01. Empires
02. Fight For Your Rights
03. Warriors
04. Thieves In The Night
05. Living For The Nightlife
06. Wherever I Go
07. The Last Call
08. Of Matyrs And Tyrants
09. The Bonehead’s Back – Promises And Illusions
Spielzeit: 45:52 min – Genre: Heavy Rock – Label: Massacre Records – VÖ: 24.04.2026 – Page: www.facebook.com/theorderofficial
THE ORDER aus der Schweiz kehren mit ihrem siebten Album zurück auf die Bühne. Die sechs bis jetzt veröffentlichten Alben fanden sehr großen Anklang bei der Hörerschaft und konnten begeistern. Ob Album #7 diesen erspielten Standard halten kann zeigt sich in der kommenden dreiviertel Stunde.
Zu THE ORDER gehören Gianni Pontillo am Mikro, Bruno Spring an Gitarre, Alain Schwaller an Bass und Mauro „Tschibu“ Casciero am Schlagzeug. Gianni der auch schon für andere seine Stimmbänder zum Schwingen brachte, darunter die deutsche Hard Rock Institution VICTORY und er ist außerdem als neuer Sänger bei NAZARETH für Carl Sentance eingestiegen. Die Band gibt bekannt das Gianni trotz seinem Job bei NAZARETH festes Mitglied bei THE ORDER bleibt. Was auch gut ist, denn seine Stimme passt mit seiner Rauheit und Tonlage perfekt zur Band. Er bewegt sich dabei fast in Sphären wie Ronnie James Dio oder auch Ronnie Romero, nicht ganz die Tonlagen aber von der Ausdrucksstärke kann er fast mit beiden Mithalten. Die Gitarren sorgen für die nötige Härte an der Front ohne dabei in den Hard Rock oder Heavy Metal abzudriften. Der Bass macht wummwummwumm und die Drums hauen den Putz von der Wand. Die Produktion hat es in sich und besitzt in allen Frequenzbereichen genügend Dynamik.
THE ORDER schaffen elegant den Spagat zwischen Hard Rock und Heavy Metal ohne dabei beide Lager aus den Augen zu verlieren oder zu stark zu bedienen. Es gibt anständigen Heavy Rock mit Riffgewittern, wie man es von einer Schweizer Band erwartet, auf die Lauschlappen. Das Riffing erinnert oft an die Heavy Metal Helden der Vergangenheit, wenn man die Songs in der Gesamtheit betrachtet sind sie im Hard Rock ausgeführt nur eben mit Heavy Riffarbeit. Als Vergleiche ziehe ich mal eine Symbiose aus KROKUS, GOTTHARD, SATROX, VOTAGE ARC, BEAST OF PREY sowie DIO, BLOODSTONE, ACCEPT, JUDAS PRIEST und SAXON. Was sich fast liest wie eine Katastrophe mit Ansage, hört sich in Wirklichkeit verdammt gut an. Da keiner der Songs Melodien und geile Refrains vermissen lässt und einfach volle Kanne drauf los rockt.
Wenn die Schweizer mit „Empires“ nicht die Alpen zum Einsturz bringen schafft es keiner, dass Dingens rockt wie Sau aus allen Rohren.
„Empires“ ein perfekter Einstieg mit viel Melodie und Härte, „Fight For Your Rights“ hier gilt das selbige wie für Song #1. „Warriors“ ein Kracher der voll durch die Wand geht, „Thieves In The Night“ lässt Erinnerungen an KROKUS und GOTTHARD zu ihren besten Zeiten aufkommen. „Living For The Nightlife“ der Song legt den perfekten Start hin um sich zu einem Hit zu verwandeln, „Wherever I Go“ hier wird es ein wenig softer aber nicht uninteressant. „The Last Call“ hier fällt das Niveau leicht ab, „Of Matyrs And Tyrants“ die Qualität nimmt wieder gewaltig zu, „The Bonehead’s Back – Promises And Illusions“ die heaviness wird gesteigert und mit über 10 Minuten erinnert der Song an DIO oder IRON MAIDEN.
Balle












