01. Prolog 2
02. Unter dem Eis
03. Schöpfer
04. Ich bin Bereit
05. Am Lagerfeuer
06. Zirkus Paradox
07. Zaubertrank
08. Unbändig
09. Der Weg des Barden
10. Wahnsinn
Spielzeit: 34:35 min – Genre: Deutsch Rock – Label: Eigenveröffentlichung – VÖ: 24.10.2025 – Page: www.facebook.com/phoenixbardeband/
PHOENIX BARDE ist das Projekt von Singer / Songwriter Marcel, dass mittlerweile zu einer Band umgeformt wurde. Marcel fand schnell talentierte Musiker die ihn auf seinem Weg des PHOENIX BARDE begleiten. Seit 2014 geistert der PHOENIX BARDE rum, ab 2022 wurde das Projekt zu einer kompletten Band um arrangiert und das Debütalbum mit dem Titel „Lieder aus der Dunkelheit – Part I“ trat aus dem Dunkel heraus. Ich kannte die Band im Vorfeld nicht, allein der Umstand das als Genre in unserer Liste Deutsch Rock angegeben wurde veranlasste mich dieses Album zu übernehmen. Also begleiten wir uns mal den BARDE auf seiner fantastischen Reise, die mit Schicksal gepflastert ist sowie dem alten Bösen und neuem Guten.
Zur Band gehören neben Marcel am Mikrofon noch die Gitarristen Diego und Didi, Bassist Bernie und Drummer Fabian. Marcel hat eine sehr eigentümliche Stimme und eine sehr eigene Art zu singen. Die Tonlage ist in den mittleren Regionen angesiedelt und wechselt dabei gekonnt mal nach oben oder unten. Die Art des Gesangs wirkt am Anfang fremd und komisch, wenn man genauer hinhört wirkt er aber sehr harmonisch mit dem Dark angehauchten Sound. Die Gitarren hauen die Riffsalven trocken raus und versehen diese auch mal mit schrägen Einlagen die dann mit Marcels Stimme ein rundes Bild erzeugen. Der Tieftöner befindet sich hinter den Gitarren und macht nicht so auf Krawall wie die 6-Saiten. Dafür haut das Schlagzeug ein Highlight nach dem Anderen raus, mich erinnert die Art an einen modernen klassischen Drummer wie Bobby Rondinelli oder Mike Terrana nur eben modern. Die Produktion wirkt rund obwohl die Gitarren ein wenig quakend rüberkommen, der Bass könnte eine Spur weiter nach vorne gemischt sein, ansonsten geht sie voll in Ordnung.
Der Sound lässt sich so gut wie kaum in ein Genre einsortieren, da es sich irgendwie um einen Stilmix handelt aber auch wieder nicht. So deutlich werden die Grenzen von der Band nicht gezogen, dafür ist einfach zu viel vorhanden. Man kann deutlich die Deutsch Rock Wurzeln wahrnehmen, nur werden diese Wurzeln mit einem unterschwelligen Dark Rock Anstrich versehen wurde, der allerdings sehr dezent ausgeführt wurde das sich die Wurzeln in der Überzahl befinden. Am besten passt der Vergleich zu den BÖHSEN ONKELZ und DIMPLE MINDS mit einem leichten Hang auf die dunkle Art. Die Texte sind dabei aber meilenweit von voll derb in die Fresse entfernt wie man sie von den ONKELZ und MINDS gewohnt ist. Die Stimme ist dabei auch sehr weit von den beiden Deutsch Rock Veteranen entfernt, was aber nicht als Nachteil gemeint ist.
Ein durchaus attraktives Album das sich dem Deutsch Rock mit recht harten Riffeinlagen verschrieben hat, wen die Fantasy Texte nicht stören sollte sich das Album mal genauer anhören. Es gibt viele Attraktive Punkte auf der haben Seite, allerdings gibt es Punktabzug da sehr deutlich unter 40 Minuten Laufzeit.
„Prolog 2“ fängt mit Windgeräuschen und Krähenschreien an bis die Instrumente langsam eingeblendet werden und im Sprechgesang eine Einleitung folgt, „Unter dem Eis“ ein Rocker mit teils schrägen Riffing. „Schöpfer“ geht aber sowas von mit lächerlicher Geschwindigkeit in die Gehörgänge, „Ich bin Bereit“ erinnert mich an schräge ONKELZ mit Dark Rock Ambitionen. „Am Lagerfeuer“ ein kurzes Instrumental mit eben wie der Titel aussagt Romantik dazu, „Zirkus Paradox“ holt einen sofort mit Riffgewittern und einem Gewaltschlagzeug aus der Romantik, ein cooler Rocker der voll nach vorne geht. „Zaubertrank“ hier wird die Stimme durch ein Effektgerät gejagt was nicht sein müsste – oder es ist etwas bei der Aufnahme in die Hose gegangen, „Unbändig“ fängt gefühlvoll an, aber nur bis die E-Gitti reinbrettert ab da geht der Song ab wie der Lumpi vom Nachbarn, gehört auch zu den coolen Songs in dem die Gitarre die Hauptrolle übernommen hat. „Der Weg des Barden“ eine Ballade mit geiler Akustik-Gitti, „Wahnsinn“ hier kommen die vollen ONKELZ Gene zu tragen.
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