01. Killer
02. Highwayman
03. Full Throttle
04. Wild and Free
05. Freedom Fighter
06. Coast to Coast
07. Seas of Thunder
08. Ride the Night
Spielzeit: 35:08 min – Genre: Heavy Rock/Metal – Label: Eigenveröffentlichung – VÖ: 19.06.2026 – Page: www.ghostavenue.com
Ganze 6 Jahre ist es her das uns die norwegischen Metaller von GHOST AVENUE mit einem neuen Album beglückt haben! Zeit das sich das ändert.
Komplett in Eigenregie haben sie dieser Tage ihr neues Album „Full Throttle“ veröffentlicht.
Man war aber nicht untätig in den 6 Jahren, sondern spielte einige Liveshows und Touren.
Bislang waren die Jungs mit ihren bisherigen Alben bei uns in der Rock-Garage immer wieder zu Gast, so war dann auch, nach einer netten Anfrage der Band, klar das wir uns natürlich auch dem neuen Album widmen werden.
Personell sehr stabil, nur auf einer Gitarrenposition musste man neues Personal im Vergleich zur letzten Scheibe „Even Angels Fall“ finden, präsentiert man uns auf dem neuen Diskus 8 Tracks irgendwo in der Schnittmenge zwischen Heavy Rock/Metal und Melodic Metal.
Gemischt von Markus Teske soll auf dem neuen Album auch ein ordentliches Live Feeling rüberkommen vom Sound her.
Na, schauen wir mal, ob das so ist und werfen direkt ein Ohr auf den Opener und die Videosingle „Killer“. Eine recht klassische Metalnummer mit einprägsamem Refrain die ohne viel drumherum schnell zum Punkt kommt. Als Opener also bestens geeignet!
Passend zum Titel sind „Highwayman“ und auch der Titeltrack „Full Throttle“ bestens für die Autofahrten geeignet, haben einen tolle Groove und bleiben recht schnell im Hirn hängen.
Das erdige und getragene „Wild and Free“ bildet den Albumteiler und kann mit dem satten Groove sowie den einprägsamen Refrain gut punkten.
„Freedom Fighter“ reiht sich da im Anschluss eigentlich gut ein und bei „Coast to Coast“ haben wir mal etwas Abwechslung vom bisherigen Songaufbau her, was die Nummer direkt interessant macht.
Mit „Seas of Thunder“ bahnt sich dann die nächste Vorabsingle ihren Weg durch die Boxen. Die Nummer hat einen schönen epischen Touch und Sänger Kim kann zeigen das er nicht nur der klassische Metalshouter ist, sondern auch ein paar andere gesangliche Moves drauf hat.
Zum Abschluss der Scheibe gibt es mit „Ride the Night“ nochmal recht klassischen Heavy Rock/Metal auf die Ohren, welcher schön atmosphärisch aus den Boxen kommt.
Manchmal braucht es nur eine recht klassische Heavy Rock/Metal Scheibe, um einen glücklich zu machen!
Klar die neue Ghost Avenue Scheibe gewinnt keinen Innovationspreis und Fronter Kim ist auch eher der klassische Metalshouter aber mehr braucht es manchmal halt einfach auch nicht.
Die Songs hier sind alle gut hörbar und wissen auf ihrer Art schon zu überzeugen.
Von daher sollte man der doch noch recht unbekannten Band und ihrem neuen Diskus auf jeden Fall mal eine Chance geben!
Solide Leistung, wie auch schon auf dem letzten Album!
Julian









