01. Voice In My Head
02. My Alibi
03. Chosen
04. Heal
05. In The Golden
06. The Lost Parade
07. Hot Damn Thing
08. Black Cat Moan
09. Come And Go
10. Into The Fade
Spielzeit: 50:52 min – Genre: Hard Rock – Label: Frontiers Music srl – VÖ: 05.09.2025 – Page: www.facebook.com/glennhughesonline
Ich muss zugeben nie ein großer Fan von GLENN HUGHES gewesen zu sein, allerdings muss ich zugeben das er ein verdammt guter und erfolgreicher Musiker ist. Seine Beteiligungen bei einigen der ganz großen Big Names im Buisness und auch Solo sprechen für seine Qualitäten. Seine Ausflüge bei THE DEAD DAISIES waren nicht von schlechten Eltern, obwohl John Corabi mit seiner rauchigen Stimme besser passt, und der Song „Empty Heart“ vom zweiten Album der Gänseblümchen der ultimative Top Hit ist bei dem sich Marco Mendoza und John Corabi die Vocals teilen.
Als ich GLENN dieses Jahr bei Rock Meets Classic Live auf der Bühne sah machte es Klick und ich dachte mir das es höchste Zeit ist mir GLENN mal genauer anzuhören. Ich kannte GLENN durch seine Mitwirkung bei DEEP PURPLE, PHENOMENA, VOODOO HILL, HEAVEN & EARTH, BRAZON ABBOT und noch vielen mehr, allerdings genauer hingesehen habe ich nicht was seine Vita hergibt. Als dann das neue Soloalbum von GLENN in unserer Redaktionsliste auftauchte war es mal an der Zeit das GLENN und ich ein festes und intensives Date miteinander haben. Also ist jetzt der Zeitpunkt für mich, mich mal genauer auf GLENN einzulassen und genau hinzuhören.
Neben GLENN am Mikrofon und ich gehe auch vom Bass aus, sind noch Soren Andersen an Gitarre, Bob Fridzema an den Tasten und Ash Sheehan an den Drums von der Partie. Die Stimme von GLENN hat trotz seines Alters immer noch Kraft und ist nahezu ideal für Blues und Hard Rock. Die Tonlage erinnert mich in manchen Momenten wenn er hoch geht an JEAN BEAUVOIR, obwohl es anders herum ist da GLENN der Älter von beiden ist. Die Gitarren hauen einen Riff nach dem anderen raus und sorgen so für ein feines Grundgerüst, Die Tasten halten sich dafür zurück und bilden mit den Gitarren ein Fundament für GLENNs Stimme. Der Bass ist sehr auffällig ausgeführt und kein Hintergrundakteur, der Tieftöner hört sich wie der gleichberechtigte Partner der Gitarre an und wirkt dabei sehr tough. Die Drums hauen einem entweder die Grütze aus der Mütze oder den Gips aus den Backen.
GLENN steht wie viele andere seiner Generation für Rock, und das hört man mit jeder Note. Es kommt klassischer Hard Rock der 80er Jahre mit Einflüssen aus den 70ern auf den Teller, mal mit mehr oder weniger Drama und Blues Rock Vibes ausgeführt. So rocken sich GLENN und seine Gang durch das Album das für jeden Hard Rock Fan bestens geeignet ist, sowie für Leute die einen sehr prägnanten Bass mögen. Hat GLENN irgendeinen Fehler auf „Chosen“ begangen, ich antworte mit einem sehr lauten und bestimmenden NEIN, die Stimme zeigt weder Schwächen noch Abnutzungserscheinungen, an den Instrumenten befinden sich Leute die sie voll im Griff haben. Jeder Song glänzt durch Melodie und jeder ist catchy wie Sau, Hooks so weit die Lauscher hören können, also hat GLENN alles richtig gemacht und rockt immer noch laut drauf los. Die Produktion drückt ohne Ende und hat Schmackes.
„Voice In My Head“ ein klassischer Hard Rocker der auch aus den 80ern stammen könnte, „My Alibi“ in den Strophen mit viel Gefühl und Blues Note – im Refrain wird voll drauf los gerockt. „Chosen“ zeigt sich in den Strophen nachdenklich um im Refrain dann einen Orkan zu erzeugen, „Heal“ ein Hard Rocker mit Tempowechseln. „In The Golden“ ein obercooler Rocker mit geilem Riffing, „The Lost Parade“ ein mit herrlichem Drama ausgestatteter Rocker. „Hot Damn Thing“ hier zeigt sich die Wandlungsfähigkeit von GLENNs Stimme – ein Highlight das heraussticht, „Black Cat Moan“ besitzt coole Blues Vibes. „Come And Go“ eine Ballade die Tränen kullern lässt, „Into The Fade“ hier stellt GLENN unter Beweis das er mit zum besten gehört was der Rock zu bieten hat – ein weiteres Highlight.
Balle






Morjen Balle,
ich war auch sehr überrascht von dem Album und hab das nicht erwartet, bin auch kein großer Fan und fand das immer nur ganz nett, was er macht, aber die neue Scheibe ist ein echter Burner und obendrein superfett produziert.
Mit der Wertung gehe ich punketmäßig voll konform. Einer der besten Releases der letzten Zeit.
Liebe Grüße
vom Werner