KUF – Chapter 1

Trackliste:

01. Cosmic Cowboy
02. Dance Of Deceit
03. Final Descent
04. I’m Not Dead
05. Quicksand Serenade
06. Final Descent (Radio Edit)

 

 

 

Spielzeit: 27:07 min – Genre: Hard Rock – Label: Eigenveröffentlichung – VÖ: 27.02.2026 – Page: www.facebook.com/kufband

 

Die vier Köpfige US-Hard Rock Band KUF hat Ende Februar ihre EP mit dem Titel „Chapter 1“ veröffentlicht. Die im Jahr 2000 gegründeten KUF besteht aus Shouterin Twilly, Bandgründer und Gitarrist Todd, Bassist Dan und Drummer Kirk. Das Leitmotto von KUF besteht aus: „Keine Masken, keine Filter. Nur die Wahrheit in verzerrter Form“. Das sollte im Klartext heißen, dass keine KI zum Einsatz kommt, die momentan überall Einzug hält und man nicht mehr wirklich aussagen kann ob KI angewendet wurde oder nicht. Die Band hat bis jetzt ein Album 2001 und seit 2024 einige Singles veröffentlicht. „Chapter 1“ enthält diese Singles, eine in zwei Versionen sowie den vor kurzem veröffentlichten Song „Quicksand Serenade“.

Twillys Stimme passt wie Arsch auf Eimer zum Band Sound, und bringt eine gewisse Portion Dreck und Rauheit mit, die sehr gut mit dem Hard Rock harmoniert. Die Gitarren reißen dem Hörer mit ihren Riffattacken gewaltig den Hintern auf, und kommen um Abwechslung ins Spiel zu bringen auch mal tief und bedrohlich gestimmt aus den Boxen geraucht. Der Bass sorgt mit seinen tiefen Tönen für Druck und die Drums stehen den Gitarren in nichts nach und sorgen für den richtigen Takt beim Hintern aufreißen. Die Produktion kann als gelungen bezeichnet werden und gibt keinen Anlass den Finger zu heben.

Vom Stil her bewegen sich KUF im groovigen Hard Rock mit sehr viel Drive, der mit einem modernem Anstrich aufgepeppt wurde. So schafft es die Band auf eine sympathische Art und ihrer eigenen Weise Tradition und Moderne zu einem interessanten Hard Rock zu verbinden. Dabei übergehen KUF nicht den Hard Rock der Vergangenheit oder driften zu stark in den Alternative Rock ab. Das Ganze hört sich dann fast wie eine Art Symbiose aus 80er DOKKEN und modernen HALESTORM und THE PRETTY RECKLESS an. Leider gibt es auch zwei kleinere Negativpunkte die sich leicht in der Bewertung bemerkbar machen. Nach leider gerade mal 27 Minuten und fünf Songs + einem Edit ist die Party vorbei.

Eine sehr gute Vorstellung von KUF, die bei einer Laufzeit von über 40 Minuten und ein paar Songs von dieser Qualität mehr um einen halben bis einen Punkt mehr einfahren könnte. Ansonsten gibt es keinen Grund zu Meckern.

„Cosmic Cowboy“ ein eingängiger Gewalt Rocker mit coolem Refrain, „Dance Of Deceit“ sehr Modern mit klassischen Wurzeln und Twillys geiler Röhre. „Final Descent“ hier wurde mit viel Drama ein bockstarker Song aufgewertet, „I’m Not Dead“ Energie trifft auf KUF trifft auf Twilly trifft auf leichtes Drama und ergibt ein Monster, „Quicksand Serenade“ hier geht der Punk voll ab, in den Strophen mit Gefühl, in der Bridge wird es Modern und im Refrain wird eingängig drauf los gerockt.

Balle