JOHN CORABI – New Day

Trackliste:

01. New Day
02. That Memory
03. Faith, Hope And Love
04. When I Was Young
05. One More Shot
06. 1969
07. Laurel
08. Good To Be Back Here Again
09. Love That’ll Never Be
10. Cosi‘ Bella
11. Your Own Worst Enemy
12. Everyday People

Spielzeit: 48:20 min – Genre: Classic Rock – Label: Frontiers Music s.r.l. – VÖ: 24.04.2026 – Page: www.facebook.com/JohnCorabiMusic

 

JOHN CORABI Frontman von THE DEAD DAISIES und auch vor sehr langer Zeit von THE SCREAM sowie auf einigen Alben von MÖTLEY CRÜE beehrt die Hörerschaft mit einem Soloalbum mit ausschließlich eigenen Songs. Über die stimmliche Qualität eines JOHN CORABI braucht man nicht zu diskutieren, die befindet sich immer auf einem sehr hohem Niveau, was er auch Live mit THE DEAD DAISIES mehrfach beweisen konnte.

Neben JOHN an Mikro und Gitarre sind noch folgende Musiker beteiligt: Richard Fortus und Charlie Starr an den Gitarren, Marti Frederiksen für Produktion, Gitarren und Piano verantwortlich, Paul Taylor an Orgel und Piano und Evan Frederiksen an Orgel, Gitarre, Bass und Drums. JOHNs Stimme hat eine ganz besondere Färbung die alles mitbringt was für Rock gebraucht wird. Dazu gehört die tiefe Tonlage und Rauch was der Musik besonders gut steht. Die Gitarren geizen nicht mit Riffeinlagen und bilden mit den unterstützenden Tasteninstrumenten das perfekte Fundament für JOHNs Stimme. Der Bass ist nicht so auffällig umgesetzt, ist trotzdem sehr gut vorhanden. Die Drums gehen besser als der Bass ins Ohr, hören sich aber auch wenn ich mich jetzt irre künstlich an. Die Produktion ist trocken aber dynamisch ausgeführt und hat Biss.

Der Stil befindet sich klar im melodischen Classic Rock der besseren Sorte und erinnert oft an die ganz Großen die Ende der 70er Jahre angesagt waren und einen Hit nach dem anderen landeten. Um nicht nur beim Classic Rock zu bleiben und Abwechslung ins Spiel zu bringen wurden einige Songs mit einer sehr feinen Blues Note aufgewertet. So bewegt sich das Album auf alten Pfaden von den späten 70er bis in die frühen 80er Jahre. Vergleichen kann man mit SMOKIE, SUZI QUATRO, SWEET ohne Glam Faktor, NAZARETH, FLEETWOOD MAC, FOREIGNER und RAINBOW mit herrlichem georgel, AEROSMITH, wenn es bluesig wird mit softeren THE DEAD DAISIES aber auch die BEATLES sind als Einfluss enthalten.

Ein sehr starkes Stück Classic Rock das JOHN CORABI veröffentlicht hat, so kann es mit JOHN Solo weiter gehen.

„New Day“ ein toller Rocker der an den Classic Rock der späten 70er Jahre erinnert, „That Memory“ ein cooler Rocker mit bluesigen Touch. „Faith, Hope And Love“ eine vom Blues getragene Ballade mit Drama angereichert, „When I Was Young“ hier kommen Erinnerungen an die damals angesagten SMOKIE auf. „One More Shot“ ein kräftiger Rocker der Potential hat, „1969“ ein Song für die Tanzfläche mit Südstaaten Flair. „Laurel“ besticht mit einer traumhaften Melodieführung, „Good To Be Back Here Again“ eine schwere und dramatische Ballade. „Love That’ll Never Be“ ein Rocker der mit einer traurigen Note versehen ist, „Cosi‘ Bella“ hört sich an als ob SMOKIE und die BEATLES ein Kind zur Welt gebracht hätten. „Your Own Worst Enemy“ der Rocker kommt mit leichter Funk, Soul und großer Blues Note, „Everyday People“ ein Classic Rocker der mit Boogie und Reggae Note gewaltig aus den Socken springt.

Balle

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