FRANCIS ROSSI – The Accidental

Trackliste:

01. Much Better
02. Go Man Go
03. Push Comes To Shove
04. Back On Our Home Ground
05. Dead Of Night
06. Going Home
07. Bye My Love
08. Something In The Air (Stormy Weather)
09. Picture Perfect
10. November Again
11. Things Will Get Better
12. Oh So Good
13. Beautiful World
14. Time To Remember

Spielzeit: 56:05 min – Genre: Rock N Roll – Label: earMusic – VÖ: 30.01.2026 – Page: www.facebook.com/francisrossiofficial

 

FRANCIS ROSSI geboren, laut angaben im Internet, am 29. Mai 1949, also schon sage und schreibe 76 Jahre auf dem Buckel ist immer noch nicht Müde Musik zu machen. Mit „The Accidental“ veröffentlicht der Brite sein viertes Studio-Soloalbum, mit seiner Band STATUS QUO, seit 1968 über 30 Alben. Das ist eine Benchmark die nicht viele Musiker vorweisen können, es sei den man gehört zu den Dinos im Musikgeschäft und ist Mitglied bei den ROLLING STONES oder DEEP PURPLE. Herr ROSSI sorgte mit STATUS QUO für eine beachtliche Anzahl an Welthits, die damals wie auch Heute noch im Radio oder anständigen Rock Discos laufen. Während Herr ROSSI auf seinen bisherigen Soloalben eher eine Vorliebe für die dezenten Töne entwickelte schlägt er mit „The Accidental“ einen anderen Weg ein und nähert sich dem Sound seiner erfolgreichen Band STATUS QUO an. Wer STATUS QUO nicht kennt, es gibt die Vollbedienung in Sachen Rock N Roll. Also mal sehen ob er Solo auch so überzeugend ist wie mit seiner Gang.

Neben FRANCIS ROSSI an Mikrofon, Gitarre, Piano und Keys waren noch Hiran Ilangantilike und Andy Brook an Gitarren, John Edwards und Jules Eccleston an Bass, Paul Hirsch und Andy Brook an Piano und Keys, Leon Cave an den Drums, Amy Newhouse-Sith und Fursey Rossi an den Backing Vocals mit von der Partie. Herrn ROSSIs Stimme kann selbst in seinem Alter noch überzeugen und hört sich so an wie zu seinen Anfangszeiten mit STATUS QUO. Weder schlechter noch besser, Herr ROSSI singt so wie man es von ihm gewohnt ist, mit seinem ureigenem Stil und Charme verbreitet die Stimme ein Gefühl von Verbundenheit. Die Gitarren machen das für das sie Gedacht sind, sie hauen Riff after Riff in bester Rock N Roll Manier raus. Die Tastenabteilung kommt als Piano, herrlichen Old-School Orgel Hammond Sound, mal als Fanfare oder mit angedeuteten Bläsereinsatz ausgeführt, was die ganze Sache sehr Rund erscheinen lässt. Der Bass ist von der auffälligen Sorte obwohl er einen Schritt hinter den Gitarren steht, geht der auf keinen Fall unter. Die Drums sind trotz dezenter Spielweise auffällig genug um den Hörer aufhorchen zu lassen. Die Backing Vocals mit den weiblichen Stimmen setzten weitere Akzente. Die Produktion klingt furztrocken und passt zu Herrn ROSSI wie die Faust auf den Eimer oder Arsch auf Deckel.

FRANCIS ROSSI bietet auf „The Accidental“ alles was der Rock N Roller erwartet und hören möchte. Es wird klassisch gerockt, gerollt, geblused, geboogied bis der Arzt kommt und die Füße blutig vom mitwippen sind. Da die Gene von Herrn ROSSI nur eines hergeben, und dass wäre einzig und allein Rock N Roll in all seinen Formen und Spielrichtungen. Herr ROSSI scheut sich nicht mal seinen Blick in den tiefsten Süden der USA hin zum Southern Blues zu wenden, wo er sich auch Pudelwohl fühlt. Die Mehrzahl der Songs bewegt sich bei STATUS QUO was auch kein Wunder oder Nachteil ist. Hätte Herr ROSSI irgendetwas besser oder anders machen sollen? Die Antwort besteht aus einem klaren Nein! Wer STATUS QUO mal Live gesehen hat weiß für was diese Band steht, und genau das Bedient Herr ROSSI auch auf „The Accidental“ nach Strich und Faden.

Ein Album das ROCK N ROLL mit jeder Note lebt und ausatmet, ich konnte sehr lange nichts mit STATUS QUO oder FRANCIS ROSSI anfangen, dies legte sich mit den Jahren, genau wie ich mit den Jahren reifte so reifte auch der typische Sound von STATUS QUO in meinem Gehör, also kann man Herrn ROSSI ein sehr gutes Arbeitszeugnis ausstellen. Die alten Hasen haben es wieder mal getan, sie haben den Jungspunden gezeigt wie Rock N Roll geht.

„Much Better“ ein cooler Stampfer zum Einstieg, mit „Go Man Go“ kommt der Boogie rockig und vorlaut aus den Boxen gerauscht. „Push Comes To Shove“ ein Hook-Monster das an die BEATLES oder QUO erinnert, „Back On Our Home Ground“ befindet sich im slow Blues mit Schmackes. „Dead Of Night“ ein gute Laune Rocker der mehr als nur Spaß macht, „Going Home“ würde sich auch auf einem Mississippi Dampfer sehr wohl fühlen, Südstaaten Blues aus dem Südosten. „Bye My Love“ simpel gehaltener Rock N Roll mit Effekt und Wirkung, „Something In The Air (Stormy Weather)“ ein weiterer Stampfer der mit Drama angereichert wurde. „Picture Perfect“ flotter Rocker der im Auto für neue Passbilder sorgen könnte, „November Again“ befindet sich irgendwo zwischen Folk und Südstaaten Drama Blues. „Things Will Get Better“ hier schimmert STATUS QUO wieder voll durch, „Oh So Good“ hier muss ich ein ein Kind von SMOKIE mit zu viel STATUS QUO Genen und leichtem Einschlag zu den EAGLES denken. „Beautiful World“ Herr ROSSI hat mit STATUS QUO ein BBQ im Süden der US of As abgehalten, „Time To Remember“ ein Ballade zum Licht löschen.

Balle