MÄRVEL – Grace Came With Malice!

Trackliste:

01. Slasher With A Broken Heart
02. The Disaster
03. Sound Of Life Slipping Away
04. Great Man
05. Grace Came With Malice
06. One Common Enemy
07. Sorry State Of Affairs
08. Lizard’s Tongue
09. Hot Nite In Dallas
10. Queen For A Day

 

Spielzeit: 35:50 min – Genre: Rock – Label: The Sign Records – VÖ: 22.04.2022 – Page: www.facebook.com/marveltheband

 

Mir ist die schwedische Kombo MÄRVEL kein Begriff und absolut unbekannt. Das Trio treibt seit 2002 sein Unwesen im Musikbiz, trotz bis jetzt acht Alben und neun Singles und EPs, haben es die drei erfolgreich geschafft sich vor mir zu verstecken. Bestehen aus den drei Protagonisten The King an Mikro und Gitarren, The Burgher an Bass und Vicar an den Drums.

Das Trio sorgt für gewaltigen Alarm in der Bude, geboten wird High Energy Rock N Roll mit einem leichtem Glamfaktor und einer winzigen Punkattitüde. Die Vocals erinnern an einen kleinen Bruder von Paul Stanley, die Gitarren machen einen auf Rocker, der Bass wummert schön vor sich hin und die Drums treiben ohne Ende alles nach vorne. Die Produktion ist kraftvoll und Transparent macht bei jedem Song Druck.

MÄRVEL lassen sich schlecht in eine Schublade einordnen am ehesten trifft es wenn man das vorliegende Album als Mix aus viel KISS, ein leichter Schuss Bombast von URIAH HEEP, viel STARMEN und leichten THE CLASH Vibes ansieht. All diese Eigenschaften verpackt in attraktive Songs die Spaß machen. Die Songs kommen im typischen skandinavischen Coolen Stil daher und können überzeugen. Das Album hört sich in keiner Weise an als wenn kopiert wurde, es kommt beim hören einfach guten Laune auf. Man wird an Vergleiche erinnert da der Spirit von diesen über den Köpfen der Band schweben.

Die Jungs haben es drauf attraktive Musik zu komponieren und auch genauso ein zu spielen, einzig die Spielzeit mit knapp 36 Minuten länge ist negativ zu sehen. Die Party ist leider viel zu früh vorbei, ein paar Songs in dem Kaliber mehr und 10 bis 15 Minuten länger wären nicht schlecht gewesen aber lieber kurz und gut als lang und langweilig, denn das könnte jeder.

„Slasher With A Broken Heart“ ein flotter Rocker mit viel Energie, „The Disaster“ ein starker Rocker mit geilem Refrain. „Sound Of Life Slipping Away“ das Ding rockt gewaltig nach vorne, „Great Man“ geht straight nach vorne. „Grace Came With Malice“ ein von Akustikgitarre getragener Softrocker, „One Common Enemy“ ein geiler Highenergy Rocker mit starken Hooks. „Sorry State Of Affairs“ erinnert an ein Ehepaar bestehend aus RICK SPRINGFIELD und KISS. „Lizard’s Tongue“ ein geiler locker aus der Hüfte gezockter Rocker mit viel Energie und Melodie, „Hot Nite In Dallas“ ein Vollgas Rocker, „Queen For A Day“ ein melodischer Rocker.

Balle

THE DRIPPERS – Scandinavian Thunder

Band: The Drippers
Album: Scandinavian Thunder
Spielzeit: 34:24 min
Stilrichtung: Roll N Punk
Plattenfirma: The Sign Records
Veröffentlichung: 17.12.2021
Homepage: www.facebook.com/TheDrippersgbg

 

Das aus Schweden stammende Trio besteht aus Viktor Skatt Vocals und Bass, William Dickborn Vocals und Gitarren und Niclas Kristoferson am Schlagzeug und beehrt uns dieser Tage mit ihrem zweiten Studioalbum.

Das Debütalbum ist mir nicht bekannt und kann dazu keine Angaben machen aber das was auf dem Zweitling zu hören ist macht ordendlich Druck. Geboten wird eine energiegeladene Mischung aus dreckigen Rock N Roll, Sleaze Rock und einer frechen Punknote. So in etwa das Kind der Eltern bestehend aus AC DC, RHINO BUCKET, HARDCORE SUPERSTAR und den RAMONES der Mix geht voll auf die zwölf und der richtige Soundtrack zum Speedpogen und Leute rum zu schuppsen.

Das Trio versprüht eine Energie und macht Dampf. Leider gibt es auch hier ein Haar in der Suppe, der Sound ist nicht der Beste. Der Gesang ist total verzehrt und an vielen Stellen sehr anstrengend, Ob dies mit Absicht so ausgeführt wurde oder durch eine schlechte Reglereinstellung bei der Aufnahme hervorgerufen wurde kann ich nicht beantworten. An den Instrumenten geht alles in Ordnung die Gitarren kreischen ohne Ende, Bass und Schlagzeug machen den bestmöglichen Druck. Wäre interessant wie sich das Album mit amtlichen Sound anhören würde. So bleibt leider ein fader Beigeschmack.

Jungs beim nächsten mal die Vocals nicht so verzehren, den Sound druckvoller und mehr als 34 Minuten bei 11 Songs würde ich mir wünschen. Weder Schlecht noch sehr gut, Solide Arbeit mehr nicht aber auch nicht weniger macht eine 6.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. 5 Day Blues (2 Day Boogie)
02. Overload
03. No Stars
04. Time For Some Action
05. Shine No Light
06. Racing Down A Dead End
07. Rollin‘ Aces
08. Draparshuffle
09. Shit Island Showdown
10. Deadbeat Groove
11. Feel The Darkness

Balle