01. Dreams Will Come True
02. You’re Not Living My Life
03. Don’t Take It Too Serious
04. Two Hearts
05. What Could I Say
06. Sooner Or Later
07. I’m Just A Girl
08. Fun Fun Fun
09. If You Can Dream It
10. Welcome To The Other Side
11. Goodbye Crying
12. Happy Ending
Spielzeit: 50:39 min – Genre: AOR / Melodic Rock – Label: Good Time Music – VÖ: 29.08.2025 – Page: www.facebook.com/IMKT5
IMKT kommt wie aus dem Nichts um ein Stück von der großen Rock Torte abzubekommen. IMKT heißt wenn man es richtig ausspricht I AM KATIE und bezieht sich auf Katie die Ehefrau von niemand geringerem als Micheal Bormann. Über Michael lange und viele Worte zu verlieren ist wie Bier nach Bayern zu bringen, Michael geistert schon sehr lange im Rockzirkus rum und hat mehrfach als einmal unter Beweis gestellt das er zu den besten Rockmusikern auf dem Planeten gehört. Katie ist kein unbeschriebenes Blatt und hat schon deutschsprachiges Material veröffentlicht, dieses Material ist allerdings irgendwie an mir vorbei gerauscht und fand aus irgendeinem Grund keine Beachtung von mir. Katie selber war mir schon länger ein Begriff als Frau im Leben von Michael.
Auf dem IMKT Debüt wurde Katie von Songschreibern und Musikern wie Michael, Niclas Olsson, Pete Alpenborg, Mika Brushane, Eric Ragno, Michael Müller und Andreas Rippelmeier unterstützt. Produktion, Mastering und Mix wurden von Michael ausgeführt und sollten keinen Grund zum Unken geben. Katies Stimme bewegt sich in einer Range die weiter oben angesiedelt ist, ohne Nervfaktor und mit leichtem Rauch und Dreck in der Stimme macht sie einem mehr als anständigen Eindruck. Die befinden sich im für Melodic Rock idealen Rahmen ohne zu dominant zu wirken und unterstützen so mit den Tasteninstrumenten perfekt Katies angenehmes Organ. Die Keys werden mal als Piano oder Keyboard eingesetzt und bilden so mit den Gitarren ein ideales Gerüst. Der Bass steht einen Schritt hinter den Hauptakteuren im Raum und kann sich sehr gut durchsetzen. Die Drums sind weder dezent noch auf dicke Eier machend sondern perfekt gemischt. Die Produktion hat Druck in allen Frequenzbereichen und lässt somit keine Wünsche offen.
Der Sound macht richtig Spaß, weder zu soft noch zu heftig geht die Mucke sofort ins Ohr. Katie bewegt sich im sehr guten Meldodic Rock ohne dabei in zu schmalzige Gefilde oder Hard Rock abzudriften. Den Härtegrad und Stil kann man in etwa mit ISSA, ANGELICA Rylin, ALIEN, ARRIVAL, AUTUMN’S CHILD, B-JOE und BOYCOTT vergleichen, um nur einige Melodic Rock Heroes zu nennen. In den Backing Vocals ist Micheal sehr deutlich heraus zuhören. Durch die Hilfestellung der anderen Songwriter und Musiker gibt es auch leicht angedeutete skandinavische Wurzeln, sowie die Handschrift von Micheal die sowohl als Sänger als auch als Songwriter unter sehr vielen heraus zuhören ist. Die angedeuteten Skandi Wurzeln und Michaels Einfluss machen sich sehr gut im IMKT Sound und lassen aus dem Debüt mit spielerischer Leichtigkeit ein Highlight draus werden. Wer bei diesen Songs nicht weiche Knie, glasige Augen weil einem die Freudentränen kommen, oder einfach das Herz aufgeht hat kein Gefühl für schöne Dinge, wunderschöne Melodien und perfekt umgesetzte Mucke.
Katie legt mit IMKT ein Debütalbum aller erster Sahne hin, ein Highlight in der zweiten Hälfte des Jahres. Wer verträumte Melodien, eine coole Frauenstimme und perfekte Instrumentierung hören möchte sollte sich IMKT mit dem Album „Sooner Or Later“ auf den Wunschzettel schreiben und unbedingt Probehören.
„Dreams Will Come True“ fängt soft und melodisch an, „You’re Not Living My Life“ ein cooler Rocker mit leichtem Drama in den Strophen. „Don’t Take It Too Serious“ hier wird es flotter, bleibt sehr melodisch, „Two Hearts“ ein Rocker mit sehr viel Gefühl. „What Could I Say“ hier wird es in den Strophen balladesk und im Refrain geht die Post ab, „Sooner Or Later“ trägt die Handschrift von JADED HEART zu deren Anfangszeiten als Michael noch dabei war. „I’m Just A Girl“ hier kommt die volle Portion AOR / Melodic Rock auf den Hörer zugerollt, „Fun Fun Fun“ flott, flotter mit einem schielenden Auge Richtung US Arena Mucke. „If You Can Dream It“ es wird wieder verträumt und verspielt ohne dabei das wesentliche aus den Augen zu verlieren, „Welcome To The Other Side“ genau so sollte Arena Rock klingen, so und nicht anders. „Goodbye Crying“ noch so ein verträumtes Melodic Schmankerl das runter geht wie Öl, „Happy Ending“ zum Licht ausmachen wird es nochmal flott.
Balle





