BLACK OAK COUNTY – Misprint

Trackliste:

01. Kill The Pain
02. Rock N Roll
03. Vertigo
04. Around The Sun
05. Starlight
06. Kiss & Tell
07. Fade
08. Energy
09. Sick And Tired
10. Before I Break
11. Landmine
12. The Shadow

Spielzeit: 41:15 min – Genre: Modern Hard Rock – Label: Mighty Music – VÖ: 10.04.2026 – Page: www.facebook.com/BlackOakCounty

 

Das dänische Hard Rock Quartett kehrt dieser Tage nicht nur mit ihrem vierten Album „Misprint“ zurück, sondern begibt sich auch auf Tour durch ihre Heimat und einigen Shows in Deutschland in Berlin, München, Stuttgart, Hamburg, Köln und Bochum. Mit ihrem letzten Album konnten die Jungs mächtig Eindruck schinden, die Erwartungen für „Misprint“ sind deshalb sehr hoch, ob der erspielte Standard gehalten werden kann.

Zu BLACK OAK COUNTY gehören wie auf dem Vorgänger Niels Beier an Mikro und Gitarren, Jack Svendsen ebenfalls Gitarre, René Kristensen an Mikro und Bass sowie Mike Svendsen an den Drums. Die beiden Stimmen von Niels und René scheinen an Aggressivität dazu gewonnen zu haben, ohne dabei die positiven Spuren vom Vorgänger komplett zu überfahren. Die Gitarren geben den Ton an, und das teils tief und modern gestimmt umso eine bedrohliche Wirkung zu erzeugen. Das Positive daran ist das die Gitarren nicht in die Depriecke abdriften. Leider geht der Bass neben den tieferen Riffsalven fast unter, kann sich hier und da aber mal in den Vordergrund spielen. Das Schlagzeug sorgt für sehr viele Oha Effekte und sorgt für Highlights.

Beim Opener dachte ich Wow, da kommen sehr dunkel gestimmte Gitarren zum Einsatz, bis der erste Refrain kommt – die sind bei allen Songs zum Mitsingen geeignet, ab da ist alles klar, BLACK OAK COUNTY sind zurück und hauen sowas von auf den Putz. Wie ich schon in der Rezi zum Vorgänger schrieb: „VOLBEAT – das ist doch schon mal was, NICKELBACK – kanns noch besser sein, SHINEDOWN – von denen besitze ich ein Album, also keine unbekannten für mich“. Das kann man so immer noch stehen lassen, und auch wie 2024 erwähnt kann man noch die KRIS BARRAS BAND, THOSE DAMN CROWS, SURRENDER THE CROWN und DANIEL TRIGGER zu den drei erwähnten hinzunehmen.

So ergibt sich ein Gesamtbild das Aggressiver als der Vorgänger wirkt, aber nur beim oberflächlichen hören, hört man genauer zu erschließen sich die Feinheiten im Sound von BLACK OAK COUNTY und man merkt das man es mit einer Band zu tun hat die sehr hohes Potential in allen Belangen besitzt. Modern aber immer noch genug Hard Rock um Traditionalisten bedienen zu können ohne diese abzuschrecken. Erneut beide Daumen nach oben und eine verdient hohe Bewertung.

„Kill The Pain“ geht am Anfang gleich mal sowas von nach vorne, dass alles zu spät ist, „Rock N Roll“ hier sind sie wieder, die BLACK OAK COUNTY die Staub aufwirbeln konnten, ein Hit – das Dingens hat Potential wie Sau. „Vertigo“ ein eingängiger Hard Rocker der was kann, „Around The Sun“ hier treiben die Dänen die coolness auf die Spitze. „Starlight“ bewegt sich irgendwo zwischen Powerballade und Hard Rocker, „Kiss & Tell“ der nächste potentielle Hit. „Fade“ der Anfang erinnert mich vom Riffing an RUNNING WILD – wenn der Gesang einsetzt steht BLACK OAK COUNTY wieder voll im Raum, „Energy“ jetzt fangen die Jungs auch noch an zu zaubern – das Dingens könnte für volle Tanzflächen sorgen. „Sick And Tired“ hart, wild, melodiös, typisch für die Band, „Before I Break“ eingängiger geht kaum. „Landmine“ und noch so ein Highlight das es in sich hat, „The Shadow“ zum Abschluss haut die Band mal eben den besten Song, mit absolut göttlichem Refrain, des Albums raus.

Balle