BLACK JACK – XXI

Trackliste:

01. Badlands
02. Believe
03. Chains Of Renegade
04. High School Haze
05. Venomous Embrace
06. The Answer
07. Echoes Of Thunder
08. I Will Survive
09. Battles At The Fore
10. Walgimik

 

Spielzeit: 36:05 min – Genre: Hard Rock – Label: Lions Pride Music – VÖ: 29.08.2025 – Page: www.facebook.com/Blackjacktura

 

BLACK JACK, da war doch mal was, ach ja genau da gab es mal eine Band mit selben Namen die auf sämtlichen dunkelgrauen Samplern der Serien Munich City Nights, Bavaria’s Best oder Black Spy Masterpieces mit einem Song zu finden war. Dieser Pop Rock Song hört auf den Titel „Nag-Nag“ und brachte damals in meinen jungen Jahren die Discos zum kochen. Und es gab mal eine US-Rock Band mit Namen BLACKJACK mit Bruce Kulick und Michel Bolten die Ende der 70er Anfang der 80er aktiv war. Allerdings haben die hier vorliegenden BLACK JACK nichts mit den erwähnten Bands zu tun. BLACK JACK stammen aus Indien und machen Hard Rock, mal sehen ob sie mit GIRISH AND THE CHRONICLES und FIRE IN THE RODEO mithalten oder vielleicht sogar übertrumpfen können.

Zur Band gehören Chenie Sintang am Mikrofon, Ben Silvers an den Gitarren, Las Berine an Bass und Aaron Marak an den Drums. Jetzt ist alles klar wie Kloßbrühe, Chenie ist eine Sängerin und hat es faustdick hinter den Ohren. Die Stimme besitzt eine sehr gute Portion Dreck und Rauheit, vergleichbar mit einer Mischung aus LEE AARON und JANET GARDNER oder auch einer Lightversion von Jennifer Crush von den SUPERNOVA PLASMAJETS, also die perfekte Stimme für Hard Rock. Die Gitarren machen einen vom ersten Moment an Nass und Nässer, mich erinnert die Gitarrenarbeit an WHITESNAKE ab Mitte der 80er bis Ende des Jahrzehnts. Man sollte dies nicht als Kopie verstehen, sondern nur als sehr vage Beschreibung wie der Gitarrist arbeitet. Der Bass geht leider ein wenig unter da die Gitarren diesen Bügeln wo es gerade geht. Die Drums lassen sich nicht Bügeln und treiben ohne Ende und hauen voll auf den Putz.

BLACK JACK machen gut gemachten Hard Rock der seine Höhepunkte besitzt, aber auch Momente in denen es sehr chaotisch zugeht. Der Hard Rock hat seinen Charme und erinnert an FIRE IN THE RODEO, nicht ganz so brachiale GIRISH AND THE CHRONICLES, die Anfänge von LEE AARON, nicht so melodische BALTIMOORE, BANGALOR CHOIR. BATON ROUGE, SUPERNOVA PLASAJETS oder TYKETTO und von den Gitarren manchmal an WHITESNAKE. Wer sich angesprochen fühlt sollte dem Album einen Probespin gönnen, wer weiß vielleicht gefällt es.

Mit GIRISH und FIRE IN THE RODEO können BLACK JACK noch nicht ganz mithalten, aber wenn der eingeschlagene Weg fortgeführt wird könnte das Level der beiden in Zukunft erreicht werden. Einen halben Punkt Minus gibt es da das Album deutlich unter der 40 Minuten Schallmauer liegt.

„Badlands“ es knistert wie auf Vinyl und bluesiges Gitarrenspiel aus den tiefsten Sümpfen der Südstaaten, „Believe“ zieht gleich mal eine Brandspur in die Gehörgänge. „Chains Of Renegade“ ein Chaosrocker der aus dem Chaos einen Rocker formt der gut angkommt, „High School Haze“ erinnert an die guten alten 80er Jahre. „Venomous Embrace“ ein Rocker bei dem ich nicht weiß was ich davon halten soll, „The Answer“ eine Ballade die ihre Momente hat. „Echoes Of Thunder“ hier wird es mit einem Oha Effekt spannend, „I Will Survive“ ein durchschnittlicher Rocker. „Battles At The Fore“ weder Highlight noch Rohrkrepierer irgendwie von mehreren abgekupfert, „Walgimik“ der befindet sich nicht unter den Promos.

Balle

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