01. Knightsclub (feat. Dag / SDP)
02. Tanz der Teufel
03. Avalon
04. Drunken Dragon
05. Eisenfaust
06. Name der Rose
07. Valhalla (feat. DORO)
08. The Tale Of Sam The Brave
09. Testament
10. Lords Of Fyre (feat. LORDS OF THE LOST)
11. Gangnam Style
Spielzeit: 40:10 min – Genre: Folk Metal – Label: Napalm Records / SPV – VÖ: 22.08.2025 – Page: www.facebook.com/feuerschwanz/
FEUERSCHWANZ ist mir vom Namen schon sehr lange ein Begriff, an ein Album ran getraut habe ich mich bis jetzt aus Unwissenheit noch nie. Irgendwie machte ich immer eine weiten Bogen um Mittelalter / Folk / Rock / Metal allerdings aus Unwissenheit, weil ich mir nicht vorstellen konnte das mich diese Art von Musik überzeugen und interessieren würde. Erst als ich ein Paar Songs von SALTATIO MORTIS hörte ging mit ein Licht auf und ich fing langsam an mich für diese Art Rock / Metal zu interessieren. FEUERSCHWANZ bilden da keine Ausnahme, vorher von mir nicht beachtet kommt jetzt der Zeitpunkt für uns beide für ein Rendezvous ob es eine längere Beziehung wird zeigt sich in den kommenden 40 Minuten. Spätestens seit FEUERSCHWANZ beim Vorendscheit zum ESC 2025 mitwirkten sollten sie dem breiten TV Publikum und ESC Fans geläufig sein, genau wie auch schon Tobias Sammet mit AVANTASIA oder auch LORDS OF THE LOST dafür sorgten das die härteren Klänge einem Millionenpublikum zugänglich gemacht werden. Aus den Mainstream Medien schon seit Jahrzehnten verbannt, werden die Acts aus dem Rock bis Metal Bereich sehr kurz gehalten und müssen immer noch ein Schattendasein fristen, obwohl das eine oder andere Album sehr hoch in den Albumcharts gehandelt wird.
Zu Feuerschwanz gehören Hauptmann Gesang und Akustik-Gitarre; Hodi ebenfalls Gesang, Akustik-Gitarre, Dudelsack und Flöte; Johanna an Geige und Drehleier; Hans an der E-Gitarre; Jane an Bass und Roll am Schlagzeug. Beide Stimmen überzeugen und vertonen die Geschichten hinter den Texten auf einem sehr hohem Niveau. Fette Chöre gibt es auch in ausreichender Anzahl und lassen keine Wünsche offen. Hodi ist auch die Stimme der ebenfalls aus Mittelfranken stammenden DARTAGNAN konnte schon mit diesen überzeugen, dass gleiche gilt für FEUERSCHWANZ. Die E-Gitti fährt teilweise volles Metalbrett oder wurde ein wenig weiter nach hinten gemischt was sehr gut mit den weiteren Instrumenten harmoniert. Wie ich schon in der Rezi von MYSTOPERA schrieb passen alte Instrumente wie Drehleier oder auch der Dudelsack sehr gut zum Folk Rock / Metal und bedarf keiner weiteren Worte, diese ein Match in dem Genre darstellen. Der Bass und das Schlagzeug spielen die Antreiber vor dem Herren und machen Druck ohne Ende.
Die Songs sind ausnahmslos mit wunderschönen Melodien ausgestattet, die Umsetzung und Texte sind auch hervorragend umgesetzt ohne dabei auch nur einmal den Korrekturstift ansetzen zu müssen. Mal softer mal intensiver und härter gehen FEUERSCHWANZ im positiven Sinn auf den Hörer los, legen eine überzeugende Leistung hin und bestätigen nur den sehr guten Eindruck den sie beim ESC Vorendscheit hinterlassen haben. Aber nicht nur der Vorendscheit sondern auch die in reichlicher Anzahl existenten Fans zeigen die Qualität die FEUERSCHWANZ besitzt. In manchen Momenten wie beim epischen „Valhalla“ muss ich immer an ALL FOR METAL denken, das Dingens geht in den melodischen Power Metal. Manche Songtitel kommen mir von Filmen oder Historischen Personen bekannt vor, wer kennt nicht den Horrorklassiker aus den frühen 80ern der eine Ewigkeit auf dem Index stand „Tanz der Teufel“ oder „Der Name der Rose“, bei „Eisenfaust“ könnte der ollen Götz von Berlichingen Pate gestanden haben, mit „The Tale Of Sam The Brave“ wandeln FEUERSCHWANZ auf Tolkiens Spuren vom Lord Of The Rings Epos.
„Knightsclub“ der ideale Song für die Discos und Radiofutter mit poppigen Grundtönen, „Tanz der Teufel“ macht und hinterlässt einen mehr als anständigen Eindruck. „Avalon“ ein Melodic Schmankerl mit geiler Melodieführung und Refrain, „Drunken Dragon“ eine Mixtur aus Shanty Metal und Kelten Einfluss, gepaart mit einem unwiderstehlichem Refrain. „Eisenfaust“ sehr flott und intensiv mit Charme, „Name der Rose“ ein Hybrid aus Folk Rock und Metal der mit seiner simplen und eingängigen Melodie und Refrain überzeugen kann. „Valhalla“ das Ding geht sofort ins Ohr und bleibt eine Ewigkeit dort festgeklammert – besticht mit Melodie und dem göttlichen Refrain, „The Tale Of Sam The Brave“ wird von einem gesprochen Text eingeleitet bis das Ganze zum epochalen Brecher mutiert. „Testament“ hier treffen starke Vocals und Melodie erneut auf einen geilen Refrain, „Lords Of Fyre“ kommt mit modernen Industrial Spuren, dem Charme von FEUERSCHWANZ und Piano Klänge, LORDS OF THE LOST bringen eine gewisse Faszination mit, „Gangnam Style“ das Original war für mich ein Grund den Radio zu zerdeppern, diese Version kommt besser an, allerdings ist der Song immer noch Schwachsinn im Hyperquadrat.
Balle








