METALITE – Discovery

Trackliste:

01. Our Time Has Come
02. In Case Of Emergency
03. Into The Maze
04. Cyberspace
05. The Metal Elite
06. Neon Rain
07. Echoes Of You
08. Starchild
09. Wings Of Fire
10. Captive In The Past
11. Supremacy Of One
12. Triforce

Spielzeit: 46:36 min– Genre: Melodic Metal / Symphonic Metal– Label: Perception –VÖ: 25.09.2026 – Page: www.metalite.se

 

Die schwedische Metal Truppe um Sängerin Erica Ohlsson setzt die mit „Expedition One“ begonnene Sci-Fi Geschichte fort und führen die Hörer ins Jahr 2058. Die Menschen haben die Erde verlassen und eine neue Kolonie gegründet, die natürlich komplett Digital miteinander vernetzt ist. Welche Risiken das in sich birgt und das nicht alles glattläuft wird hier in den neuen 12 Songs erzählt.

METALITE haben hier eine Science Fiction Oper erschaffen, die mit dem Synth Metal Sound der Band perfekt in Szene gesetzt wird. Melodic Metal trifft auf Euro Dance Sounds und viele Symphonische Elemente. Das klingt für einige vielleicht für eine abgefahrene Mischung, aber METALITE haben es fertig gebracht das ganze zu einer ganz wunderbaren Melange zu vermengen und zu verbinden.

Der Opener „Our Time Has Come“ eröffnet die Reise in fremde Welten extrem Druckvoll und ist eine Hymne vom Allerfeinsten. Drummer Erik Junttila Johansson pusht die Band zusammen mit Bassist Robert Majd immer wieder nach vorne. Auf dieser Basis zaubern die beiden Gitarristen Edwin Premberg und Robert Örnesved Gitarrensoli, die die metallische Schlagseite, trotz der eingängien Melodien, jederseit betont.

Die folgenden „In Case Of Emergency“ und „Into The Maze“ setzen den eingeschlagenen Kurs fort und glänzen mit tollen Gesangsmelodien und bleiben die nächsten Tage noch in den Gehörgängen kleben. „Cyberspace“ und „The Metal Elite“ kommen dann mit viel Power Metal Attitüde ums Eck und lassen die Nackenmuskulatur mitwippen. Nach dem mit viel Pop Appeal ausgestatteten „Neon Rain“ nehmen METALITE mit „Echoes Of You“ erstmals den Fuss vom HyperDrive. Grandioser Song.

Mit „Starchild“, „WIngs Of Fire“ und „Captive In The Past“ wird wieder ordentlich Fahrt aufgenommen. Letzterer Song erinnert mich vom Aufbau der Strophen sehr an AMARANTHE. „Supremacy Of One und „Triforce“ beenden dieses mit einer unfassbaren Hitdichte ausgestattete Album.

„Discovery“ ist aus meiner ganz persönlichen Sicht das beste Album der 2015 gegründeten Band. METALITE haben mit dem Futuristischen Synth Metal Sound Ihre Nische gefunden und weiter perfektioniert. Ein tolles Album, welches dieses Jahr noch öfter den Weg in meinen Player finden wird.

Heiko Füchsel

GATHERING OF KINGS – Discovery

Band: Gathering Of Kings
Album: Discovery
Spielzeit: 53:17 min
Stilrichtung: AOR / Melodic Rock
Plattenfirma: RN Records
Veröffentlichung: 15.05.2020
Homepage: www.gatheringofkings.se/

Die Schweden von GOK drücken mit ihrem zweiten Album gewaltig von Norden runter, mit dabei sind Rick Altzi (v), Jonny Lindkvist (v), Apollo Papathanasio (v), Tobias Jansson (v), Alexander Frisborg (v), Victor Olsson (g, b, k), Efraim Larsson (d), Jonas Källsbäck (d), Nalle Pahlsson (b), Joel Selsfors (k), Henrik Sethsson (bv), Theresia Svensson (bv), Ron Dahlgren (bv). Zu hören gibt es wie schon auf dem Debüt sehr guten AOR / Melodic Rock skandinavischer Prägung mit ordentlich Gitarren, Keyboards, starken Vocals von unterschiedlichen Sängern die das Album interessant machen, all diese Zutaten kamen in einen Topf, dass ein Ergebnis ergibt das jedem Anhänger dieser Musikrichtung schmecken sollte.
Alle Kompositionen sind songdienlich gehalten und mit allem ausgestattet was eine gute Rockscheibe ausmacht. Ich muss gestehen die Songs mit Rick Altzi und Apollo Papathanasio am Mikro gefallen mir am besten, von beiden Shoutern geht irgendwie eine besondere Faszination aus, beide besitzen das gewisse Etwas in der Stimme. Die anderen Sänger sind auch sehr gut und machen ihren Job mit bravour aber haben nicht dieses gewisse in der Stimme wie Altzi und Papathanasio. An den Instrumenten können GOK auch voll überzeugen und man hört raus das Profis am Werk waren und ein Album geschaffen haben das Spass macht, wenn Jemand fragen sollte was Melodic Rock ist man diesem Jemand dieses Album vorspielen kann und dazu meint das ist MR.
Los geht es mit einem stimmigen Intro gefolgt von “Riders Of The Light” (Papathanasio) ein kräftiger Melodic Rock Song mit geilem Refrain der zum mitsingen einlädt. “Heaven On The Run” (Altzi) ein ebenso kräftiger und starker Song. “December” (Lindkvist) ein schneller AOR Song mit einem Keyboardteppich zum niederknien. “Highway To Paradise” (Frisborg) AOR der besten Sorte, “The One That Got Away” (Jansson) eine sehr gute Mischung aus AOR Song und Powerballade. “Lorelei” (Jansson) ist wieder ein flotter Song eine Mischung aus AOR und Melodic Rock mit geilem Refrain, “Moonlight” (Lindkvist) ein flotter Melodic Rock Song. “Revelation” (Papathanasio) bester Melodic Rock, “Kiss From Above” fast schon poppiger AOR aber immer noch mit genug Gitarren und sehr gutem Refrain. “From A Whisper To A Scream” (Jansson) ein flotter Melodic Rocker, “Final Hour” (Altzi) ein Starker Melodic Song der ein Geiles Album beschliesst.

Fazit:

Eine geile Scheibe die man sich anhören sollte, für Fans des Debüts ein muss, vergleichen kann man GOK schlecht die Umschreibung geile Skandi Truppe trifft es am besten. Von mir gibt es 9 Sterne für das zweite Album.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Starsleeper
02. Riders Of The Light
03. Heaven On The Run
04. December
05. Highway To Paradise
06. The One That Got Away
07. Lorelei
08. Moonlight
09. Revelation
10. Kiss From Above
11. From A Whisper To A Scream
12. Final Hour

Helmut