(ZED YAGO) VELVET VIPER – From Over Yonder / Pilgrimage

Band: (Zed Yago) Velvet Viper
Album: From Over Yonder / Pilgrimage
Spielzeit: 55:50 / 65:54 min
Stilrichtung: True Metal
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 21.08.2020
Homepage: www.velvet-viper.de

Massacre veröffentlichen die beiden Metal Klassiker von ZED YAGO, diesmal unter dem Namen VELVET VIPER, dies macht durchaus Sinn da beide Original Veröffentlichung kaum noch auf zu treiben sind und teilweise preislich hoch gehandelt werden. Beide Alben wurden Remastered und enthalten Bonus Tracks, neue Artworks, das Mastering geht in Ordnung, die originalen Aufnahmen haben für mich aber mehr Charme. Geboten wird auf beiden CDs True Metal aus Deutschland der voll und ganz überzeugen kann und sich mit Klassikern von HELLOWEEN, ACCEPT, WARLOCK, DORO, U.D.O. und RUNNING WILD auf Augenhöhe befindet. Nicht so schnell wie die Kürbisköpfe aber genauso intensiv und kraftvoll, am ehesten vergleichbar aus einer Schnittmenge aus ACCEPT und RW mit Femal Vocals von Jutta Weinhold die in den 70ern schon bei Ilja Richter in der Musikshow Disco auftrat und von ihrem Pink Cadilac in deutsch sang.
ZED YAGO veröffentlichten zwei Saustarke Studioalben 1988/89 und 2005 ein eher erfolgloses Comeback, eine Doppel CD als Best Of, ein Live Album und eine Single von “Black Bone Song”.

From Over Yonder (1988)

FOY startet mit “The Spell Over Yonder” ein kräftger Nackenbrecher mit viel Melodie, gefolgt von einem kurzen Intro für “Zed Yago” was für ein Hammersong hart, melodisch und die rauhen Vocals von Frau Weinhold, geiler geht nicht ausser bei Song sieben. Bei “Queen And Priest” wird der Wind ein wenig aus den Segeln genommen sehr melodisch, “Revenge” eine geile Metal Powerballade. Bei “United Pirate Kingdom” geht die Luft aus, “Stay The Course” mit einer der besten Metalsongs aus Deutschland Frau Weinhold shoutet sich in den Olymp das Dingens macht gewaltig Laune und hat in all den Jahren keinen Staub angesetzt oder zeigt auch keinerlei Abnutzungserscheinungen. “Rebel Ladies” erinnert an ACCEPT mit Udo sehr gute Nummer, “Rockin‘ For The Nation” geht auch gut in Ohr. Die beiden Live Bonüsse sind etwas für Diehard Fans. “The Schmied” eine Akkustik Ballade.

 

Pilgrimage (1989)

Eingeleitet wird durch ein Intro “Pilgrim’s Choir”, geht dann in “Pilgrimage” über ein starker Metal Song im typischen ZY Stil, “Fear Of Death” ist guter Durchschnitt genau wie “Pioneer Of The Storm”. “Black Bone Song” schlägt in die selbe Kerbe des Entersäbels wie auf dem Vorgängeralbum “Stay The Course” und “Zed Yago”, geilster Metal stark und mit schmackes präsentiert. “Rose Of Martyrdom” ein kräftiger Metal Song nicht ganz so eingänig wie der Vorgänger, “The Man Who Stole The Holy Fire” erinnert mit seinen epischen Elementen ganz leicht an den Bombast von MANOWAR, “Achilles Heel” erinnert an HELLOWEENS “Future World”, “The Pale Man” ist eine Ballade die gefällt, der Refrain kommt geil rüber. “Omega Child” gibt wieder Gas aber Durchschnitt, “Fallen Angel” ist wieder eingängiger sehr guter Metal. Die Bonustracks “Merlin”, “HM Rebels”, “King Arthur” der bessere der Bonus Tracks und “Ring Of Stone” eine geile Metal Power Ballade, diese passen gut zu den beiden Alben.

Fazit:

Zwei Bärenstarke Metal Klassiker sind, leider unter dem Banner VELVET VIPER, der breiten Masse wieder zugänglich mit starken Bonus Tracks, von mir gibts eine Wertung für FOY von 9,0 und für P 8,5 weil nicht mehr ganz so stark wie das Debüt.

WERTUNG:

From Over Yonder

 

 

Pilgrimage

 

 

Trackliste:

From Over Yonder (1988)

01. The Spell From Over Yonder
02. The Flying Dutchman
03. Zed Yago
04. Queen And Priest
05. Revenge
06. United Pirate Kingdom
07. Stay The Course
08. Rebel Ladies
09. Rockin‘ For The Nation
10. Rebel Ladies (Live in München 1989)
11. Rockin‘ For The Nation (Live in London 1989)
12. The Schmied (Bonus Track)

Pilgrimage (1989)

01. Pilgrim’s Choir
02. Pilgrimage
03. The Fear Of Death
04. Pioneer Of The Storm
05. Black Bone Song
06. Rose Of Martyrdom
07. The Man Who Stole The Holy Fire
08. Achilles Heel
09. The Pale Man
10. Omega Child
11. Fallen Angel
12. Merlin (Bonus Track)
13. HM Rebels (Bonus Track)
14. King Arthur (Bonus Track)
15. Ring Of Stone (Bonus Track)

Helmut

VELVET VIPER – The Pale is holding a broken Heart

Band: Velvet Viper
Album: The Pale Man is Holding a Broken Heart
Spielzeit: 52:01 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 25.10.2019
Homepage: www.velvet-viper.de

VELVET VIPER wollen es jetzt echt wieder wissen! Ein Jahr nach dem Comebackalbum „Respice Finem“ steht bei der Band rund um Chefin Jutta Weinhold schon das nächste Album mit dem Titel „The Pale Man is Holding a Broken Heart“ in den Startlöchern!
Man ist nun bei Massace Records unter Vertrag, was denke ich mal sehr gut passt.
Ansonsten hat sich nicht viel bei der Band geändert, nach wie vor sind die Lyrics bestimmt von allerlei Historie, Mystischen und der Fantasy.
Freuen wir uns also nun wieder über eine neue Runde im klassischen, epischen und düsteren Bandsound.
Als Opener fungiert das Intro „Things Behind“ welches nur eine Überleitung zum Stampfer „Götterdämmerung“ ist der irgendwie so typisch für VELVET VIPER ist wie nicht noch was! Erst denkt man das Teil hat null Struktur, aber dann kommt der Track unbändig nach vorne und kann doch noch überzeugen, auch wenn er nicht der allerhellste Hit Stern am Firmament ist. Als Opener geht das Ganze aber schon in Ordnung.
Wesentlich besser zünden dann das klassische „All by Yourself“ und vor allem das epische „Samson and Deliah“. Dazwischen liegt dann noch der Stampfer „One Eyed Ruler“ der ebenfalls nicht von schlechten Eltern ist und jedem Fan der Band schnell überzeugen sollte!
Die erste Hälfte wird dann vom flotten „Confuse and Satisfy“ abgeschlossen welches sich aufgrund seines Chorus ebenfalls meterdick in die Gehörgänge spielt.
In der zweiten Hälfte der Scheibe geht es dann leider etwas auf und ab mit der Songqualität. Hier wechseln sich eher nach Standardmetal tönende Tracks mit ein paar weiteren Hits ab.
Besonders hervorzuheben sind hier aber auf jeden Fall noch „Keep your Head Up“ und das abschließende „One Day“ welche sich in die bisherigen Hits gut einfügen.

Anspieltipps:

„All by Yourself“, „Samson and Deliah”, “Confuse and Satisfy” sowie “One Day”.

Fazit :

Also nach der ersten Hälfte waren wir schon auf dem besten Weg die Note des Vorgängeralbums zu zücken, aber da die zweite Hälfte dann doch qualitativ etwas abfällt und die dort enthaltenden Songs nicht komplett überzeugen können, müssen wir dann leider wieder etwas abziehen!
Aber, schlussendlich bleibt dann eine starke Leistung insgesamt übrig und die Gewissheit das sich VELVET VIPER nach wie vor treu bleiben und die Fans der Band genau das bekommen was sie vermutlich erwarten.

WERTUNG: 

 

 

Trackliste:

01. Things Behind
02. Götterdämmerung
03. All by Yourself
04. One Eyed Ruler
05. Samson and Delilah
06. Confuse and Satisfy
07. Something is Rotten
08. Keep your Head Up
09. Hide your Fire
10. The Wheel has come Full Circle
11. One Day

Julian

Velvet Viper News

VELVET VIPER veröffentlichen neue Single

Freut ihr euch schon auf VELVET VIPERs neues Album „The Pale Man Is Holding A Broken Heart“, das am 25. Oktober 2019 bei Massacre Records veröffentlicht wird?

Um die Wartezeit etwas zu verkürzen, hat die Band heute das offizielle Video zu ihrer neuen Single „One-Eyed Ruler“ veröffentlicht!

Das 4. Studioalbum der Heavy Metal Band um Jutta Weinhold und Holger Marx wurde von Tommy Newton in den Area 51 Studios produziert, gemischt und gemastert. Das Frontcover wurde von Manfred Smietana gestaltet.

Das neue VELVET VIPER Album „The Pale Man Is Holding A Broken Heart“ ist als CD Digipak, limitierte Gatefold Vinyl LP sowie digital als Download und Stream erhältlich.

Velvet Viper News

VELVET VIPER unterschreiben bei Massacre Records

Massacre Records und das Epic Metal Powerhouse VELVET VIPER machen fortan gemeinsame Sache!

Die Band um Jutta Weinhold – die 1985 Zed Yago gründete – exixtiert seit 1990 und wurde 2016/2017 reformiert.

VELVET VIPER arbeiten momentan an neuem Material und werden in diesem Jahr ein neues Album veröffentlichen.

Aber das ist noch nicht alles: VELVET VIPER werden auch beim diesjährigen Wacken Open Air sowie dem Headbangers Open Air auftreten!

VELVET VIPER Live

15.02.2019 DE Mannheim – 7er Club
16.02.2019 DE Reichenbach – Die Halle
17.02.2019 DE München – Backstage Club
06.04.2019 DE Dresden – Skullcrusher (Kuttenfest)
26.-27.07.2019 DE Brande-Hörnerkirchen – Headbangers Open Air
07.09.2019 DE Falkenfels – Hard Summer Festival
01.-03.08.2019 DE Wacken – Wacken Open Air

VELVET VIPER – Respice Finem

Band: Velvet Viper
Album: Respice Finem
Spielzeit: 60:21 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: GMR
Veröffentlichung: 06.2018
Homepage: www.facebook.com/velvetviper

1985 gründete Jutta Weinhold ZED YAGO mit einer Musik und einem Konzept, das sich vom gängigen Rock ’n roll Fließband absetzen sollte. Daraus entstand „Dramatic Metal“ mit Texten aus Literatur, Poesie, Mythologie und Fantasy. Es kam zu zwei ZY Produktionen, „From over yonder“ und „Pilgrimage“, bis der Bandvirus die Formation sprengte. Nach dem Split gründet Jutta VELVET VIPER.
1990 erschien das erste Album „Velvet Viper“. Das zweite Album „The fourth Quest for Fantasy“ erschien mit Zed-Yago-Drummer Bubi The Schmied und Lars Ratz am Bass und dem leider bereits verstorbenen Roy Last an der Gitarre. 1993 wurde unter dem Titel „To be or not“ das vorerst letzte Album zu dem Zed-Yago-Concept mit Musikern der Prager Band „Citron“ veröffentlicht. 2002 erschien dann noch die Best-of „Zed Yago from the Twilight Zone“ mit unveröffentlichtem Material, bevor Jutta sich anderen Themen und Projekten widmete.
2016/17 war endlich die Zeit gekommen, die Band VELVET VIPER wieder zum Leben zu erwecken. Mit Gitarrist Holger Marx wurden 11 Songs komponiert und von einem der großen Meister des Metal, Kai Hansen (Gamma Ray, Helloween), produziert. Musikalisch ist erneut klassischer Heavy Metal mit unkonventionellen Extras angesagt, der oft heftig-schleppend groovt, um hin und wieder in höhere Temporegionen auszubrechen und der Tradition der NWOBHM Tribut zu zollen.
Beim Opener wird nicht lange gefackelt sondern uns direkt „Don`t leave before Wintertime“ präsentiert. Dieser beginnt erstmal bedächtig bevor dann mächtig drauf los gegroovt wird! Ein klasse Track der direkt zeigt das die Band und vor allem Fronterin Jutta keine Gefangenen machen wollen.
Und es geht direkt erstklassig weiter, denn sowohl das, ebenfalls wieder mächtig groovende, „Shadow Ryche“, was zusätzlich noch einen geilen Mitsingrefrain besitzt, als auch der überlange, epische Titeltrack „Respice Finem“ begeistern vom ersten bis zum letzten Ton.
Da können die anschließenden Songs leider nicht ganz mithalten, „Eternally Onwards“ ist ganz ordentlich, aber mit „Ogaydez“ hat man sogar einen richtigen Ausfall an Bord, der zu keiner Zeit auch noch in die Nähe der bisherigen Qualität kommt und nur so dahinplätschert.
Das soll aber der einzige wirkliche Ausrutscher bleiben, denn im weiteren Verlauf bewegt man sich im guten bis sehr guten Qualitätslevel und hat mit „Raven Evermore“, „Law of Rock“ und dem abschließenden „Loherangrin Lohengrin“ weitere Metalperlen im Gepäck.
Da drückt man doch gerne im Anschluss direkt wieder die Play Taste!

Anspieltipps:

Auf jeden Fall sollten euch „Don`t leave before Wintertime“, „Shadow Ryche“, „Respice Finem“, „Law of Rock“ und „Loherangrin Lohengrin“ direkt zusagen.

Fazit :

Keine Frage VELVET VIPER liefern mit ihrem neuen Album ihr bisher bestes und rundestes Werk ab! Und mit Sicherheit wird das gute Stück bald in einem Atemzug mit den alten ZED YAGO Klassikern genannt.
Vor Fronterin Jutta Weinhold muss man ganz klar den Hut ziehen, die Dame hat es definitiv noch drauf und singt manch jüngere Konkurrentin gnadenlos zu Boden.
Altfans und Anhänger des Teutonen Metals sollten hier definitiv mehr als ein Ohr riskieren und direkt zuschlagen!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Don`t leave before Wintertime
02. Shadow Ryche
03. Respice Finem
04. Fraternize With Rats
05. Eternally Onwards
06. Ogaydez
07. Dangerous
08. Raven Evermore
09. Stormy Birth
10. Law of Rock
11. Loherangrin Lohengrin

Julian