SIGNUM REGIS – Undivided

Trackliste:

01. Daniel`s Prophecy
02. Ministry of Truth
03. Salt of the Earth
04. Interpreter of Dreams
05. Pilgrim Road
06. Servants of the Fallen One
07. Sea of Galillee
08. Prepare for War
09. Undivided
10. Shield my Soul

 

Spielzeit: 50:30 min – Genre: Melodic Metal – Label: Ulterium Records – VÖ: 17.11.2023 – Page: www.signum-regis.com

 

Die Jungs von SIGNUM REGIS rund um Mastermind und Bassist Ronnie König begleiten mich nun auch schon eine ganze Zeit in meinem Schreiberleben. Und irgendwie habe ich die christlichen Melodic Metaller liebgewonnen und mich immer um ihre letzten Studioalben rezitechnisch gekümmert, außerdem kenne ich Ronnie mittlerweile recht gut.
So war es für mich auch klar, dass ich mir ihr neues Album „Undivided“ zu Gemüte führe und euch davon berichte!
Endlich ist das alte Bandlabel Ulterium Records wieder am Start, das ist denke ich die größte Neuerung nimmt man das hinzuziehen eines externes Produzentens mal aus.
Gut, wenn der Produzent Jacob Hansen heißt, ist das doch mal eine kleine Erwähnung wert.
Ansonsten ist aber vieles beim Alten, denn besetzungstechnisch ist Gott sei Dank Ruhe eingekehrt, was ja vor allem auf der Sängerposition nicht immer der Fall war zuletzt, und auch musikalisch ist man wie gewohnt im Melodic Metal mit christlich angehauchten Songs unterwegs.

So, dann starten wir den neuen Diskus mal mit dem Opener „Daniel`s Prophecy“. Dieser legt direkt flott los und besitzt Band und Genretypisch einen ordentlichen Chorus den man schon nach kurzem mitsingen kann.
Ein sehr ordentlicher Einstieg!
Der zweite Song „Ministry of Truth“ legt dann härtetechnisch vor allem in den Strophen eine Schippe drauf und Sänger Jota ist hier schön variabel unterwegs.
Bei „Salt of the Earth” ist man aber wieder astrein im Melodic Metal unterwegs und trifft auch hier sehr zielsicher mit Sicherheit den Geschmack der Fans.
Im Mittelteil können auf jeden Fall, dass abwechslungsreiche „Pilgrim Road“, ebenfalls wieder mit so einem Möderchorus, dass etwas episch angehauchte „Servants of the Fallen“ und das überlange „Prepare for War“, welches schon das letzte Drittel einleitet, überzeugen.
Und dieses ist auch wieder allererste Sahne und der Titeltrack „Undivided“ sowie die Epicbombe „Shield my Soul“ gehören mit zu dem Besten was wir hier auf der Scheibe zu hören bekommen!

Die letzte EP, die ja in der Pandemie entstanden ist, konnte mich absolut nicht überzeugen! Das ist jetzt auf jeden Fall wieder anders und man ist wieder wesentlich zielsicherer und qualitativ hochwertiger unterwegs.
Auch auf der Sängerposition ist man endlich wieder stabil unterwegs, was der Band hörbar guttut!
Ganz in die höchsten Ränge geht es aber noch nicht wieder, dafür kommt man zu spät so richtig in Schwung und die absoluten Hits sind eher in der zweiten Hälfte zu suchen.
Aber das ist Meckern auf hohem Niveau, trotzdem natürlich die klare Kaufempfehlung für den geneigten Fan!

Julian

 

 

 

Signum Regis – Made In Switzerland

Trackliste:

01. The Promised Land
02. Through The Desert, Through The Storm
03. A Memory
04. Given Up For Lost
05. The City Of God
06. Phantasmagoria
07. Enslaved
08. Prisoner’s Elegy
09. I Always Go All-In
10. Never Surrender
11. My Guide In The Night
12. Fly Away
13. Living Well
14. Wrath Of Pharaoh

Spielzeit: 76:34 min – Genre: Melodic Power Metal – Label: Beyond The Storm Productions – VÖ: 10.06.2022 – Page: www.facebook.com/signum.regis

Ohne Wertung

Mein erstes aufeinander Treffen mit SIGNUM REGIS, es wurde auch nach sechs Studioalben und zwei EPs höchste Zeit mal reinzuhören. Hierbei handelt es sich wie der Titel schon sagt um einen Livemitschnitt, aufgenommen wurde in Wiedlisbach in der Schweiz.

Zum Lineup gehören Jota Fortinho am Mikrofon, Filip Koluš und Majo Sucháň an Gitarren, Ronnie König an Bass, Ján Tupý an den Keys und Jaro Jančula an den Drums.

Die Produktion geht für ein Livedokument in Ordnung, ab und zu zu viel Hall aber sonst gibt’s nicht viel zu mosern. Die Vocals sind cool und Fehlerlos, die Gitarren geben den Ton an, die Keys kommen majestätisch aus den Boxen und bilden mit den Gitarren eine breite Soundkulisse. Der Bass wummert herrlich im Hintergrund und die Drums spielen den Arschtreter.

Der gebotene Metal ist mit starken Melodieführungen ausgestattet, die Vocals passen harmonisch zu den Melodien, die Rhythmus Fraktion macht Druck von hinten. Die Aufnahmen ergeben ein stimmiges Gesamtbild, nur weiß man nicht in wie Weit nachgeholfen wurde.

SIGNUM REGIS bieten auf diesem Livedreher Melodic Power Metal der Extraklasse und sollte jedem Genre Fan gefallen und bestens schmecken. Sänger Jota erinnert mich manchmal so wie er singt an den finnischen Metal Shouter Mikael Salo. Als Fazit kann ich nur eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen, wer auf geile Melodien und harte Sounds kann, kommt hier voll auf seine Kosten.

„The Promised Land“ kommt am Anfang ganz gut, „Through The Desert, Through The Storm“ mit viel Melodie stark geboten. „A Memory“ der nächste Melodiehappen, „Given Up For Lost“ ein Highlight, „The City Of God“ ein weiteres Highlight. „Phantasmagoria“ ein cooler Vertreter der Zunft, „Enslaved“ kräftig und cool. „Prisoner’s Elegy“ mit epischen Element angereichert, „I Always Go All-In“ geht wieder in die Vollen. „Never Surrender“ geht als Hymne durch, „My Guide In The Night“ ein Highlight. „Fly Away“ noch so eine melodische Hymne der Richtige Livebrecher. „Living Well“ sehr guter Melodic Metal, mit „Wrath Of Pharaoh“ gibt die Band nochmals Vollgas

Balle

SIGNUM REGIS – Flag of Hope

Band: Signum Regis
Album: Flag of Hope EP
Spielzeit: 32:58 min
Stilrichtung: Melodic Metal
Plattenfirma: Beyond the Storm Productions
Veröffentlichung: 14.05.2021
Homepage: www.signum-regis.com

Die christliche Melodic Metalband SIGNUM REGIS rund um Gründer und Bassist Ronnie König sind ein gern gesehener Gast hier bei uns!
Ihr letztes Album „The Seal of a New World” aus dem Jahre 2019 war das Erste mit dem neuen Sänger Jota Fortino.
In regelmäßigen Abständen veröffentlichen die Jungs ja auch EP`s um die Wartezeit aufs nächste Album zu überbrücken. Dieses Mal hört diese auf den Namen „Flag of Hope“.
Der Titelsong wurde schon als Videosingle veröffentlicht und beinhaltet Gastsängerbeiträge der bisherigen Bandsänger Göran Edman und Mayo Petranin. Zusätzlich sind dort noch Matt Smith (THEOCRACY), Samuel Nyman (MANIMAL) und David Akesson zu hören.
Auf der neuen EP sind auf jeden Fall alle bisherigen Bandtrademarks vorhanden und mit „Stand Away“ gibt es einen ANGRA Coversong zu hören.
Produziert wurde das gute Stück wie immer von Jacob Hansen.
So, genug der Infos, starten wir nun mal mit dem EP Opener „Given Up for Lost“. Dieser Song entpuppt sich als ein ziemlich knackiger Mditemposong der recht heavy aus den Boxen tönt ohne dabei die Melodic zu vernachlässigen. Auf jeden Fall ein sehr ordentlicher Einstieg in die Scheibe!
Danach folgt dann das ANGRA Cover „Stand Away“ welches ordentlich umgesetzt ist, aber ansonsten nicht sonderlich ins Gewicht fällt.
Anschließend gibt es dann einen überlangen Instrumentalsong mit „Yovage tot he Distant Shores“. Spielerisch natürlich super umgesetzt, aber ich weiß ja nicht ob man auf eine EP so einen Song platzieren sollte…da fände ich einen „normalen“ Song viel besser!
Jetzt aber fahren SIGNUM REGIS qualitativ wieder hoch und präsentieren uns mit dem Titeltrack „Flag of Hope“ und dem epischen „Tunes of War“ zwei Nummern die direkt ins Ohr gehen und komplett überzeugen können! So will ich die Jungs hören!
Abschließend gibt es dann aber leider erneut mit „Amorenada“ und „Ave Maria“ zwei weitere instrumentale Tracks, mit denen ich leider auch wieder nicht sehr viel anfangen kann, auch wenn sie natürlich spielerisch absolut gut gemachtsind.

Anspieltipps:

„Given Up for Lost“, „Flag of Hope” und “Tunes of War”

Fazit :

Bislang war ich auch mit den EPs der Jungs von SIGNUM REGIS immer komplett einverstanden! Wirklich schlechte Songs sind auch hier nicht wirklich zu finden, aber warum gibt es dann von mir nur eine solide Bewertung?
Nun, das liegt vor allem an der Zusammenstellung der Songs. Insgesamt drei instrumentale Tracks sind dann für eine EP dann doch zu viel des Guten und schmälern den guten Höreindruck der geilen Hits dann doch ziemlich!
Vielleicht liegt es auch an der aktuellen Situation das die Band nun neues Material veröffentlichen wollte, aber ich hätte mir mehr „richtige“ Songs gewünscht.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Given Up for Lost
02. Stand Away
03. Yoyage to the Distant Shores
04. Flag of Hope
05. Tune of War
06. Amorenada
07. Ave Maria (Bonus Track)

Video zu “Flag of Hope”:

Julian

SIGNUM REGIS – The Seal of a New World

Band: Signum Regis
Album: The Seal of a New World
Spielzeit: 62:27 min
Stilrichtung: Melodic Metal
Plattenfirma: Beyond the Storm Productions
Veröffentlichung: 22.11.2019
Homepage: www.signum-regis.com

Die Jungs von SIGNUM REGIS haben sich in den letzten Jahren echt gemausert und haben, angeführt von Basser und Mastermind Ronnie König, ein Hammeralbum nach dem anderen auf den Markt gebracht. Die Rezis dazu findet ihr natürlich hier bei uns!
2017 erschien in Eigenregie das letzte Album „Decennium Primum“ welches zu gleich leider das letzte Album mit dem Sänger Mayo Pentranin war. Kurz danach schied er aus und hinterließ eine Lücke die es erstmal wieder zu füllen galt.
Dies schaffte man dann nach einigen Suchens mit der Verpflichtung von Jota Fortinho mit dem man nun mit dem neuen, siebten Album „The Seal of a New World“ und etwas geänderten Sound zurück auf der Bildfläche ist.
Dieser geänderte Sound wird schnell greifbar, wenn man den Opener „Kings of the Underground“ startet. Denn der neue Sänger Jota hat doch ein wesentlich breiteres Gesangsorgan als sein Vorgänger und man klingt daher wieder etwas mehr wie zu Beginn der Bandkarriere wo noch ein gewisser Göran Edman das Mirko innehatte.
Die Nummer an sich ist ein schneller Midtempotrack der sich schon nach kurzem in den Gehörgängen festsetzt, ein sehr schöner Beginn!
Das anschließende „Prisoner`s Elegy“ geht dann wesentlich erdiger, groovender und druckvoller zu Werke. Hier liefert Jota ebenfalls einen genialen Job ab und zeigt warum er als neuer Sänger verpflichtet wurde. Mega Performance des neuen Fronters!.
„I always go All In” kann dann direkt im Anschluss ebenfalls überzeugen wie auch der Titeltrack „The Seal of a New World“ der den Mittelteil der Scheibe einleitet.
Und auch in der Folge gibt es noch einige starke Tracks zu entdecken! So z.B. das melodische „A Memory“, „Never Surrender“ oder „Fly Away“.
Viel Qualität gibt es hier also um die Ohren, Stinker oder Standardmetalsongs sind so gut wie keine zu finden!
Den Abschluss bilden dann die Powerballade „Shalom“ und das kraftvolle „Scheme of Lies“ welche ebenfalls direkt überzeugen können.

Anspieltipps:

„Kings of the Underground“, „Prisoner`s Elegy”, “I always go All in”, “The Seal of a New World” und “Shalom”.

Fazit :

Alles im grünen Bereich im Hause SIGNUM REGIS würde ich sagen! Mit dem neuen Sänger Jota hat man eine erstklassige Wahl getroffen und auch der etwas geänderte Sound steht der Band perfekt zu Gesicht.
Viele Songs bleiben direkt hängen und begeistern auf Anhieb und auch ansonsten macht man hier nicht viel falsch auf dem neuen Diskus.
Daher kann hier ganz klar eine Kaufempfehlung für Fans des Genres und der Band ausgesprochen werden!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Kings of the Underground
02. Prisoner`s Elegy
03. I always go All In
04. The City of God
05. The Seal of a New World
06. A Memory
07. Phantasmagoria
08. Let Freedom Ring
09. Never Surrender
10. Fly Away
11. Shalom
12. Scheme of Lies

Julian

SIGNUM REGIS – Decennium Primum

Band: Signum Regis
Album: Decennium Primum
Spielzeit: 46:31 min
Stilrichtung: Melodic Metal
Plattenfirma: Eigenproduktion  
Veröffentlichung: 17.03.2017
Homepage: www.signum-regis.com

Das letzte Album „Chapter IV:The Reckoning“ der Jungs von SIGNUM REGIS ist noch nicht mal zwei Jahre alt und schon steht man mit einem neuen Silberling, obwohl man eigentlich nur eine EP geplant hatte, namens „Decennium Primum“ wieder Gewehr bei Fuß!
Möglich machte das der Gewinn eines Bandcontest der der Truppe die nötige Unterstützung zuteilwerden ließ um das neue Album in Eigenproduktion auf den Markt zu bringen. Für die Produktion zeichnet sich dieses Mal Bassist und Mastermind Ronnie König verantwortlich und man muss sagen der Mann hat wirklich einen guten Job gemacht.
Personell gibt es keine Änderungen im Vergleich zum letzten Diskus zu verzeichnen, einzig der ehemalige Gitarrist Ado Kalaber hat hier ein paar Gastgitarrensolos beigesteuert.
Und apropos Vergangenheit mit dem Song „Train to Neverland“ ist die Fortsetzung des Songs „Neverland“ vom Debütalbum hier vertreten und auch alte Songideen der SIGNUM REGIS Vorgängerband TRIGGER werden hier bei zwei Songs verwendet.
Klingt nach ordentlich Back to the Roots, mal schauen wie das neue Album so tönt?
Als Opener gibt es direkt den Titelsong „Decennium Primum“ auf die Ohren der aber nur ein einleitendes, epischeres Intro ist.
Mit „Unfold the Mystery“ geht es dann zum ersten Mal so richtig zur Sache und man merkt direkt das die Jungs die Marschroute vom letzten Album „Chapter IV: The Reckoning“ gleich weiter voll durchziehen. Kraftvoller Melodic Metal mit einprägsamen Chorus wird uns hier direkt geboten unterstützt mit ordentlich Doublebass Drumming dass dem armen Schlagzeuger die Füße gebrannt haben müssen!
Der nächste, etwas epischere, Track „Damnatio Ad Bestias“ steht dem vorherigen Song qualitätsmäßig dann in Nichts nach und brennt sich ebenfalls direkt in unsere Lauschlappen.
Nach dem etwas zu gewöhnlichen „Screaming for Justice“ geht es bei „Kingdom of Light“ gleich wieder direkt etwas nach oben von der Qualität her, bevor man beim krachenden „The Future King“, übrigens eines der angesprochenen Überbleibsel der Band TRIGGER, wieder vollends zurück in der Qualitätsspur ist!
Das eingängige „Thunder and Rain“ und „Train to Neverland“ sind dann die nächsten beiden Hochkaräter die diese Platte ausmachen und mit dem abschließenden TRIGGER Überbleibsel „A Psalm of Life“ wir dann ein neues, sehr ordentliches SIGNUM REGIS Album abgeschlossen.

Anspieltipps:

Hier solltet ihr euch auf jeden Fall „Unfold the Mystery“, „Damatio Ad Bestias“, „The Future King“, „Thunder and Rain“ und „Train to Neverland“. 

Fazit :

Ganz klar, auf dem neuen SIGNUM REGIS Album wird erneut guter, qualitativ hochwertiger Melodic Metal geboten den die Fans der Band so zu schätzen gelernt haben!
Qualitätsmäßig würde ich das neue Werk auf einer ähnlichen Stufe einschätzen wie den Vorgänger, vielleicht eine kleine Spur kompakter. Wie auch immer auf jeden Fall bekommen die Fans hier genau das was sie erwarten und insofern gibt es hier auch ganz klar eine erneute Kaufempfehlung!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Decennium Primum
02. Unfold the Mystery
03. Damnatio Ad Bestias
04. Screaming for Justice
05. Kingdom of Light
06. The Future King
07. Well Deserved
08. Thunder and Rain
09. Train to Neverland
10. A Psalm of Life

Julian
 

SIGNUM REGIS – Chapter IV: The Reckoning

Band: Signum Regis
Album:  Chapter IV: The Reckoning
Spielzeit: 51:26 min
Stilrichtung: Melodic Metal
Plattenfirma: Ulterium Records
Veröffentlichung: 20.11.2015
Homepage: www.signum-regis.com

Da ist es endlich! Das neue Album der christlichen Metaller von SIGNUM REGIS welches mit der starken EP „Through the Storm“ REZI vor ein paar Monaten schon seinen Schatten voraus geworfen hatte.
Angeführt von Mastermind Ronnie Koenig und dem neuen festen Sänger Mayo Pentranin macht man sich auf den neuen Silberling mit dem klangvollen Namen „Chapter IV: The Reckoning“ unter die Fans zu bringen und wenn das neues Werk das hält was die EP schon gezeigt hat, dann steht uns ein ganz heißes Eisen ins Haus!
Gestartet wird das neue Album mit dem Opener „Lost an Found“ wo direkt klar wird das die Band an die tolle EP anknüpfen will. Flott, eingängig mit dem klasse Gesang von Mayo unterlegt zieht man diese Midtemponummer durch und hat schlussendlich direkt einen Anspieltipp auf der Habenseite, ein starker Einstieg!
Das anschließende „The Secret of the Sea“ ist dann ebenfalls nicht von schlechten Eltern, kann aber das Niveau des Openers nicht ganz halten. Dafür benötige man einfach den ein oder anderen Durchlauf mehr um alle Facetten des Songs zu erfassen.
Wesentlich stärker sind dann wieder „The Voice in the Wilderness“, „Prophet of Doom“ und „The Magi“ wo man sich spielend wieder auf dem Niveau des Openers bewegt. Hier kommen Fans der Band und des Genre wieder voll auf ihre Kosten!
Nachdem wir mit „Quitters never win“ wieder einen etwas schwächeren Track zu verkraften haben, kommen wir bei „Tempter of Evil“ wieder voll auf unsere Kosten.
Im letzten Drittel haben wir mit „The Kingdom of Heaven“ einen weiteren Bombetrack zu verzeichnen und da sich auch die übrigen Songs, inklusive des ruhigeren Abschlusssongs „Bells are tolling“, im oberen Qualitätslevel bewegen können wir hier von einem runden Abschluss sprechen.

Anspieltipps:

Dieses Mal gibt es hier von mir “Lost and Found”, “The Voice in the Wilderness”, ”Prophet of Doom“, “The Magi” und “The Kingdom of Heaven” als Empfehlung mit auf den Weg.

Fazit :

Beim ersten Durchlauf war ich vom neuen SIGNUM REGIS Album im Vergleich zur EP doch etwas enttäuscht! Aber mit jedem weiteren Durchlauf fraßen sich immer mehr Songs in die Gehörgänge und abschließend bewegt man sich dann doch auf dem klasse Niveau welches schon die vorgezogene EP hatte.
Man ist definitiv auf dem richtigen Weg und ich bin mir sicher das man mit dem nächsten Album noch etwas zulegen kann!
“Chapter IV: The Reckoning” ist auf jeden  Fall ohne Wenn und Aber das bisher beste Fullenght Album der Band!

WERTUNG:


Trackliste:

01. Lost and Found
02. The Secret of the Sea
03. The Voice in the Wilderness
04. Prophet of Doom
05. The Magi
06. Quitters never win
07. Tempter of Evil
08. When Freedom Fails
09. The Kingdom of Heaven
10. Bells are tolling

Julian

SIGNUM REGIS – Through The Storm

Band: Signum Regis
Album: Through the Storm
Spielzeit: 29:10 min
Stilrichtung: Melodic Metal
Plattenfirma:  Ulterium Records
Veröffentlichung: 08.05.2015
Homepage: www.signum-regis.com

2013 konnte die Band SIGNUM REGIS rund um Bassist und Mastermind Ronnie König für ihr damals aktuelles Album „Exodus“, auch hier bei uns, recht ordentlich Kritiken einfahren. Damals hatte man eine biblische Konzeptstory umgesetzt in der verschiedene Gastsänger zu hören waren. Einer davon war Mayo Pentranin.
Dieser hat seine Sache anscheinend so gut gemacht, das er mittlerweile zum festen Frontmann aufgestiegen ist und auch das nächste Album einsingen wird. Dieses erwartet uns später im Jahr, bis dahin hat man sich gedacht gibt man uns doch mal einen kurzen Einblick in ein paar neue Songs und die neuen Gesangskünste von Mayo und präsentiert uns mit „Through the Storm“ eine 6 Track EP.
Ob sich der Kauf lohnt, finden wir nun zusammen heraus. Das Teil startet schon mal recht druckvoll mit dem Openertrack „Living Well“. Flotte Riffs bestimmen die ersten Takte des Songs und nach kurzem setzt der neue Fronter Mayo ein. Dieser hat eine angenehme Stimmlage die schön rau und erdig aus den Boxen drückt. Der Song an sich ist ein flotter Midtemporocker mit einer eingängigen Hookline und nie langweiligen Aufbau. Als Opener also perfekt!
Ähnlich flott, aber etwas länger und ein stück weit epischer geht es dann beim folgenden „Through the Desert, Through the Storm“ zur Sache. Hier ist der Refrain noch ein Stück zwingender als beim Opener was das Ganze natürlich noch eingängiger macht. Eine tolle Nummer die sich nahtlos einfügt.
Und so stark geht es auch bei den nächsten drei Tracks „My Guide in the Night“, „Come and take it“ und „All over the World“ weiter. Ohrwurmrefrains wo man hinschaut, ein wahres Fest für Melodic Metalanhänger!
Das abschließende „Vengeance/Liar“ ist dann ein Cover des YNGWIE MALMSTEEN Klassikers. Merkt man natürlich sofort aufgrund der flotten Gitarrenrifflinien. Gut umgesetzt mit dem SIGNUM REGIS Sound würde ich sagen. Auch wenn ich die eigenen Songs besser finde.

Anspieltipps:

Die gesamte EP ist richtig stark! Kann man sich absolut am Stück reinziehen!

Fazit :

Auf dieser 6 Track EP gibt es eigentlich keine Ausfälle zu verzeichnen. Und für die Fans ist das Teil auf jeden Fall kaufenswert. Ich finde es ist genau der richtige Schachzug der Band, der neue Sänger wird gut eingeführt und man überbrückt die Wartezeit aufs neue Album mit starken Songs!
Die Höchstnote hebe ich mir dann fürs kommende Album auf, wenn die Songs dort auch so bärenstark sind wie die EP Songs. Auf jeden Fall gehen hier beide Metaldaumen vollkommen verdient in die Höhe!

WERTUNG: 


Trackliste:

01. Living Well
02. Through the Desert, Through the Storm
03. My Guide in the Night
04. Come and take it
05. All over the World
06. Vengeance/Liar

Julian

SIGNUM REGIS – Exodus

Band: Signum Regis
Album: Exodus
Spielzeit: 49:24 min
Stilrichtung: Metal
Plattenfirma: Ulterium Records
Veröffentlichung: 15.11.2013
Homepage: www.signum-regis.com

SIGNUM REGIS wurden 2007 durch den Bassisten Ronnie König gegründet. Relativ schnell scharrte er den ehemaligen YNGWIE MALMSTEEN Sänger Göran Edman um sich und man begann an den Arbeiten am Debütalbum, welches dann 2008 über Locomotive Records veröffentlicht wurde.
Angespornt von den guten Rezensionen machte man sich daran das zweite Album, das Konzeptalbum „The Eyes of Power“ zu schreiben, welches dann 2010 über Innerwound Records das Licht der Welt erblickte.
Mittlerweile hatte man seinen Platz in der Melodic Metalszene gefunden und so erhielt auch dieses Album viele gute Kritiken rund um den Globus.
Nun sind wir in der Gegenwart angekommen und die Jungs stehen kurz vor der Veröffentlichung ihres dritten Albums „Exodus“.
Erneut wagt man sich an ein Konzeptalbum, dieses Mal geht es historisch in die biblische Vergangenheit und man widmet sich der Versklavung der Israeliten durch die Ägypter und deren anschließenden Befreiung durch Moses.
Um die Geschichte gut umzusetzen, verlässt man sich nicht mehr nur auf Göran als Sänger, nein man hat einige der bekanntesten Sänger der Szene als Gastsänger verpflichtet.Da haben wir Lance King (Ex. PYRAMAZE), Matt Smith (THEOCRACY), Michael Vescera (OBSESSION) und Daísa Munhoz (VANDROYA, SOULSPELL).
So, viele Infos, jetzt widmen wir uns aber endlich mal der Mucke mit dem ersten Track “On the Nile”. Ein stimmungsvolles Intro erwartet uns hier, welches uns recht gut auf die Geschichte des Albums einstimmt.
Danach geht man mit “Enslaved” direkt in die Vollen und nimmt den Hörer mit auf einen tollen Trip durch einen kraftvollen und melodischen Heavy Metaltrack der von Göran Edman perfekt vertont wird.
Zum Anfang sehr atmosphärisch geht es dann wieder bei “The Promised Land” zu Werke. Es entwickelt sich ein ordentlicher Track der mehr zum Melodic Metal tendiert und ganz klar mit seinem Chorus punkten kann. Wer hier singt, kann ich nicht so ganz heraus hören, einer der höheren Sänger auf jeden Fall, Matt, Lance oder Michael wer ist es?? : – )
Richtig cool und nach vorne geht der nächste Track “Let us go”. Einfach gestrickt, mit einem kraftvollen Gesang vertont und super eingängig, die perfekt Livegranate würde ich sagen!
Hoch, schnell, melodisch und eingängig geht es auch bei „Wrath of Pharaoh“ zu. Hier singt aber ganz klar der gute Michael Vescera das erkennt man glaube ich sofort.
Der Mittelteil hat dann noch das kraftvolle und epische „The Ten Plagues“, das Instrumental „Last Days in Egypt“ sowie den bärenstarken Titeltrack „Exodus“ zu bieten.
Und auch im letzten Abschnitt der Platte bleibt das Niveau hoch, davon zeugen das von Daisa Munhoz dominierte „Song of Deliverance“ sowie das abschließende „Mountain of God“.

Anspieltipps:

Das ganze Album ist eigentlich recht hochwertig, ein wenig hervorstechen tun aber “Enslaved”, “Let us go”, „Wrath of Pharaoh“, „Exodus“ sowie „Song of Deliverance“.

Fazit :

SIGNUM REGIS. Diesen Namen sollte man sich als Heavy Metal Fan mit Hang zu Konzeptalben auf jeden Fall mal ganz schnell merken!
War das letzte Album der Truppe schon nicht von schlechten Eltern, legen die Jungs jetzt nochmal eine gehörige Schippe drauf.
Der Einsatz der Gastsänger hat sich absolut bezahlt gemacht, die Songs sind super in Szene gesetzt und die gesamte Platte kommt ohne großartige Ausfälle aus.
Von daher kann ich hier nur jedem der hier hellhörig geworden ist raten auf jeden Fall mal genauer rein zuhören, ihr werdet es definitiv nicht bereuen!

WERTUNG:

Trackliste:

01. On the Nile
02. Enslaved
03. The Promised Land
04. Let us go!
05. Wrath of Pharaoh
06. The Ten Plagues
07. Last Days in Egypt
08. Exodus
09. Song of Deliverance
10. Sole Survivor
11. Mountain of God (Bonus Track)

Julian