MOTORJESUS – Streets Of Fire

Trackliste:

01. Somewhere From Beyond
02. Back For The War
03. Streets Of Fire
04. They Don’t Die
05. Return To The Badlands
06. New Messiah Of Steel
07. 2.Evil
08. The Driving Force
09. Holy Overdrive
10. City Heat
11. The End Of The Line
12. The Confrontation
13. See You Next Doomsday

Spielzeit: 50:02 min – Genre: Heavy Rock – Label: Reaper Entertainment – VÖ: 18.07.2025 – Page: www.facebook.com/motorjesus/

 

Wie ich bei der vorherigen Rezi erwähnte sind die beiden heutigen Alben von MÄDHOUSE und MOTORJESUS vorbildlich mit 13 Songs und über knapp über 50 Minuten Laufzeit. Und MOTORJESUS biegen gerade mit ihrem siebten Longplayer auf die Zielgerade, der Impact erfolgt 18. Juli, mal sehen ob es MOTORJESUS noch drauf haben oder sich im Abwärtstrend befinden, nachdem mich der Vorgänger „Hellbreaker“ überzeugen konnte bin ich auf „Streets Of Fire“ gespannt. Der Albumtitel verspricht zumindest mit dem selben Titel wie der US-Film aus den frühen 1980er Jahren, der den Schauspieler Michael Pàre später zum Sexiest Man Alive werden ließ, einen Kracher, ob dem so ist wird sich in der folgenden knappen Stunde zeigen. Die Besetzung hat sich seit dem letzten Album nicht geändert und besteht immer noch aus Chris Birx am Mikrofon, Andy Peters und Patrick Wassenberg an den Gitarren, Dominik Kwasny an Bass und Adam Borosch an den Drums.

Chris besitzt seine prägnante Stimme, wer weiß wie viel Lungentorpedos und Alk die Stimme gekostet hat um so eine Rauheit hinzubekommen. Wie der Topf aufs Auge oder der Arsch auf die Faust passt diese Reibeisen Stimme zum Bandsound wie keine andere es könnte. So ist schon mal ein Merkmal von MOTORJESUS genannt, dass zweite ist die Gitarrenfraktion die mit ihrer Riffzauberei einen nach dem anderen hinlegen und das auf einem Niveau das es fast schon beängstigend ist wo das ganze hinführen soll. Hoffentlich bleibt es so und schlägt nicht in eine andere Richtung aus, denn genauso will man MOTORJESUS hören, weder softer noch härter genau so wie sie klingen. Der Bass geht leider ein wenig neben den Gitarren unter und kommt nur mal durch wenn die Gitarren kurze Riffpausen einlegen. Das Schlagzeug treibt und treibt was die Sticks auf Dope hergeben, So braut sich dann der für MOTORJESUS typische Sound zu einem starken Tropengewitter in den Gehörgängen zusammen.

In der Info steht für Fans von MOTÖRHEAD, TURBONEGRO, JUDAS PRIEST, IRON MAIDEN und GLUECIFER, dass stimmt bedingt. Wenn man sich den Opener genau anhört dann kommen nur drei der genannten in Frage und das sind MOTÖRHEAD, IRON MAIDEN, JUDAS PRIEST und nochmals IRON MAIDEN. Oder sagen wir mal so AC DC, RHINO BUCKET und AIRBOURNE mit Steroiden und gedopten Eichhörnchen auf einem riesigen Fass TNT sitzend kommt auch gut hin bei dem sich die Gitarren in metallischen Gefilden befinden. Schleierhaft ist auch der Umstand wo die Jungs die Melodien hervor holen, die sind von göttlicher Natur und scheinen nicht von dieser Welt zu sein. Mit ihren Melodien und den genannten Einflüssen haut der Fünfer einen nach dem anderen raus uns sorgt so für den richtigen Soundtrack für das nächste Stark-Gewitter. Mit dem Movie aus den 1980ern kann das Album spielerisch mithalten ohne dabei als Loser dazu stehen.

Ich bleibe bei meiner Wertung vom Vorgänger, eine sehr gute 9/10 ist immer drin, wenn Melodie auf MOTORJESUS trifft.

Balle

MOTORJESUS – Hellbreaker

Band: Motorjesus
Album: Hellbreaker
Spielzeit: 44:26 min
Stilrichtung: Hard Rock
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 09.04.2021
Homepage: www.facebook.com/motorjesus/

 

Die Rheinländer MOTORJESUS kommen mit einem neuen ernergiegeladenen Album zurück. Zum aktuellem TNT verteilendem Line-Up gehören Chris Birx am Mikro, Andy Peters und Patrick Wassenberg am Griffbrett, Dominik Kwasny am Bass und Adam Borosch am Schlagzeug.

Geboten wird eine explosive Mischung aus Hard Rock mit Highoktan-Groove Metal, AC DC auf XTC mit Metal Vibes kurz vor der explosion. Der Sound strotzt nur so vor Testosteron, so wie ein V8 Big Block vom Geiger Karl der einen Kleinwagen durch den Kühler schlotzt um diesen danach in Form eines Zauberwürfels aus dem Auspuff zu spuken. Wie pupertäre testosterongesteuerte Halbstarke, aber dennoch erwachsen genug, hauen einem M Riff um Riff um die Ohren, und machen bei all dem gewaltig Spaß.

“Drive Through Fire” macht den Anfang flott, ernergisch, geil, “Battlezone” keinen Deut schlechter. “Hellbreaker” genauso intensive wie die beiden Vorgänger, “Beyond The Grave” drosselt das Tempo ein fettes Highlight. Bei “Dead Rising” wird wieder mächtig Gas gegeben, bei “Car Wars” was für ein Nackenbrecher ein weiteres Highlight. “Firebreather” nimmt ein wenig Fahrt raus aber hart wie Kruppstahl auch wieder ein Highlight. “Lawgiver” von 0 auf 100 in einer Sekunde, “Black Hole Overload” das nächste Highlight im richtigen Tempo. “Back To The Bullet” fällt gegen die Vorgänger ein wenig ab, “The Outrun” ein entspanntes Instumental Outro – Jungs das hätte länger sein können.

Fazit:

So eine knappe dreiviertel Stunde ist vorbei, und ich muss an frisierte, laut röhrende Motoren denken die mit voller explosiver Gewalt aus ihren Auspuffrohren ballern und alles verputzen was ihnen vor den Kühler kommt. Jungs das ist ein Fettes Brett was ihr da auf die unschuldige Menschheit los lasst, aber nun zum Hauptteil des Fazits, ich vergegebe eine Bewertung von 9 Sternen für diesen Motoröl vernichtenden Sprengstoff.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Drive Trough Fire
02. Battlezone
03. Hellbreaker
04. Beyond The Grave
05. Dead Rising
06. Car Wars
07. Firebreather
08. Lawgiver
09. Black Hole Overload
10. Back To The Bullet
11. The Outrun

Balle