01. Rollin Thunder
02. All Known Man
03. It Might Get Loud
04. Higher
05. The Wolf
06. (Not The One To) Blame
07. It’s All Right
08. Poor Man
09. Light Em Up
10. Hell On Wheels
Spielzeit: 43:48 min – Genre: Hard Rock – Label: Eigenveröffentlichung – VÖ: 14.11.2025 – Page: www.facebook.com/blackyard.riot/
Es wird laut, sehr laut, der Hard Rock kehrt zurück in den Player und das auf eine Art und Weise die eigentlich jedem schmecken sollte. Zu BLACKYARD RIOT gehören die Musiker Dersim Tugal an Mikrofon und Gitarre, Nico Keener an Gitarre, Patrik Apel an Bass, Lars Lunova an den Drums und als Gastsänger bei mehreren Songs kam kein geringerer als Porty Portner von den ollen Riffsocken SIN CITY vorbei. Musiker die sich unter anderem bei SIN CITY und BLACKBIRD schon ausgetobt haben.
Dersim besitzt eine fein definiert und klingende Stimme und beherrscht es die Stimmbänder richtig und vernünftig schwingen zu lassen. Durch diese Färbung passt diese Stimme einfach nur wie ein sechser im Lotto zu BLACKYARD RIOT, wenn er mal richtig loslegt könnten so einige neidisch werden. Porty war schon bei SIN CITY kaputter als kaputt und passt deshalb bestens zum Riffrock. An den Gitarren herrscht Hard Rock Riffing in Reinkultur, na wer die beiden angegebenen Bands kennt weiß in welche Richtung der Sound geht, für die Anderen, dass verrate ich allerdings erst im nächsten Absatz. Der Bass kann mit seinen überdicken Klöten im zu engen Sack sowas von punkten, der Tieftöner ist Potenter als jemand der 10 Viagras eingeschmissen hat. Mit den Drums schießen die Jungs aber den Vogel vollends ab, was Lars da mit den Sticks abfeuert ist nicht nur ein Feuerwerk, sondern eine Kampfansage an die Konkurrenz, wer da mithalten kann sollte sich in Lauerstellung begeben. Die Produktion klingt sowas von Furztrocken das statt zu Bremsstreifen nur zu einer riesigen Staubentwicklung kommt.
Wie die Band selber angibt, lieben sie AC DC, AIRBOURNE, BACKYARD BABIES und BUCKCHERRY, ich werfe noch zwei unbedeutende Bands ins Rennen. Diese beiden Bands hören auf die Namen RHINO BUCKET und ROSE TATTOO, denn genau in die Richtung der angegebenen Bands geht der Bandsound. Ist das ein Fehler sich an solche Größen ranzutrauen? Dies kann unter Umständen nach Hinten losgehen, aber wer auf diese Bands steht und dem SIN CITY und BLACKBIRD gefallen hat wird nicht um BLACKYARD RIOT rumkommen und mit dem Album sowas von einem Volltreffer landen.
Einen Innovations-Oscar gewinnen BLACKYARD RIOT mit „It Might Get Loud“ auf keinen Fall, aber sie Lieben das Was und Wie sie es machen mit einer unbeugsamen Hingabe. Frech und mit Charme wird bei den ganz Großen im Biz abgekupfert das sich nicht nur die Balken verbiegen, sondern auch die Membranen platzen. Jungs wie wäre es mit einer Quattro-Headliner Tour zusammen mit den Oberpfälzern GOD’S GIFT, Oberbayern HEADSTONE und Schweizern VOLTAGE ARC, dieses Line-Up wäre der ideale Party-Smasher?!?
„Rollin Thunder“ ein fast schon zu perfekter Einstieg in das Album, „All Known Man“ der Song der jede Party aus dem Stimmungstief holt. „It Might Get Loud“ der Titelsong ist Programm, dass wäre damals der Renner in den Rock Discos geworden, „Higher“ ein Highlight das mit Charme und Melodie überzeugen kann. „The Wolf“ hätten AC DC auch nicht besser hinbekommen – was für ein geiler Stampfer, „(Not The One To) Blame“ und sie schieben noch ein Highlight nach, geiler als geil. „It’s All Right“ bluesiger Hard Rock der besten Sorte, „Poor Man“ das Dingens für eine versoffenen Club Nacht mit anschließendem Superkater. „Light Em Up“ hier verblassen sehr viele vor Neid nicht selber so einen Song auf die Beine stellen zu können, „Hell On Wheels“ zum Abschluss gibt es noch ein fettes Schmankerl das alles klar macht.
Balle





