CHRISTIAN LILJEGREN – Melodic Passion

Band: Christian Liljegren
Album: Melodic Passion
Spielzeit: 48:03 min
Stilrichtung: Hard Rock / Melodic / Power Metal
Plattenfirma: Melodic Passion Records
Veröffentlichung: 26.03.2021
Homepage: www.facebook.com/Christian-Liljegren-1586155301655011/?ref=py_c

 

CL ist schon seit mehr als 35 Jahre als Hard Rock / Metal Sänger unterwegs, mit knappen 40 Alben an Erfahrung auf dem Buckel. Nach Alben mit DIVINEFIRE, NARNIA, AUDIOVISION, MODEST ATTRACTION und GOLDEN RESURRECTION am Mikro veröffentlicht CL nun sein erstes Soloalbum. Tourte mit den Acts um die Welt und spielte auf Festivals mit RONNIE JAMES DIO, URIAH HEEP, STRATOVARIUS, SONATA ARCTICA, YNGWIE MALMSTEEN, SAXON, PRETTY MAIDS und noch vielen mehr in Europa und den USA.

Unterstützt wurde der aus Schweden stammende CL von Stephen Carlson an den Gitarren, Olov Andersson an Keyboards, Per Schelander am Bass und Andreas Johansson an Schlagzeug, alle vier sind erfahrene Musiker und in der einen oder anderen bekannten Band aus dem AOR, Melodic / Hard Rock und Metal Bereich unterwegs.

Zu hören gibt es vom Hard Rock in manchen Momenten auch Classic Rock bis zum Melodic / Power Metal aus Skandinavien. Immer mit der richtigen Portion Melodie, den Vocals von LC der seine Stimme ein zu setzten weiß.

Den Anfang macht “Melodic Passion” ein Power Song, schnell und hart. Gefolgt von “Salute For The King” ein brachialer Hard Rocker mit schmackes und drive eingetütet. “The Rock” geht voll auf die Zwölf, reißt alles auf seinem Weg in die Gehörgänge ab was vor die Linse kommt, erinnert mich ein wenig an BRAZEN ABBOT nur zackiger. “This Is My Love Song” eine Herzschmerz Ballade, “The Victory” ein Melodic Metal Song. “Dead Or Alive” wildert im Classic Rock erinnert an URIAH HEEP für mich der stärkste Song des Albums, “I Breathe” eine epische Ballade mit viel Gefühl und Herzschmerz. “History” bewegt sich wieder im Hard Rock bis Melodic Metal, “Killing Me” hätte nicht sein müssen, “My King” lässt mich an MANOWAR denken sehr schräg und gewöhnungsbedürfig.

Fazit:

Ein interessanter Strauß Musik mit einem sehr guten Shouter, wildert irgendwo zwischen den oben erwähnten Richtungen. Mit zwei für mich nicht so tollen Songs kommt auf eine Wertung von 8 Sternen, da dass Album Abwechslung bietet.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Melodic Passion
02. Salute For The King
03. The Rock
04. This Is My Love Song
05. The Victory
06. Dead Or Alive
07. I Breathe
08. History
09. Third Day
10. My King


Balle

GARY HUGHES – Decades

Band: Gary Hughes
Album: Decades
Spielzeit: 152:31 min
Stilrichtung: Hard Rock
Plattenfirma: Frontiers Music s.r.l.
Veröffentlichung: 12.03.2021
Homepage: www.facebook.com/TenOfficial

 

Pünktlich zum neuen Album von GH kommt eine Doppel Scheiblette raus, diese Best Of gibt einen sehr guten Einblick über das Schaffen, immerhin schon über 30 Jahre, von GH und umspannt die Soloalben des Künstlers angefangen bei “Gary Hughes”, “Precious Ones”, “Veritas” und “Once And Future Kings”.

Über die Stimme des TEN Frontlers kann man ohne schlechtes Gewissen behaupten das diese sehr angenehm ist und sehr gut hörbar ist ohne das diese wie bei manch Anderenm Sangesbarden nervig wäre. Einzig die Produktion könnte besser sein, das Problem hatte TEN auch mit den ersten Alben wie auch die Soloalben von BOB CATLEY die GH produzierte, könnten besser sein.

Die Mitwirkenden Musiker hören auf Namen wie Lee Revil, Paul Dorsett, Aziz, Simon Humphrey und Vinny Burns an den Gitarren, Howard Smith und David Hewson an den Keys, Steve Steadman und Gary Frankland am Bass, Darren Wilcox, Steve Frankland, Darren Lamberton und Greg Morgan am Schlagzeug. Mit Burns und Morgen das dritte und vierte Album eingetütet, die drei brachten dann als TEN 14 gute bis sehr gute Alben an den Start.

Zu hören gibt es wie bei TEN guten bis sehr guten melodischen Hard Rock britischer Prägung mit der Stimme von GH veredelt. Auf den zwei Silberlingen befindet sich alles was ein Rockerherz begehrt, von straighten harten Abgeh Nummern bis Balladen. Für alle die sich angesprochen fühlen sollten ein Ohr riskieren, es könnte sich lohnen. Der Sound bewegt sich irgendwo zwischen MAGNUM ohne bombast, TEN, härtere FM oder auch STRANGEWAYS.

Fazit:

Mister Hughes hat einen beachtlichen Backkatalog sowohl Solo als auch mit TEN, einziges Manko an der Sache ist der Sound der könnte besser sein, wen dass nicht stört bekommt 29 Songs um die Ohren beblasen.

Ohne WERTUNG

Trackliste: CD1

01. First Light
02. Wrecking Machine
03. Perfect Ten
04. In Your Eyes
05. Veritas
06. Dragon Island Cathedral
07. The Night The Love Died
08. This Thing Of Beauty
09. Seducer
10. Look At The Rain
11. It Must Be Love
12. We Walk With Angels
13. Heart Of A Woman
14. The Everlasting Light
15. Precious Ones

Trackliste: CD2

01. Blonde Angel
02. I Won’t Break Your Heart
03. Give My Love A Try
04. The Colours Of My Life
05. Divided We Fall
06. All I Want Is You
07. Wide Awake In Dreamland
08. There By The Grace Of The Gods (I Go)
09. Lies
10. The Miracle is You
11. Be My Fantasy Tonight
12. This Time
13. Synchronicity
14. All Fall Down

Helmut

CHEZ KANE – Chez Kane

Band: Chez Kane
Album: Chez Kane
Spielzeit: 50:48 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: Frontiers Music s.r.l.
Veröffentlichung: 12.03.2021
Homepage: www.facebook.com/ChezKaneVocalist

 

CHEZ KANE das neue Stimmwunder bei Frontiers bringt ihr Debüt in die Läden, eine gute Stimme hat die Lady von der großen Kanalinsel in der Nordsee. Die Stimme ist irgendwo zwischen Ann Wilson, softere Lee Aaron, Jaime Kyle, Janet Gardner und Lita Ford einzuordnen, und kann auf ganzer Linie überzeugen ohne schwächen zu zeigen. Der Sound ist in etwa auch eine Schnittmenge der aufgezählten Damen, ECLIPSE, H.E.A.T., etc. und eine gewaltige Portion End80er.

Die Promoinfo gibt nicht viel Auskunft über die mitwirkenden Musiker, aber Danny Rexon als Produzent und Mix, Erik Martensson Mastering und Bandmembers CK wurden angegeben.

Der Sound ist wie eine Zeitreise in die glorreichen End80er, es knallt und bumst aus allen Rohren, mit starken Melodien und der geilen Röhre von Miss KANE. Das Album würde in jeder Rockkneipe als Hintergrundbeschallung für gute Stimmung sorgen und der Hörer würde sich an diese noch unbeschwerte Zeit erinnern. Als ein Liter Super Verbleit noch 1,20 DM kostete und man ohne schlechtes Gewissen einen V6 Zylinder fahren konnte der mehr als 12 Liter auf 100 wegschluckte. Oder 1988 der Anfang vom endlosen Bau der A94 von Marktl am Inn bis München, bis Passau dauert nochmal so lang. Eine Zeit in der Rockmucke noch Salonfähig war und im öffentlichen Radio gespielt wurde, eine Rockdisse nach der Anderen im Abstrand von 20 bis 25 Kilometer zu finden war. An all diese positiven Dinge erinnert mich die Mucke, jaja die Grünen werden sich nun die Haare raufen, ja ich habe einen V6 Zylinder gefahren der mehr als 15 Liter verbraten hat, und ich habe kein schlechtes Gewissen.

Mit Songs wie dem melodischen “Better Than Love”, dem Bockstarken Rocker “All Of It”, dem flotten “Rocket On The Radio”, dem lässigen “Get It On”, dem Melodiemonster “Too Late For Love”, dem getragenen “Defender Of The Heart, eingängigen “Ball N‘ Chain”, den Rockern “Die In The Name Of Love” und “Dead End Street” hat die Dame sehr gutes Songmaterial am Start. So macht Musik hören und nebenbei eine Zeitreise machend spaß, leider ist die Nostalgiestunde nach zehn Songs zu Ende. Für ein Debüt hat CK die Messlatte sehr hoch angesetzt. Mal abwarten ob dieser Standart gehalten werden kann wenn es zu einem Nachfolger kommen sollte. Genau das hat der gute Mister Rexon auch beabsichtigt, ein Album in bester 80er Tradition einzuzimmern.

Fazit:

Für diese Zeitreise in meine Wilde Zeit vergebe ich eine Wertung von 9 Sternen, wobei ein halber ein Nostalgiepunkt ist.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Better Than Love
02. All Of It
03. Rocket On The Radio
04. Get It On
05. Too Late For Love
06. Defender Of The Heart
07. Ball N‘ Chain
08. Midnight Rendezvous
09. Die In The Name Of Love
10. Dead End Street

Helmut

STARMEN – By The Grace Of Rock N Roll

Band: Starmen
Album: By The Grace Of Rock N Roll
Spielzeit: 44:01 min
Stilrichtung: Hard Rock
Plattenfirma: Passion Records
Veröffentlichung: 12.03.2021
Homepage: www.facebook.com/starmen.se/

 

Das dritte Album der Jungen Kissies, innerhalb eines Jahres, steht in den Startlöchern, zum Quartett gehören Starman Red am Mikro und Gitarre, Starman Purple an Gitarre und Backing Vocals, Starman Gold am Bass und Backing Vocals und Starman Silver am Schlagzeug und Backing Vocals. Und wie das Cover und die beiden Vorgänger klar machen wird Hard Rock der Marke Kiss mit leichter Glamnote geboten, gut hörbar vorgetragen, bei einigen Songs haben STARMEN zu viel Kiss inhaliert, die Songs könnten auch ohne probleme von einem Album der Vorbilder stammen. Der Eine oder Andere wird nun behaupten “Das ist nicht gerade originell” das ist auch Richtig aber trotzdem sehr gut hörbar müsste jedem Spass machen der gerne Hard Rock hört.

“Shining Star” ein typischer Hard Rock Song macht den Anfang, “By The Grace Of Rock N Roll” KISS, KISS und nochmal KISS der ideale Song für eine Party, “Kairi” würde jede Fete aufwerten. Mit “Black Thunder White Lightning” werde ich in diesem Leben nicht mehr warm ist mir zu funky, “Kisses Of An Enemy” entschädigt mich für den Vorgänger. “Pleasurdome” ein Vollgas Rocker, “Spaceplane” ist poppiger Hard Rock sehr gewöhnungsbedürftig. Mit “People’s Parade” wird wieder eine Hard Rock Party gefeiert, “Bad Habit” ist ganz nett. “Hotter Than Fire” wieder ein Vollgas Rocker, “Angels Cryin’” ein guter Rocker, über das Outro hülle ich den Mantel des Schweigens.

Fazit:

Das zweite Album hat mir einen Deut besser gefallen, ich vergebe hier aber einen halben Stern mehr für kontinuität, den wo Starmen drauf steht steckt auch Starmen mit Kiss Vibes drin.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Shinning Star
02. By The Grace Of Rock N Roll
03. Kairi
04. Black Thunder White Lightning
05. Kisses Of An Enemy
06. Pleasuredome
07. Spaceplane
08. Peaple’s Parade
09. Bad Habit
10. Hotter Than Fire
11. Angels Cryin‘ (Bonus Track)
12. Shining Star Voice Outro (Bonus Track)

Helmut

RONNIE ATKINS – One Shot

Band: Ronnie Atkins
Album: One Shot
Spielzeit: 44:49 min
Stilrichtung: Melodic Hard Rock
Plattenfirma: Frontiers Music s.r.l.
Veröffentlichung: 12.03.2021
Homepage: www.facebook.com/RonnieAtkinsOfficial

 

So hier ist es das seit geraumer Zeit von Frontiers angekündigte Solo Album von RA, unterstützt wurde er von Chris Laney an Gitarren, Backing Vocals und an den Reglern als Produzent, Pontus Egberg am Bass, Morten Sandager an Keyboards, Allan Sorensen am Schlagzeug, Anders Ringman an Akustiggitarre, sowie an der Leadgitarre und für Solos dabei waren Pontus Norgren, Kee Marcello, Oliver Hartmann, John Berg. An den Backing Vocals Chris Laney, Linnea Vikström Egg, Oliver Hartmann und Björn Strid

RA liefert wie gewohnt einen tadellosen Job am Mikro ab, das Material ist zahmer als bei seiner Band den PM, irgendwo zwischen NORDIC UNION, ECLIPSE, TREAT, GATHERING OF KINGS und die softeren Melodic Songs der Mädels. Die Songs kommen sehr entspannt aus den Lautsprechern, über allem thront das Organ von Atkins welches einzigartig und unvergleichlich ist. Beim hören kommt ein wenig Easy Listening Stimmung auf, aber immer hart genug, mit Melodien so weit die Ohren hören, an den Instrumenten stehen keine Anfänger, die Produktion drückt gewaltig kein Grund zum unken. Das Album ist sehr gut geworden, aber man meint das hier auf Nummer sicher gegangen und ein wenig mit angezogener Handbremse agiert wurde.

Den Anfang macht “Real” ein starker Melodic Song mit geilem Refrain, “Scorpio” macht da weiter wo der Vorgänger aufgehört hat. “One Shot” irgenwo zwischen Rocker und Powerballade mit sehr starkem Refrain, “Subjugated” bester Melodic Rock. “Frequency Of Love” erinnert mich an den Song “Clay” vom MAIDS Album “Carpe Diem”, “Before The Rise Of An Empire” könnte auch von NU stammen aber trotzdem ein guter Song. “Miles Away” eine Easy Listening Ballade, “Picture Yourself” erinnert mich an “Waiting For The Time” vom PM Debüt stark gemacht. “I Prophesize” kommt phasenweise mit brachial Riffs aus den Boxen sehr gute Akzente, “One By One” ein schleppender Melodic Song, “When Dreams Are Not Enough” setzt eine sehr starken Schlußnote.

Fazit:

Ein geiles Melodic Rock Album haben die Mannen um RA eingezimmert, sehr melodisch und eingängiger Stoff der an die erwähnten Vergleiche erinnert. Von mir gibt es eine Bewertung von 8,5 Sternen, mehr Mut und nicht ganz so auf Nummer sicher hätten eine bessere Bewertung ergeben.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Real
02. Scorpio
03. One Shot
04. Subjugated
05. Frequency Of Love
06. Before The Rise Of An Empire
07. Miles Away
08. Picture Yourself
09. I Prophesize
10. One By One
11. When Dreams Are Not Enough

Helmut

BAI BANG – Ridin‘ High

Band: Bai Bang
Album: Ridin‘ High
Spielzeit: 45:48 min
Stilrichtung: Melodic Hard Rock
Plattenfirma: Rockfall Records
Veröffentlichung: 1996
Homepage: www.baibang.se/

 

Man schrieb das Jahr 1996, am Telefon hatte ich Hansi oder Jürgen von Hang Loose Records in Raisting, nachdem meine Bestellung aufgenommen worden ist wurde ich gefragt ob ich BAI BANG mit dem Album “Ridin‘ High” kenne. Nachdem ich verneinte wurde mir versichert das es sich um ein Hit Album aus Schweden handeln würde, also bestellte ich das Album gleich mit. Tja was soll ich schreiben, die Bestellung war da, also ab damit in den Player und Bauklötze gestaunt. Aus den Boxen kam beste Partymucke. Dieses Album war das Dritte von BB nach dem Debüt, zu poppig, und dem zweiten Output “Cop To Con” der mehr im AOR Bereich beheimatet ist und eine krasse Steigerung zum Debüt dastellt. Nun also das Dritte das nochmal eine Schippe mehr an härte und intensität dazu gewonnen hat. Geboten wird dem Hörer geiler Melodic Hard Rock mit leichter Glam Note, bei drei Songs war kein geringerer als Ole Evenrude mit für das Songwriting mitverantwortlich und bei einem Song wirkte Trond Holter mit.

Damals dabei waren Mastermind Diddi Kastenholt am Mikro, Birch an Gitarre, Joacim Sandin am Bass, Marte Karlsson am Keyboard und Jonas Langebro am Schlagzeug. An den Backing Vocals waren dabei Bax Fehling, Hal Johnston, Jaime Salazar, Örjan Wallen und BB.

Den Anfang macht “Nice Face” ein eingängiger Stampfer der die Richtung des Albums vorgibt. Mit “Ridin‘ High” folgt das erste Highlight, ein Melodic Rock Song der besseren Sorte und groovt wie Sau. “Only The Strong” das nächste Highlight unter Mitwirkung von Evenrude purer Melodic Rock. “I Want It” gibt mächtig Gas, “Little Child” eine Ballade, stark gemacht. “Lay Down” der nächste Stampfer der die nächste Wand einreißt. “Raise Your Fist” ein Highlight wieder mit Evenrude und Holter, befand sich auch auf dem EVENRUDE Album “One Size Fits All” aus dem Jahr 1989, bestes Radio, Disco oder Top Ten Futter. “Gett Off” kommt wieder als Abrißbirne aus den Boxen auch ein Highlight. Der absolute Übersong “Closer To You” wäre in der Mitte der 80er ein #1 geworden, ein Tanzflächen Song, wieder mit Evenrude. Gefolgt vom nächsten Ohrwurm “Hideaway”, “F.O.F.D.” nicht schlecht kann aber den Standart der anderen Songs nicht halten. Zum Schluß kommt noch das THE CLASH Cover von “Should I Stay Or Should I Go” ganz nett aber der Song gefällt mir in keiner Version, weder Original noch Cover.

Fazit:

Ein geiler Schwedenhappen den BB rausgehauen haben, voll mit Highlights. Ich vergebe für diese MeloRo Scheiblette eine Bewertung von 9 Sternen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Nice Face
02. Ridin‘ High
03. Only The Strong
04. I Want It
05. Little Child
06. Lay Down
07. Raise Your Fist
08. Get Off
09. Closer To You
10. Hideaway
11. F.O.F.D.
12. Should I Stay Or Should I Go

Helmut

AUTUMN’S CHILD – Angel’s Gate

Band: Autumn’s Child
Album: Angel’s Gate
Spielzeit: 53:57 min
Stilrichtung: Melodic Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 26.02.2021
Homepage: www.facebook.com/mikael.erlandsson1

 

Die Schweden von AC kommen mit dem zweiten Album um die Ecke, oder wenn man es mit einem zwinkernden Auge sagen würde das 17. Studioalbum von LAST AUTUMN’S DREAM. Durch die Stimme von Mikael Erlandsson kommt der Verdacht auf es mit einem bisher unveröffentlichten Album von LAD zu tun zu haben, der Musikstil ist auch ähnlich dem von LAD.

Wie auch schon auf dem Debüt von AC sind hier auch wieder Mikael Erlandsson an Mikrofon und Keyboards, Pontus Akesson an Gitarre, Claes Andreasson am Piano, Jona Tee an Keyboards, Robban Bäck am Schlagzug und neu dabei Johan Strömberg (für Claes Andreasson) am Bass. Geboten wird von der Band wie schon auf dem Debüt und auch bei LAD eingängiger Melodic Rock aus Skandinavien. Die Songs besitzen das gewisse Etwas, was man nur bei Bands aus dem hohen Norden Europas hört. An der Stimme von Mikael gibts nichts auszusetzen, an den Instrumenten befinden sich auch keine Anfänger und machen alles Fehlerlos. All diese Trademarks machen das besondere aus, genau wie auf dem Debüt, dort gab es Melodien ohne ende wie auch hier, wer auf das Debüt und LAD konnte macht mit dem Rundling nichts verkehrt.

Mit dem Stampfer “Where Angel’s Cry” gelingt der perfekte Einstieg, kräftig und flott. “Aquarius Sky” haut in die selbe Kerbe wie der Vorgänger, bei “Don’t Say It’s Love” kommt AOR Stimmung auf erinnert ein wenig an ELO, REO SPEEDWAGON und CHICAGO, starker Song ein richtiger Ohrwurm. “A Tear From The Sky” eine Herz-Schmerz Ballade, “Dream Of America” zieht das Tempo wieder an, flott und bestes Ohrenblasam. “Dream Of America” kommt wieder AORig aus den Boxen, gut hörbar, “Straight Between The Eyes” nicht schlecht ist mir aber in den meisten Momenten ein wenig zu schräg. “Don’t Ever Leave Me” für die gebrochenen Herzen. “A Piece Of Work” geht wieder besser ins AOR Ohr, bei “Only Love Can Save The World” könnte man meinen man hört einen RETURN Song, der Stärkste auf dem Album, “Your Words” drückt wieder gehörig auf die Tränendrüse, ist mir zu schmalzig.

Fazit:

Drei Balladen, eine Hand voll Rocker und zwei für mich nicht so tolle Songs kommen auf eine Wertung von 8,5 Sternen, der vorletzte Song holt nochmal einen halben Stern mehr aus dem Album raus. Mir persönlich gefällt das Debüt eine Spur besser als dieser zweite Rundling der auch nicht schlecht ist. Der Promofliyer gibt als Vergleiche LAD, Mikael Solo, TREAT, ECLIPSE und H.E.A.T. an, ich würde noch RETURN und EVENRUDE dazu nehmen.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Where Angels Cry
02. Aquarius Sky
03. Don’t Say It’s Love
04. A Tear From The Sky
05. Love Is Not An Enemy
06. Dream Of America
07. Straight Between The Eyes
08. Don’t Ever Leave Me
09. A Piece Of Work
10. Only Love Can Save The World
11. Your Words

Helmut

WALK THE WALK – Walk The Walk

Band: Walk The Walk
Album: Walk The Walk
Spielzeit: 36:40 min
Stilrichtung: Melodic Hard Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 26.02.2021
Homepage: www.facebook.com/walkthewalkband

 

WTW bestehen aus Shouter J. Adler und Multiinstrumentalist Paul Alfery, beide wurden einander Anfang 2020 von Tracy G. vorgestellt. Beide haben eine Vorliebe für Melodic Hard Rock von der Tracy G. wußte, und beide bekannen mit dem Songwriting. Heraus gekommen ist ein sehr gutes 80s Party Melodic Hard Rock Album mit starken Songs.

Beide waren schon für so manchen Act tätig wie etwa, DAVID ELLEFSON, RAY LUZIER, TRACY G., DEAD OF NIGHT, GOADED, ZACK WYLDE, STEVE VAI, TONY IOMMI. Einige doch recht bekannte Namen die in der Aufzählung zu finden sind, dies sind nur einige.

Der Sound bewegt sich in einer Schnittmenge aus DANGER DANGER, FIREHOUSE, TRIXXTER, BATON ROUGE, KANE ROBERTS und DEF LEPPARD, also astreine 80er Party Mucke vom feinsten. Den hörer erwarten starke Hooks, sehr gute Vocalarbeit und Gitarren ohne Ende.

Mit dem Stampfer “Heaven’s On It’s Way Down” bekommt man einen Vorgeschmack was einen erwartet, Party, Party und nochmal Party. “Running From You” ein Melodicmonster, für “Are You There” gilt das gleiche nur ein wenig zahmer. “Two Miles To Go” schnell und hart ein V8 auf Vollgas, “Find The Light” ein Midtempostampfer. “Fight On Your Feet” und “Get Busy Livin” zwei Vollgasrocker für die linke Spur. “Move On” groovt wie Sau geiler Song, “Never Been To California” eine starke Powerballade, “Getaway” lässt Erinnerungen an die Tauben Leoparden aufkommen, setzt eine starke Schlußnote.

Fazit:

Ein geiles 80s Party Melodic Rock Album was WTW vorlegen, von mir gibts eine Bewertung von 8,5 Sternen. Das Songmaterial ist zwar Retro aber eingängig wie Sau in bester Tradition der Vergleichsbands. Aber Jungs bitte warum ist die Party schon nach knapp über 36 Minuten zu Ende.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Heaven’s On It’s Way Down
02. Running From You
03. Yre You There
04. Two Mises To Go
05. Find The Light
06. Fight On Your Feet
07. Get Busy Livin
08. Move On
09. Never Been To California
10. Getaway

Helmut

GLASGOW – Zero Four One

Band: Glasgow
Album: Zero Four One
Spielzeit: 45:17 min
Stilrichtung: Melodic Hard Rock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 26.02.2021
Homepage:

 

Im Juli 2020 wurde dieses Album von mir für die Zeitmaschine genauer unter die Lupe genommen. Der Review ist unter diesem Link, https://www.rock-garage.com/glasgow-zero-four-one-rg-zeitmaschine/ zu finden.

Da das reguläre Album kaum auf zu treiben ist macht dieser Rerelease von AOR Heaven durchaus Sinn. Das Album wurde remastert und mit einen Bonustrack angereichert, wer das Original besitzt sollte überlegen ob ihm durch die beiden Kriterien die Anschaffung dieses Rereleases wert ist. Das remastering geht in Ordnung und ist nicht in die Hose gegangen, haut einen aber auch nicht aus den Socken. Der Bounstrack gehört zu den besseren Songs, nur ist der Sound mehr oder weniger Demoqualität.

Trotzdem bleibt dieses Album eines der mit Sicherheit besten Rockalben von der Kanalinsel, den mit Hymnen wie “We Will Rock”, “Secrets In The Dark”, “Back On The Run”, “My Heart Is Running With The Night”, “Meet Me Halfway” und “Breakout” hatten GLASGOW hervoragendes Songmaterial am Start. Weiß der Geier warum G nicht besser aus dem Quark, und nie über einen Geheimtipp hinaus kamen. Die Band konnte auf ganzer Linie überzeugen angefangen bei den Vocals bis zum Schlagzeug es sitzt alles und macht gehörig Dampf.

Fazit:

Ich bleibe bei meiner Bewertung von 9 Sternen, da der sehr gute Bonustrack von der Soundqualität nicht das Gelbe vom Ei ist, wäre diese besser hätte ich einen halben Stern mehr vergeben.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. We Will Rock
02. Secrets In The Dark
03. Back On The Run
04. My Heart Is Running With The Night
05. Meet Me Halfway
06. Under The Lights
07. No More Lonely Nights
08. Breakout
09. Will You Be Mine (Bonus Track von 7“ Single 1988)

Helmut

NATURAL BORN MACHINE – Human

Band: Natural Born Machine
Album: Human
Spielzeit: 41:21 min
Stilrichtung: Heavy Rock
Plattenfirma: Pride & Joy Music / Soulfood
Veröffentlichung: 19.02.2021
Homepage: www.facebook.com/naturalbornmachine

 

Ein neuer Stern am Heavy Rock Himmel, NBM kommen mit ihrem Debüt aus dem Studio. Gegründet von Bassist und Komponist Alberto Rigioni, am Mikro kein geringerer als David Readman, Alessio Tricarico an Gitarre und Denis Novello am Schlagzeug.

Außer David sagen mir die Namen nichts, aber mit den Instrumenten umgehen können sie, David sollte jedem bekannt sein. Das Songwriting ist auch gut geraten, es kracht und knallt ohne Ende. Bei drei Songs wird von mir die Skip Taste betätigt die sind nicht nach meinem Geschmack, es bleiben trotzdem noch sieben Songs die Ballern.

Gestartet wird mit “Moonchild” ein parade Beispiel für einen geilen Rocksong, “Machine” bestens hörbar ein Rocker. “Won’t Be Friends”, “Monster” und “Reborn” sind nichts für mich zu schräg, Skip. Bei “A New Future” hebt sich die Stimmung wieder, “Beast In The Dark” kommt metallisch aus den Boxen, “Reflecting My Day” starker Rocker, “Stone Man” geile Akustik Nummer, “Rise” setzt einen starken krachenden Schlußpunkt.

Fazit:

Guter bis sehr Guter Heavy Rock mit drei Nummern die nichts für mich sind, allein schon die Stimme von David Readman ist es Wert die CD zu ordern, aber die Songs können auch was von mir gibt es 8 Sterne.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Moonchild
02. Machine
03. Won’t Be Friends
04. Monster
05. Reborn
06. A New Future
07. Beast In The Dark
08. Reflecting My Day
09. Stone Man
10. Rise

Helmut