01. Look! It’s Rock N Roll
02. A Beautiful Corpse
03. Brain Drain
04. Take A Stand
05. How Much Can I Wait
06. Biding My Time
07. Lord Of The Gilded Cage
08. Time Has A Way
09. Butt To The Head
10. Steal The Night
Spielzeit: 33:47 min – Genre: Great Rock N Roll – Label: Eigenveröffentlichung – VÖ: 05.12.2025 – Page: www.facebook.com/marveltheband
Das schwedische Trio MÄRVEL schließt das Jahr 2025 mit einem neuen Album ab, dass Album hört auf den Titel „Brain Drain Diaries“. Nachdem ich das 2022er Album und die Best Of von 2023 durch den Kakao gezogen habe (die mich überzeugen konnten), folgt nun das elfte, und mein drittes Date, Album von MÄRVEL verbal durchzukauen. Leider ist es mir nicht möglich den gesamten Backkatalog durchzuhören, da mir Accounts bei Stream Diensten fehlen, warum? Ich bezahle nicht für etwas das mir am Ende nicht Mal gehört und in einer schlechteren Soundqualität als auf Tonträger ankommt. Ja ich weiß es gibt bei einigen Anbietern einen HD Stream, den ich auch ausprobiert habe und mit dem Ergebnis was bei mir am Ohr ankam in keiner Weise zufrieden war. Also ist für mich nur eins der Gewinner und das sind Tonträger auf Vinyl oder CD, Old-School – aber das ist einfach der beste Weg vernünftig Musik genießen zu können.
Bei den maskierten Rockern immer noch in Lohn und Brot sind The King an Mikrofon und Gitarre, The Burgher an Bass und The Vicar an den Drums. Die Vocals erinnern mich immer noch an eine Light Version von Paul Stanley oder auch Redboy von STARMEN. Diese Stimme kann aufs Neue beweisen was in ihr steckt und wie perfekt sie mit dem Bandsound harmoniert. Gibt es bei The King einen Grund zum Meckern, Nein in keinster Weise, weder am Mikro noch an der 6-saitigen. Die Gitarrenarbeit ist für MÄRVEL typisch energisch, mit viel Drive ausgeführt und sprüht nur so vor Agilität. Der Bass haut auch den Hörer aus den ausgelatschten Turnschuhen aus den 80ern. Die Drums sind von der brutalen Art und sorgen wie immer für Glanzpunkte. Die Produktion besitzt genügend Druck um selbst eine skinny-elasto Jeans zum Flattern zum Bringen. Jungs da habt ihr wieder einen an den Start gebracht, mein Wunsch wäre ein Album mit einer Laufzeit von über 40 Minuten!?!
Das sympathisch-chaotische Trio zeigt eindrucksvoll wie geil Rock Mucke aus Schweden ist, skandinavische Musiker haben sowieso ihre eigenen Regeln, Art und Weise wie sie Musik angehen, dass kann man in jeder Note hören und spüren. MÄRVEL bilden da keine Ausnahme, die Jungs müssen mindestens in meinem Alter sein, denn die Einflüsse die ich raushören kann ist genau die Mucke die ich früher in den 70ern und bis etwa dreiviertel der 80er im Radio hören konnte, und dann noch mit Skandi Charme versehen. Wenn ich den Sender Radio M1, damals bei mir leider nur mit viel rauschen und in Mono empfangbar dazu nehme dann konnte man diese Mucke noch länger genießen. Wie setzt sich der Stil von MÄRVEL zusammen? Sagen wir mal eine riesige Portion Great Fu**ing Rock N Roll gemixt mit einem drittel Classic Wurzeln und Glam Faktor, und in manchen Momenten mit einer winzigen Punk Note versehen. Liest sich zwar wie eine Katastrophe, hört sich aber weder beschießen noch abgefahren, sondern einfach nur geil an. Ich beschrieb in meiner ersten Rezi zu einem MÄRVEL Album, „KISS, ein leichter Schuss Bombast von URIAH HEEP, viel STARMEN und leichten THE CLASH Vibes“, man kann auch noch SWEET, die schwedischen Landmänner FREEDOM und THE HELLACOPTERS dazunehmen – und fertisch ist der MÄRVEL Sound.
Genau so muss das klingen, so und nicht anders geht Rock N Roll, Da ich immer versuche Fair und objektiv zu bleiben, ziehe ich bei diesem Album auch einen Punkt ab – weil die Laufzeit deutlich unter 40 Minuten bleibt und das im digitalen Zeitalter einfach nicht mehr Up-To-Date ist. Ansonsten haben MÄRVEL wieder ein heißes Eisen aus der Schmiede geformt das auf Anhieb überzeugen kann.
„Look! It’s Rock N Roll“ zeigt gleich wo die Richtung hingeht, in die typische MÄRVEL Ecke für die sie geliebt werden, „A Beautiful Corpse“ hier geizt das Trio nicht mit geilen Melodieführung, ein Highlight vor dem Herrn. „Brain Drain“ SWEET Gesangslines treffen auf MÄRVEL und fabrizieren einen Hit, „Take A Stand“ der dritte im Bunde – die Melodien einfach nur zum niederknien und verneigen. „How Much Can I Wait“ sie können es nicht lassen noch einen Hit vor den Latz zu knallen, „Biding My Time“ hier geht das Level geringfügig um ein paar Prozentpunkte runter. „Lord Of The Gilded Cage“ das Niveau geht wieder Steil nach oben Richtung 110%, „Time Has A Way“ ein geiler Classic Rocker der guten Laune. „Butt To The Head“ ein dämlicher Songtitel – der sich allerdings sehr gut entwickelt, „Steal The Night“ zum Abschluss gibt es noch mal voll auf Zwölf.
Balle








