For Sorrow And Woe
11. Burn Me
12. Queen Of Hearts Reborn
13. A Theater Of Dimensions

Heiko Füchsel

CRYSTAL VIPER News

CRYSTAL VIPER "When The Sun Goes Down" Videoclip!

Fans der polnischen Heavy Metal-Band CRYSTAL VIPER können sich nicht nur auf ein brandneues Studioalbum freuen – die Truppe um Sängerin/Gitarristin Marta Gabriel wird ab Ende März auch livehaftig auf deutschen Bühnen zu bewundern sein (zusammen mit den Label-Kollegen Bloodbound). Wer dem neuen Longplayer der Polen schon sehnsüchtig entgegenfiebert, der findet in Form des neuen Videoclips "When The Sun Goes Down" einen weiteren Teaser.

Am 17. Februar erscheint "Queen Of The Witches", das nach fast vierjähriger Pause die Rückkehr von CRYSTAL VIPER markiert. Das von Bart Gabriel (Cirith Ungol, Hexx, Mythra) produzierte Album wird als CD und weißes Vinyl erhältlich sein. Der legendäre deutsche Künstler Andreas Marschall konnte für die Erstellung des Coverartworks gewonnen werden, Gastauftritte von Ross The Boss (ex-Manowar), Jeff Dunn (Venom/Venom Inc.) aund Steve Bettney (Saracen) runden das neue CRYSTAL VIPER-Werk ab.
Vor der Tour mit Bloodbound spielt die Band am 18. Februar eine Headliner-Comeback-Show beim Heavy Metal's Calling Festival in München, einen Monat später geht es dann zusammen mit den Labelkollegen BLOODBOUND auf Tour.