SIDEBURN – Loaded Best Of

Trackliste:

CD 1 1997 – 2011

01. Devil’s Daughter / New Song
02. Ghost Of 1980 (To Bon Scott) 2023 / „Cherry Red (2008)“
03. Gangster Lover (feat. Nic Maeder) 2023 / „Gasoline (2004)“
04. Jail / „Jail (2011)“
05. Hell On Wheels (Jamming mit Leo Leoni) / 2023
06. Rock N‘ Roll Outlaw 2023 / GENOCIDE „Stranded (1994)“
07. Sign It In The South / „Sell Your Soul (For Rock ‚N‘ Roll) (1997)“
08. Six Feet Under / „Cherry Red (2008)“
09. One Night Stand / „Jail (2011)“
10. Voodoo Girl / 2023
11. Cherry Red / „Cherry Red (2008)“
12. Rockin‘ Chair / „Crocodile (2001)“
13. Baby Don’t Care / „Gasoline (2004)“
14. Gimme The Way / 2023
15. Giov In L.A. / „Gasoline (2004)“
16. Knockin‘ At The Wron Door / „Sell Your Soul (For Rock ‚N‘ Roll) (1997)“
17. Long Beard And Boogie / „Jail (2011)“
18. Rip It Up / „Gasoline (2004)“

CD 2 2012 – 2022 und Live Songs

01. Frontline
02. Call Me A Doctor / „Fired UP (2022)“
03. Free Ride
04. Turn Away
05. Devil May Care / „Fired UP (2022)“
06. Feel The Heat
07. Never Give Down / „Fired UP (2022)“
08. Heading On Down The Road 69
09. Get That Way / Live 2022
10. Give Me A Sign / Live 2022
11. Crocodile / Live 2012
12. Slave To The Core / Live 2012
13. Never Kill The Chicken / Live 2012
14. Standing In The Headlines / Live 2023
15. Live To Rock / Live 2013
16. Restless Call / Live 2022
17. Driving On The Mainline / Live 2017
18. Laisy Daisy / Live 2012
19. Bite The Bullet / Live 2013

Spielzeit: 137:42 min – Genre: Hard Rock – Label: Eigenveröffentlichung – VÖ: 12.09.2025 – Page: www.facebook.com/sideburnrock

Ohne Wertung

Wer Kennt nicht Bands aus unserem sehr kleinen Nachbarland Schweiz die auf Namen wie KROKUS, GOTTHARD, SHAKRA, CRYSTAL BALL hören, allerdings gibt es noch eine Riff Rock geschwängerte Band mit Namen SIDEBURN die es seit Mitte der 1980er Jahre gibt, angefangen unter der Flagge GENOCIDE mit einem Tape und zwei Alben in der Vita. Das 1994er Album „Stranded“ befindet sich in meiner bescheidenen Sammlung und bekommt des öfteren Spintime. Irgendwann in der Spanne zwischen 1994 bis 1997 wurde sich in SIDEBURN umbenannt und bisher acht Studio- und ein Best Of Album veröffentlicht. SIDEBURN die Schweizer Haudraufwienix Rocker haben sich getraut in Eigenregie ein Doppel Best Of Album zu veröffentlichen. Enthalten sind neue, Neueinspielungen, original Songs und Live Aufnahmen mit 37 Titeln. Also ordentlich Value for Money, mal sehen wie die Zusammenstellung geraten ist und wie sich die Live Mitschnitte anhören. Also auf geht es in eine sehr lange Runde Riff Rock aus der Schweiz.

Gleich mal der erste Song der neu ist „Devil’s Daughter“ macht klar für was SIDEBURN stehen und immer gestanden haben, für Testosteron geschwängerten Haudraufwienix Riff Rock, mit einer großen Portion Südstaaten Einfluss geht es in den Box Ring. Eine Aufzählung wer bis jetzt alles mit an Board war spare ich mir da sich das Besetzungskarussell des öfteren gedreht hat. Eine Konstante gibt es seit dem GENOCIDE Album „Stranded“ und das ist die Stimme von Roland Pierrehumbert, mit dieser Stimme und Färbung haben SIDEBURN ein sehr markantes Merkmal auf ihrer Seite. Diese Stimme klingt als wenn sie in sehr viel Rauch und sehr vielen Gläsern Whiskey geschmiedet wurde. Die Gitarren sorgen für Alarm an sämtlichen Fronten. Der Bass kann sich auch sehr gut behaupten, die Drums spielen den Arschtreter vom Dienst und sorgen für wirbel am Taktstand. Die Produktion aller SIDEBURN Studioalben hört sich Furz trocken an und passt wie die Faust auf den Eimer oder Arsch aufs Auge zum Riff Rock der Schweizer.

Wer auf die oben genannten Bands aber auch AC/DC, AIRBOURNE und ROSE TATTOO steht kommt bei SIDEBURN aber so was von voll auf seine Kosten das ihm schwindelig wird vor lauter Riffsalven. Schade ist nur das zwei Alben nicht zum Zug kommen, dass wären „Electrify (2013)“ und „# Eight (2017)“ die nicht bedacht wurden, oder die Rechte bei jemandem anderen liegen. „Rock N‘ Roll Outlaw“ von ROSE TATTOO wurde schon auf „Stranded“ 1994 von GENOCIDE interpretiert. Eine coole Zusammenstellung für jeden der die Band bis jetzt nicht kannte und sich einen Überblick verschaffen will, oder auch Komplettisten die alles einer Band haben müssen könnte sich diese Best Of lohnen. Für diejenigen die alle Alben besitzen könnten die Live Songs interessant sein. Die Live Songs sind von der Soundqualität mehr als annehmbar, können ohne das Ohrenkrebs droht angehört werden. Also im großen Ganzen eine lohnende Angelegenheit für jeden der auf Hard Rock Made in Switzerland steht und SIDEBURN mit einem Kauf unterstützen möchte. Das Cover-Artwork mit einem Outlaw in der Wüsten passt sehr gut zum Inhalt dieser Best Of.

Balle

SIDEBURN – Fired Up

Trackliste:

01. Feel The Heat
02. Free Ride
03. Sweet Obsession (Ride On)
04. Bad Side Of Town
05. Standing In The Headlines
06. Heading Down The Road 69
07. Devil In Me
08. Restless Call
09. Mystical Lady
10. Die A Million Times
11. Paid My Dues
12. Tired Of The Road

Spielzeit: 40:47 min – Genre: Ass Kickin‘ Riff Rock – Label: Massacre Records – VÖ: 10.06.2022 – Page: www.facebook.com/sideburnrock

 

Die Schweizer SIDEBURN sind nach fünf jähriger Pause mit ihrem achtem Studioalbum zurück. Zur aktuellen Besetzung zählen Roland Pierrehubert am Mikro und Harmonica, Mikael Riffart und Sickyy Lyo an Gitarren und Backing Vocals, Thierry Nydegger an Bass und Backing Vocals und an den Drums und Backing Vocals Lionel Blanc.

Zum Glück hat sich am Sound nichts geändert, die Boys aus dem Neutralland machen immer noch den Riffbetonten Arschtritt Hard Rock wie zu deren Anfangstagen als sie sich noch GENOCIDE nannten.

Die Vocals sind wie von Bands dieser Machart gewohnt Whiskey geschwängert, rau und saufrech eben Arschtrtt Mucke. Die Gitarren kommen weder dezent noch zurückhaltend aus den Boxen, genau das Gegenteil ist der Fall diese kommen mit vorlauten Licks aus dem Äther das selbst AC DC, AIREBOURNE, RHINO BUCKET, KROKUS, die deutschen SIN CITY und SKIP ROCK große Ohren bekommen sollten. Die Gitarren riffen um die Wette und sorgen für Alarm beim Nachbarn. Der Bass und die Drums treiben eine Horde Büffel durch die Prärie.

Der Härtegrad geht vollkommen in Ordnung und ist nichts für Weichspüler. Mal mehr oder weniger bluesig rocken sich die Mannen den Arsch wund. Die Produktion hat Druck und bläst ohne Ende aus den Membranen, und sorgt so für saubere Gehörgänge. Das Album ist das Richtige für jede Bikerparty und sollte dort für gehörig Stimmung sorgen können.

Der Riff Rock ist weder neu noch innovativ, aber trotzdem attraktiv und gute Laune verbreitend und ein paar Songs wären für die Tanzflächen bestens geeignet, dass gesamte Album ist ein gute Stimmungsmacher auf jeder Party.

Jungs wenn ihr das lesen solltet, ich bin seit Jahren auf der Suche nach dem GENOCIDE Album „Show Time“ also wenn ihr noch eine CD haben solltet bitte bei mir melden.

Mit „Feel The Heat“ starten die Schweizer ein Feuerwerk und legen einen Stampfer vor, mit „Free Ride“ rocken sich die Jungs den Arsch ab, glänzt mit geilem Refrain. „Sweet Obsession (Ride On)“ geht als Rockerhighlight durch mit eingängigem Riffing, „Bad Side Of Town“ ein starker Blues Rotzer. „Standing In The Headlines“ absolut Radiotauglich. „Heading Down The Road 69“ bestes Discofutter mit Bluestouch, „Devil In Me“ ein Highlight einzig die verzehrte Stimme in den Strophen stört ein wenig. Mit „Restless Call“ folgt ein flottes Riffmonster, „Mystical Lady“ ein Rocker für alle Lagen. „Die A Million Times“ noch so ein Schweinegeiler Riffrocker. „Paid My Dues“ will mit dem Kopf durch die Wand, „Tired Of The Road“ ein würdiges Schlusslicht.

Balle