01. Love Will Bring You Down
02. Strange Kind Of Love
03. I’ll Take The Blame
04. Lookin‘ For Somethin‘
05. Set Me Free
06. For So Long
07. Risky Game
08. Burning
Spielzeit: 41:17 min – Genre: Melodic Rock – Label: Good Time Music – VÖ: 31.10.2025 – Page: www.facebook.com/meanstreetperu
MEAN STREET, wasn dass, wer isn dass, muss man die kennen. Wenn es nach dem Label geht, ist es das neue große Dings aus Peru, Peru besitzt ja wohl einen Exotenstatus in Sachen Melodic Rock, also mal anhören was die Peruaner bieten. Genau diese MEAN STREET hauen ihr Debütalbum unter Volk, ob es ein Durchfall oder Überraschung wird zeigt sich in den kommenden 40 Minuten.
Zur Band gehören Dario Rovig an Mikrofon und Gitarre, Bruno Barboza an Gitarre, Charly Giraldo an Bass und Mauricio Xnake an den Drums. Darios Stimme wirkt zart und zerbrechlich, hat dabei genügend Kraft und Ausdrucksstärke um die Texte mit Leben zu füllen. Die Aussprache ist zwar nicht immer sauber, dieser Umstand stört nicht mal am Rand, es fällt nur beim genauen hinhören auf. Dario erinnert mich dabei ein wenig an Sebastian Roos von MISS BEHAVIOR. Die Gitarren machen einen mehr als anständigen Eindruck. Der Bass geht gegen die Gitarren ein wenig unter und als Verlierer hervor. Die Drums sind vornehm zurückhaltend aber voll im Raum. Die Produktion könnte mehr Wumms vertragen, die schwächelt an allen Fronten und klingt verwaschen. Wer die Tasten bediente ist nicht ersichtlich.
Der Sound bewegt sich dabei im guten bis sehr guten Melodic Rock mal softer im AOR, mal härter fast im Hard Rock. Als grobe Vergleiche kann man DARE, FM, GARY MOORE pre Blues Phase, SURVIVOR, HONEYMOON SUITE, LOVERBOY, GLASGOW, QUIET RIOT, BON JOVI, WHITESNAKE, JOURNEY, NIGHT RANGER und noch viele mehr die sich auch in dem Fahrwasser bewegen nehmen. Die Melodien und der Aufbau der Songs erinnert mich stark an FM mit US-Färbung. Die Melodien kriechen zuckersüß in die Trommelfelle um sich in den grauen Zellen festzusetzen und nicht so schnell zu weichen.
Ein gutes Debütalbum, bei dem mit vernünftiger Produktion mehr drin gewesen wäre, da das Album alles mitbringt was ein Rockalbum mitbringen sollte. Das Album bietet eine beeindruckende Ausbeute bei acht Songs über 41 Minuten Musik.
„Love Will Bring You Down“ ein cooler Opener der aufhorchen lässt, „Strange Kind Of Love“ der starke Song kommt gleich noch besser an. „I’ll Take The Blame“ eine Hybrid zwischen Rocker und Powerballade der im AOR wildert, „Lookin‘ For Somethin'“ ein Rocker der mich an QUIET RIOT denken lässt. „Set Me Free“ kommt durch seinen Aufbau gut rüber, „For So Long“ der Rocker geht wieder in Richtung AOR. „Risky Game“ rockt am Anfang los und geht ab der ersten Strophe vom Gas, aber nur bis zur Bridge ab da legt er wieder zu, „Burning“ hier hören sich die Vocals an als ob sie sich im Clipping befinden würden.
Balle







