DAWN OF DESTINY – The Beast Inside

Band: Dawn of Destiny
Album: The Beast Inside
Spielzeit: 56:34 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Ram It Down Records
Veröffentlichung: 04.10.2019
Homepage: www.facebook.com/dawnofdestiny.de

Vier Jahren nach ihrem letzten Album „To Hell“ kehren die deutschen Power Metaller von DAWN OF DESTINY endlich zurück und haben für ihre Fans ihr neues, siebtes Album, „The Beast Inside“ im Gepäck.
Die Band rund um Mastermind und Basser Jens Faber und Sängerin Jeannette Scherff hatte ja schon immer ein Händchen für düsteren, atmosphärischen Power Metal der auch das ein oder andere Mal in die Symphonic Ecke abdriftet.
Daher konnte man schon gespannt sein was man sich dieses Mal wieder überlegt hat!
Konzeptionell geht es dieses Mal um eine junge Frau mit Namen Christine die von ihrer Mutter getrennt in einer fremden Stadt lebt und mit allerlei Verletzungen und Traumata aus der Vergangenheit zu kämpfen hat. Kein leichter Stoff also!
Eröffnet wird das neue Werk mit dem Opener „The Beast Inside a Beauty“. Düster, schleppend aber immer noch melodisch bahnt sich die Nummer ihren Weg in die Gehörgänge und bleibt da auch lange haften. Als Opener auf jeden Fall schon mal ein sehr ordentlicher Einstieg!
„It`s my Fate“ im Anschluss ist dann eher Standardmetal, richtig überzeugen kann man dann wieder im Anschluss mit „Pain in Me“ und vor allem „Fight your Inner Demons“! Hier stimmt die tolle Mischung aus düsterem Symphonic Metal und Melodic Metal.
Die erste Hälfte beschließt das epische „Looking for a Hero“ welches vor allem im Chorus seine ganze Stärke ausspielt!
Die zweite Hälfte beginnt mit dem ebenfalls sehr melodischen und starken „Signs in the Sky“ wird mit „Surrounded“ fortgesetzt, wo Growls Einzug halten die mich so gar nicht packen können, und dem eher wieder zum Standardmetaltrack tendierenden „Why am I here“ welcher nicht sonderlich auffällt.
Das letzte Drittel wird dann vom melodischen „Already Dead“ und dem epischen Abschluss „Longing“ dominiert. Das dazwischen liegende, erneut mit Growls angereicherte, „If we close our Eyes“ kann leider nicht komplett überzeugen.

Anspieltipps:

„The Beast Inside a Beauty”, “Fight your Inner Demons”, “Looking for a Hero”, “Signs in the Sky” und “Already Dead”.

Fazit :

DAWN OF DESTINY Fans sollten mit dem neusten Werk absolut keine Probleme haben! Sie bekommen das geboten was sie erwarten.
Allen anderen empfehle ich aber definitiv reinzuhören, da die sehr düstere Grundstimmung nicht jedermanns Sachen ist.
Symphonic Metalfans mit dem Hang zur Düsternis ist das neue Werk aber auf jeden Fall wärmstens ans Herz zu legen!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. The Beast Inside a Beauty
02. It`s my Fate
03. Pain in Me
04. Fight your Inner Demons
05. Peace of Mind
06. Looking for a Hero
07. Signs in the Sky
08. Surrounded
09. Why Am I Here?
10. Already Dead
11. If we close our Eyes
12. Longing

Julian

DAWN OF DESTINY – To Hell

Band: Dawn of Destiny

Album: To Hell

Spielzeit: 62:41 min

Stilrichtung: Heavy Metal

Plattenfirma: Phonotraxx

Veröffentlichung: 02.10.2015


Die deutschen Metaller von DAWN OF DESTINY sind wieder zurück! Nur ein Jahr nach ihrem letzten Werk „F.E.A.R“ geht es schon wieder weiter und man hat das neue Album „To Hell“ im Gepäck.

Wie bei den letzten Alben üblich hat man sich auch dieses Mal wieder eine komplexe und interessante Konzeptgeschichte ausgedacht, es geht grob zusammengefasst um ein junges Paar welches auf Hochzeitsreise ist. Die beiden werden auf mysteriöser Weise mit der Vergangenheit der Braut konfrontiert.

Musikalische Gäste hat man auch auf dem neuen Album, Zak Stevens (CIRCLE II CIRCLE) sowie Björn „Speed“ Strid (SOILWORK) sind mit von der Partie.

Die Band selbst beschreibt das neue Werk als ihr bisher facettenreichstes, emotionalstes und bestes was sie bisher abgeliefert haben.

Na schauen wir mal, mit dem Opener „Hide our sorrow“ startet das gute Stück auf jeden Fall. Episch und kraftvoll präsentiert sich die Nummer wo sich Sängerin Jeanette Scherff und Basser Jens Faber mit dem Gesang wunderbar abwechseln. Der Chorus entwickelt hier seine ganz eigene Magie und ist auch absolut gelungen. Hier gehen also auf jeden Fall schon mal beide Daumen nach oben.

Mit dem schnellen „Fire“, dem eher dramatischen „From Paradise“ und dem wieder eher knackigen „To Hell“ hält man danach das Qualitätslevel wunderbar hoch. Hier wird wirklich geklotzt und nicht gekleckert! Ein Fest für die Fans der Band.

Das anschließende „Scream“ fällt da im Vergleich dann doch ziemlich ab, bevor bei „Hateful Hearts“ die Qualitätsschraube wieder ganz klar angezogen wird. Hier sind sogar sanfte Symphonic und Gothic Metal Einschübe hörbar.

Bislang sind die Songs also schön abwechslungsreich gehalten, Langeweile kam bislang definitiv nicht auf.

Die zweite Hälfte der Scheibe kann zwar nicht immer ganz das Niveau der ersten Bombentracks halten, aber gute Songs sind immer noch haufenweise vertreten.

Da hätten wir „Burn in the Fire“ welches mit einigen Screams und Growls von Jens schön aufgepeppt wird, „Only the Ocean knows“ wo es dann den Gastauftritt von Zak Stevens zu hören gibt, das ruhigere „Destroy my World“ und das schön melodische „Life“.

Mit dem wieder ruhigeren „Forgive“ schließt man das neue Album und die Geschichte dahinter wunderbar ab und entlässt den Hörer dann wieder in seine normale Welt, schade eigentlich!


Anspieltipps:


Viele starke Tracks tummeln sich hier, die Highlights sind aber mit Sicherheit, “Hide our sorrow”, “Fire”, “From Paradise”, „To Hell“ und “Hateful Hearts”.


Fazit :


DAWN OF DESTINY bleiben ihrem bisherigen Vorgehen absolut treu! Ihre Scheiben bieten immer eine mehr als ordentlich Spielzeit, eine interessante Konzeptstory ist ebenfalls wieder an Bord und starke Songs hat man ebenfalls in der Hinterhand.

Zwar ist die zweite Hälfte der Platte etwas schwächer als Teil Eins, aber insgesamt kann man sich hier auf jeden Fall im Vergleich zum letzten Album nochmal steigern und zieht so dieses Mal verdient in unsere vorderen Punkteregion ein!

Für Fans der Band und Freunde von abwechslungsreichen, female fronted Metal auf jeden Fall ein Pflichtkauf!


WERTUNG:




Trackliste:


01. Hide our sorrow

02. Fire

03. From Paradise

04. To Hell

05. Scream

06. Hateful Heart

07. Burn in the Fire

08. Only the Ocean knows

09. Light in the Night

10. Then i found you

11. Destroy my world

12. Belief

13. Life

14. Forgive


Julian

DAWN OF DESTINY – F.E.A.R.

Band: Dawn of Destiny
Album: F.E.A.R
Spielzeit: 64:13 min
Stilrichtung: Power/Symphonic Metal
Plattenfirma: Phonotraxx
Veröffentlichung: 07.03.2014
Homepage: www.dawnofdestiny.de

Die Bochumer Power Metaller von DAWN OF DESTINY warten auch wieder mit einem neuen Album auf. Auf „F.E.A.R“ was für Forgotten, Enslaved, Admired, Released steht, geht es um eine tragische Geschichte eines Mädchens welches durch einen von der Mutter verschuldeten Autounfall an den Rollstuhl gefesselt ist und darüber hinaus eine tragische Lebensgeschichte hat.
Ziemlich harter Stoff also der uns hier serviert wird, aber manchmal ist das halt auch einfach die nackte Wahrheit, der man sich einfach stellen muss.
Aber wir wollen hier nicht ethisch wertend werden!
Diese Konzeptgeschichte wird sowohl textlich als auch musikalisch erzählt, das Album ist quasi in vier Abschnitte eingeteilt, die jeweils eine andere musikalische Grundstimmung haben.
Die Band präsentiert uns somit also ihr ausgereifteste und tiefgründigste Werk bislang und hat auch zwei erstklassige Gastsänger mit an Bord! Niemand geringeres als Mats Leven (THERION, CANDLEMASS, YNGWIE MALMSTEEN) und Jon Olivia (SAVATAGE) sind hier zu hören.
Klingt ja alles schon mal sehr viel versprechend, hören wir also direkt mal in den Openersong „And With Silence comes the Fear“ mit Gastsänger Mats Leven rein.
Nach etwas atmosphärischen Vorgeplänkel legt der Track ziemlich episch und progressive los. Gastsänger Mats liefert sich ein schönes Gesangsduell mit der Bandfrontfrau Jeanette Scherff und der Chorus ist richtig schön melodisch geraten. Direkt zu Beginn also mal ein absoluter Volltreffer, das lässt hoffen!
Das anschließende „Waiting for a Sign“ lebt auf jeden Fall von seinem fetten Groove, das Bassspiel ist hier eine Ohrenweide, die Melodien kommen ebenfalls messerscharf aus den Boxen und der Chorus ist hier wesentlich mehr ans Symphonic Metalgenre angelehnt als beim Track zuvor.
Den nächsten Volltreffer erwartet uns dann nun mit dem folgenden „My Memories“! Wieder mit einem schönen Wechselgesang und einem packenden Chorus ausgestattet frisst sich die Nummer gerade zu in unsere Gehörgänge und bleibt dort ohne Probleme haften.
In der Folge schwankt man immer mal wieder zwischen Symphonic und Powermetal hin und her. „Innocence Killed“ ist ein waschechter Vertreter des ersten Genres, „End this Nightmare“ und „No Hope for the Healing“, mit Jon Olivia, sind da eher bärenstarke Mischungen aus beiden Genre.
Aber die Platte ist natürlich noch lange nicht zu Ende, die Truppe hat genug Luft für die gesamte Spielzeit und das beweisen sie uns ganz klar bei „Finally“, dem Ohrwurm „Then i found you“ oder „Dying in your Arms“.
Zwischendrin gibt es zwar auch den ein oder anderen etwas schwächeren Song zu verdauen, aber im Großen und Ganzen überwiegen hier ganz klar die starken Momente!

Anspieltipps:

Mit “And with Silence comes the Fear”, “My Memories”, “End this Nightmare”, “No Hope for the Healing” sowie “Then I found you” seit ihr hier am Besten bedient.

Fazit :

Das neue Album von DAWN OF DESTINY ist ein Musterbeispiel geworden wie man heutzutage klassischen Power Metal mit Symphonic Einflüssen kreuzt.
Die Scheibe bietet eine ordentliche Spielzeit, hat dabei nur ein paar etwas schwächere Momente zu verkraften und hat auch zwei absolut sinnvolle und starke Gastbeiträge vorzuweisen.
Also soweit so gut, man kann der Truppe auf jeden Fall nur zu “F.E.A.R” gratulieren, Fans der Band und der genannten Genres sollten hier auf jeden Fall mal rein hören!

WERTUNG:


Trackliste:

01. And With Silence comes the Fear (with Mats Leven)
02. Waiting for a Sign
03. My Memories
04. Innocence Killed
05. End this Nightmare
06. No Hope for the Healing (with Jon Olivia)
07. Rising Angel
08. Finally
09. Prayers
10. Then i found you
11. One last Time
12. Dying in your Arms
13. To Live is to Suffer

Julian