RAGE – A New World Rising

Trackliste:

01. A New World Rising
02. Innovation
03. Against The Machine
04. Freedom
05. We’ll Find A Way
06. Cross The Line
07. Next Generation
08. Fire In Your Eyes
09. Leave Behind
10. Paradigm Change
11. Fear Out Of Time
12. Behind The Shield Of Misery
13. Straight To Hell ’25

Spielzeit: 48:53 min – Genre: Heavy/Power Metal – Label: Steamhammer / SPV – VÖ: 26.09.2025 – Page: www.facebook.com/RageOfficialBand

 

Sechsundzwanzig Studioalben. Sechs. Und. Zwanzig. Das ist eine stolze Anzahl an Outputs, die RAGE da seit ihrer Gründung vor knapp 40 Jahren erschaffen haben. In der Zeit hat man stilistisch diverse Entwicklungen vollzogen, war in Form unterschiedlicher Lineups unterwegs, und hat sich nun als harmonisch agierendes Trio gefestigt. „A New World Rising“ heißt Album Nr. 26 aus den Händen von Peavy, Vassilios „Lucky“ Maniatopoulos an den Drums und Jean Borman an den Gitarren. Elf neue Songs plus ein Intro und die 2025er Version des Klassikers „Straight To Hell“, der anlässlich seines Auftauchens in „Das Kanu des Manitu“ neu eingespielt wurde (schön, dass er wieder dabei ist im Film).
Im eigenen Tonstudio eingespielt klingt die Platte sehr korrekt, ordentlich heavy, lediglich die Vocals gehen gerne mal ein wenig hinter dem Rest unter und hätten ein Quäntchen mehr Lautstärke vertragen.
Musikalisch, so verrät der Promotext, fokussiert man sich dieses Mal auf positive Vibes, will optimistisch sein und einen Gegenentwurf zum eher dystopischen Vorgänger „Afterlifelines“ bieten. RAGE also dann bald auf Tour mit FREEDOM CALL?
Nein! Ja, es gibt da schon eine gute Menge an eingängigen und tendenziell eher „positiven“ Melodien, beispielsweise in den Refrains der ersten beiden Songs, aber „A New World Rising“ ist schon harter Shit. Viel, was in Richtung Thrash Metal geht, jede Menge RAGEige Riffs, instrumentales Abgehen. Der Härtefaktor ist wirklich stabil und teils wirklich Modern-Metallig anmutend, mit weit mehr als nur einer Stelle, die man guten Gewissens als Breakdown bezeichnen könnte – siehe „Cross The Line“.
Das passiert aber in einem vertretbaren Maß, das es auch Menschen ohne Tunnel in den Ohren und ohne Tank Tops mit weit ausgeschnittenen Armlöchern noch ermöglicht, das Album zu genießen. Auch, weil ein guter Teil der Tracks einfach mit etwas eigenem daherkommen, Spielfreude verströmen und Spaß machen. Da stört dann auch nur marginal ein eher leieriger Chorus bei „Fear Out Of Time“ oder die Tendenz, im Mittelteil das Tempo bei doch so einigen Songs asozial runterzuschrauben und in der Hinsicht etwas vorhersehbar zu agieren.

Fazit:
Doch, „A New World Rising“ ist in weiten Teilen ein sehr frisches Ding einer Band, die auch nach 40 Jahren und 26 Alben nicht nur noch routiniert ihr Ding macht, aber auch nicht in bizarre Experimente oder „Hello Fellow Kids“ abrutscht. Keine große Überraschung: kann man sehr gut machen!

Anspieltipps:
„Innovation“, „Paradigm Change“, „Freedom“ und „Fire In Your Eyes“

Jannis

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2 Antworten zu RAGE – A New World Rising

  1. Anonym sagt:

    Für mich war das heute der beste Release überhaupt – von meiner Seite gibts ne 10/10 in jeder Beziehung. Die Drums sind Mörder! Aber auch alles andere klingt frisch, und fett – und die Riffs spalten die Klöten auf der Couch. Die erste Scheibe seit Primal Fears Domination vor Wochen, die auf Dauerrepeat läuft!

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