01. Hangman
02. Are You With Me
03. Change The Game
04. The Heart Breaks When It Wants To
05. Someone I Hate
06. Wild Ride
07. Whiskey River
08. Empty Bottles
09. Pick Up The Phone
10. A Different Kind Of Year
11. Sorry For Nothing (Akustik)
Spielzeit: 38:56 min – Genre: Country Rock – Label: Better Noise Music – VÖ: 03.10.2025 – Page: www.facebook.com/corymarksmusic
CORY MARKS der 2015 unter seinem bürgerlichen Namen CORY MARAUARDT sein Debütalbum mit dem Titel „This Man“ veröffentlichte, mit seinem zweiten Album und erstem als CORY MARKS „Who I Am“ 2020 in der Country Rock Szene einschlug ist mit seinem vierten Album am Start. Mit „Who I Am“ konnte er mehr als nur Achtungserfolge feiern, das dritte Album „Sorry For Nothing“ ist mir entgangen, aber jetzt ein Jahr später kümmere ich mich um den Jungen Outlaw CORY.
Außer CORY MARKS und den Produzenten gibt es keine Angaben wer an den Instrumenten beteiligt war. CORY ist am Mikrofon und Gitarre zuhause, mehr gibt es nicht. Die Stimme von CORY hört sich einfach nur perfekt an, für die Verschmelzung von Country und kräftigen Rock genau das Richtige. Die Akustik-, Elektro-Gitarren, Banjo und vielleicht sogar noch eine Steel Gitarre bilden mit der Stimme das Hauptmerkmal das es in sich hat. Der Bass steht leicht versetzt hinter den Gitarren und macht mächtig Druck. Die Drums könnten auch aus dem Blechkasten stammen, hören sich irgendwie so an. Allerdings machen die auch sehr deutlich auf sich aufmerksam.
Wie auch schon als CORY MARQUARDT so verbindet auch CORY MARKS sehr gekonnt Country mit Rock und kräftigen Riffeinlagen. Als Southern Rock kann man die Mucke nicht bezeichnen, sondern als modern gemachten und kräftigen Country Rock. Die Gitarren sorgen, untypisch für Country Musik, für ordentlich Krach und Stimmung an allen Fronten. Es gibt so einige Vertreter dieser Stilrichtung wie etwa, KIP MOORE, BRANTLEY GILBERT und JACOB BRYANT, allerdings setzt keiner der genannten die Gitarren so hart ein wie CORY. Die Melodien kommen bei keinem der Songs zu kurz, es kommt auch mal richtiger Country zum Zug oder es wird Country mit harten Riffsalven abgelassen, der Rest bewegt sich im sehr guten Rock mit Country Vibes.
Wenn so die Zukunft des Country Rocks aussieht, gerne mehr davon, dass macht richtig Laune. Die Songs lassen bis zum drohenden Muskelkater den Fuß im Takt mitwippen, im Stehen die Hüften kreisen, oder die Tanzflächen glühen. Leider erreicht die Party nicht Mal die 40 Minuten, was einen Abzug in der B-Note ergibt.
„Hangman“ ein verdammt geiler Einstieg, der Song hat richtig Drive, „Are You With Me“ sehr modern, energiegeladen und mit dem Charme den CORY schon seit seinen Anfängen mitbringt ausgestattet. „Change The Game“ was für ein Rocker, besser geht es nicht, sehr eingängig und Tanzflächen tauglich, „The Heart Breaks When It Wants To“ fast eine Ballade mit viel Gefühl im Refrain wird gewaltig gerockt. „Someone I Hate“ das nächste Schmankerl das CORY aus dem Ärmel zaubert, „Wild Ride“ hier kommen die Country Wurzeln voll hervor ohne die Härte vermissen zu lassen. „Whiskey River“ hier kommt das erste Mal so richtige Roadmovie Country Stimmung auf, „Empty Bottles“ die Flaschen im Saloon müssen restlos leer sein, auch hier gibt es reinrassige Country Musik. „Pick Up The Phone“ fängt sehr soft und gefühlvoll an bis im Refrain die E-Axt vollen Rohr loslegt um in den Strophen wieder sanfter zu werden, „A Different Kind Of Year“ Country modern und cool, „Sorry For Nothing (Akustik)“ gefühlvoll mit CORYs geiler Stimme – ergibt immer ein Match.
Balle






