01. Cry For Wat
02. Maze
03. Break The Circle
04. The Bitch Is Crazy
05. Madness
06. Back To Hell
07. Unspoken
08. Struggling To Breathe
09. Don’t Know Where We’re Going
10. Face The Truth
Spielzeit: 44:44 min – Genre: Heavy Rock – Label: Eönion Records – VÖ: 27.06.2025 – Page: www.facebook.com/Bloodydice
Die dänischen Heavy Rocker kehren mit ihrem zweiten Album schlicht mit „2“ betitelt nach zwei Jahren zurück. Im Besetzungskarussell wurden zwei Positionen, am Bass und den Drums neu besetzt, zur jetzigen Besetzung gehören Dagfinn Joensen an Mikro und Gitarre, Nickie Jensen an Gitarren, Jakob Haugaard an Bass und Peter Larsen an den Drums.
Dagfinn besitzt eine sehr toughe Stimme die in allen Lagen überzeugen kann, zudem bringt die Stimme eine große Portion Dreck mit die dem Ganzen noch mehr Charakter und Druck verleiht, am besten kann man ihn in manchen Lagen mit einer frühen Version des PRIEST Shouters Rob Halford vergleichen. Die Gitarren kommen sofort und haargenau auf den Punkt und setzen viele Akzente egal ob sie sich im Hard Rock oder Metal befinden. Der Bass spukt einen Schritt hinter den Gitarren enorme Töne um so auf sich aufmerksam zu machen. Die Drums befinden sich ebenfalls einen Schritt hinter den Gitarren, dies allerdings nicht unbedingt leise oder dezent. Mit der Produktion und ihrem Sound sorgen die Dänen für ein ordentliches Soundgewitter an allen Fronten und haben damit alles richtig gemacht.
Auf dem Debüt vereinten BLOODY DICE Hard Rock Rhythmen die teilweise mit dem Metal Riffing Brett, einer Blues / Southern Rock Note angereichert wurden ohne dabei komplett in den Metal abzudriften, das ganze hörte sich damals zwar leicht strange an, hatte aber eine gewisse Wirkung die sehr gut ankam. In dieser Beziehung bildet „2“ keinerlei Ausnahme, die Band wandelt immer noch auf einer Gratwanderung zwischen Hard Rock Rhythmen und Melodic Metal ohne dabei auch nur einen Millimeter vom auf dem Debüt eingeschlagenen Weg abzuweichen. Bei all den Riffgewittern kommen die Melodien nicht zu kurz, die befinden sich auf der Hard Rock Seite und machen deutlich das mit BLOODY DICE etwas großes heranwachsen könnte. Am ehesten könnte man BLOODY DICE noch mit MOTORJESUS oder härteren Versionen von MCQUEEN STREET und BABYLON A.D. mit anderer Stimme vergleichen. Manchmal gibt es auch Zitate von JUDAS PRIEST und Metallica. Liest sich katastrophal hört sich trotzdem attraktiv an. Neben vielen guten älteren Bands allerdings meistens mit unterirdischem Sound haben Eönion da einen ungeschliffenen Diamanten an Land gezogen, der es mit Feintuning, Airplay und vernünftiger Promotion zu etwas bringen könnte.
Zu den erwähnten Vergleichen fehlen noch ein bis drei Schritte, zu PRIEST und Metallica fehlt noch mehr allerdings lassen die Zitate aufhorchen.
„Cry For Wat“ geht genau da weiter wo das Debüt endete – mit verdammt geilem Solo, „Maze“ erinnert vom Gesang sehr stark an JUDAS PRIEST – der Song überzeugt. „Break The Circle“ fängt bluesig an – sehr dramatisch aufgebaut und im Refrain brettern die Gitarren voll in die Breitseite, „The Bitch Is Crazy“ Hard Rock Riffs treffen auf metallische Auslegung und formen so einen coolen Heavy Rocker, „Madness“ kommt mit charmanten Southern Rock Vibes, „Back To Hell“ erinnert vom Flair her an KISS Ende der 1970er Jahre – nur mit härteren Gitarren, rauem Gesang und METALLICA Vibes. „Unspoken“ schwimmt erneut im PRIEST Fahrwasser ohne dabei den Loser zu spielen sondern als Highlight zu glänzen – mit göttlichem Refrain und coolem Riffing, „Struggling To Breathe“ so stellt man sich einen Heavy Rocker vor, intensiv, mit Biss und überzeugend. „Don’t Know Where We’re Going“ hier zeigen die Dänen wo die Axt geschwungen wird, „Face The Truth“ Hard Rock und Metal Riffing im ständigen wechsel der Gefühle.
Balle






