01. We Ride
02. Speak of War
03. Hungry Beast (2025)
04. Preacher
05. A Portal to Escape
06. W.I.T.G.A.G.O.T.O.S (2025)
07. 80`s Boys
08. Charge Ahead
09. Don`t Live in Fear
10. Dragons Never Surrender
11. Cider Victims – Bonustrack
Spielzeit: 49:25 min – Genre: Power Metal – Label: Metalapolis Records – VÖ: 29.08.2025 – Page: www.dragonsfire.de
Na, da haben uns die hessischen Power Metaller von DRAGONSFIRE aber sehr lange auf Neues aus ihrem Hause warten lassen! Satte 15 Jahre nach der letzten Scheibe gibt es endlich wieder einen neuen Diskus in Form von „Rebirth of the Beast“.
Die Jungs habe ja leider eine sehr tragische Bandgeschichte hinter sich inklusive des völlig unerwarteten Todes von Basser und Sänger Thassilo. Seitdem gab es auch kein komplettes Album mehr, nur einzelne Singles. Kein Wunder natürlich hat der Tod des langjährigen Bandmitgliedes und Freundes doch tiefe Wunden hinterlassen!
Nun ist man aber gestärkt wieder zurück hat sich personell neu aufgestellt, einziges verbliebenes Gründungsmitglied ist nun Gitarrist Matthias Bludau, und auch mit Metalapolis Records hat man ein neues passenden Label!
Der mir unbekannte Sänger Dennis Ohler ist als Sänger neu mit an Bord und macht seinen Job, soviel sei schon verraten, sehr gut.
Na, dann schauen wir uns doch das neue musikalische Statement der Jungs mal an und blicken daher direkt auf den Albumopener „We Ride“. Ein flotter, melodischer Power Metalsong ist das Ganze auf jeden Fall geworden. Der neue Sänger Dennis macht seine Sache gut, ist in einem angenehmen Bereich unterwegs und auch ansonsten weiß der Song absolut mit seinem prägenden Chorus zu gefallen.
Ein recht erdiger Sound inklusive tiefer gestimmter Gitarren ist dann das Hauptmerkmale des anschließenden „Speak of War“ welches sonst leider nicht groß auffällt.
Danach nehmen die Jungs aber so richtig Fahrt auf und knallen uns einen Hit nach dem anderen vor den Latz! Angefangen mit der Neueinspielung von „Hungry Beast“ über die schnelle Videosingle „Preacher“, dem abwechslungsreichen „A Portal to Escape“, der weiteren Neueinspielung „ W.I.T.G.A.G.O.T.O.S” sowie dem klassischen “80`s Boys” welches alle auf ihre Art und Weise absolut Ohrwürmer geworden sind.
Ein bärenstarker Mittelteil also!
So ganz können da die nächsten Tracks nicht ganz mithalten, auch wenn alle absolut keine schlechten Songs sind, ihnen fehlt der gewisse Drive, was die Vorgänger hatten. Am ehesten in der gleichen Liga spielen da noch “Dragons Never Surrender” sowie das abschließende mit einem tollen Chorus ausgestatteten Bonusstück „Cider Victims“.
Der bärenstarke Mittelteil rettet die neue DRAGONSFIRE Scheibe über unsere 8er Punkteziellinie. Wären alle Songs auf der Scheibe so wie diese würden wir hier nochmal eine ganze Ecke höher gehen von der Bewertung her!
Aber auch so haben wir eine sehr ordentliche Power Metal Scheibe die Freunden von eher klassischem Power Metal gut gefallen wird.
Bandfans müssen sowieso zugreifen und mit dem neuen Sänger haben die Jungs einen guten Griff gemacht!
Schön, dass es die Band noch gibt und mit der neuen Scheibe ein ordentliches Lebenszeichen abgibt sowie ein gelungenes Comeback feiert.
Julian






