01. Take me into the Flames
02. While the Night still knows my Name
03. My Soul is Black
04. One Night in Tokyo
05. Far and Away
06. The Devil is a Banger
07. Thunderroard
08. Life is a Bitch
09. Heart of the Storm
10. Pain of Missing
11. Soulbreaker
12. Battle Royale
Spielzeit: 49:00 min – Genre: Heavy Rock/Metal – Label: Escape Music – VÖ: 20.03.2026 – Page: www.facebook.com/francissoto70
Den deutschen Sänger LORD FRANCIS SOTO kennt man als Frontman von so Bands wie IVORY TOWER, SUBWAY, CRIME, WICKED SENSATION oder INFINITY`S CALL. Gestartet hat er seine Karriere in den frühen 90igern. Immer bewegte sich irgendwie in der Schnittmenge zwischen Hard/Heavy Rock und Metal. Und all diese musikalischen Einflüsse und Erfahrungen packt der gute Francis nun zusammen und veröffentlicht über das renomierte Label Escape Music sein erstes Soloalbum welches den Titel „Battle Royale“ trägt.
Darauf kann man also so einiges musikalisch erwarten, mit Timothy Reid, Axel Thorn, Nico Raines und Martin Gauker hat er die perfekte Band hinter sich, um dies alles umzusetzen. Ich hätte ja nicht gedacht das bei der langen musikalischen Karriere dies wirklich sein Solodebüt ist, aber ja tatsächlich ist es so!
Gestartet wird das Album mit dem Opener „Take me into the Flames“. Mit ordentlich Druck geht die Nummer ins Rennen. Francis Stimme ist perfekt für diese Art Mucke geeignet, das muss man direkt festhalten. Ein satter Heavy Rocker, der sich hier gnadenlos den Weg aus den Boxen bahnt und direkt in den Gehörgängen bleibt. So muss das direkt zu Beginn sein!
„While the Night still knows my Name” ist dann nicht ganz so druckvoll wie der Vorgänger, ist aber schön melodisch und bleibt daher auch direkt haften.
Wieder mehr in Richtung des Openers geht dann die anschließende Videosingle „My Soul is Black“. Ein geiler Ohrwurm der sich dermaßen penetrant in die Gehirnwindungen brennt. Eines der absoluten Highlights der Scheibe und davon warten noch einige auf uns, versprochen!
Zum Beispiel das anschließende „One Night in Tokyo“ ein Groovemonster mit Ohrwurmchorus der absolute WHITESNAKE Einflüsse aufweist und auch richtig gut aus den Boxen kommt.
Auch der Mittelteil ist mit „Far and Away“, dem rockigen „The Devil is a Banger“ oder das mit geilen Bassläufen ausgestattete „Thunderroad“ bestens ausgestattet. Keine Spur von weichgewaschener Mucke, hier regiert die Axt und die Melodic zu jeder Zeit!
Das flotte, etwas rockigere „Heart of the Storm” läutet dann das letzte Drittel der Scheibe ein wo wir mit der Powerballade „Soulbreaker“ sowie dem abschließenden Titeltrack „Battle Royale“ nochmal zwei echte Glanzpunkte des Albums zu verzeichnen haben.
Wow, also mit seinem Solodebütalbum setzt der gute Francis Soto aber mal ein ordentliches Ausrufezeichen im Heavy Rock Sektor!
Geile Songs, einige Hits und eine mehr als amtliche Produktion, alles Punkte die hier einfach eine geile Mischung ausmachen.
Dazu noch der passende, sehr variable Gesang von Francis selbst und fertig ist ein Debüt, was auf jeden Fall in einigen Jahreshitlisten Platz finden sollte!
Schön kompakt kommt das Ganze auch noch daher und aufgrund der Ausgewogenheit bleibt mir auch nichts anderes übrig als punktetechnisch direkt in unseren Topbereich zu gehen.
Klasse Debüt, Gratulation an die Band und klare Kaufempfehlung für die angesprochene Zielgruppe!
Julian






