BLACK STONE CHERRY – Celebrate

Trackliste:

01. Celebrate
02. Neon Eyes
03. Caught Up In The Up Down
04. I’m Fine
05. Deep
06. What You’re Made Of
07. Don’t You (Forget About Me) feat. Tyler Connolly

 

 

 

Spielzeit: 25:17 min – Genre: Hard Rock – Label: Mascot Records – VÖ: 06.03.2026 – Page: www.facebook.com/blackstonecherry/

 

Etwa drei Jahre nach dem letzten Album „Screamin‘ At The Sky“ kehren die aus Kenntucky stammenden Hard Rocker BLACK STONE CHERRY mit der EP „Celebrate“ zurück. Seit 2003 veröffentlichten BLACK STONE CHERRY neun starke Alben die sich alle im Hard Rock bewegen mal mit mehr oder weniger Blues, Southern Rock Anteil oder leichtem modernem Anstrich in ihrem Sound. Egal wo die Reise hinging, die Hard Rocker trafen auf jedem Album genau ins Schwarze.

Auf „Celebrate“ waren Chris Robertson an Mikro und Gitarre, Ben Wells Gitarre, Steve Jewell Jr. An Bass und John Fred Young an den Drums beteiligt. Steve meiner Recherche zum ersten Mal als Bassist bei BLACK STONE CHERRY dabei. Die Stimme von Chris hat im Laufe der Jahre nichts an Ausstrahlung und Kraft verloren, er singt immer noch wie ein junger Gott ohne dabei schwächen zu zeigen. Die Gitarren klingen wie bei der Band gewohnt, wenn sie loslegen düster und bedrohlich, allerdings nicht so Depri wie im Alternative oder Nu Rock. Die Gitarren sind irgendwie, trotz der Bedrohlichkeit passend ausgeführt und matchen einfach sehr gut mit den Kompositionen. Der Bass kann bei genauem Hinhören beim Wummern lokalisiert werden. Der Drummer verhaut die Felle nach Strich und Faden, ohne Gnade prügeln die Sticks auf die Bespannungen ein. Die Produktion klingt trocken, dies passte schon immer zum Sound von BLACK STONE CHERRY, steril oder klinisch würde sich im Bandsound schlimm anfühlen.

BLACK STONE CHERRY machen das was sie am besten können – und das seit über 20 Jahren, ohne Rücksicht auf Trends oder was gerade In ist, drauf los rocken. Kein Blick geht nach Links oder Rechts, einfach straight geradeaus wie ein sehr guter Kenntucky Whiskey, kein billig Fusel, sondern der richtig gute Stoff, denn genau danach klingt der Bandsound. Hard Rock mit hier und da modern angehauchten Riffen, Blues, Southern und Roots Anteile finden sich auch zur genüge, so dass die Band einen sehr coolen Sound entwickelt hat der auf Anhieb gefallen findet und überzeugend wirkt. Die einzigen beiden Kritikpunkte die ich finden konnte, leider nur sieben Songs und eine Laufzeit von 25:17 Minuten und an manchen Stellen die Verzerrung der Stimme, ansonsten gibt es rein nichts an der EP auszusetzen.

Kenntucky’s Finest haben wieder mal gewaltig einen aus dem Sack geholt und rocken was das Mikro und die Instrumente hergeben. Und außerdem besitzt die Band riesige Klöten aus „Don’t You (Forget About Me)“ im Südstaaten Style aufzunehmen.

„Celebrate“ ein für die Band typischer Hard Rocker mit Schmackes, „Neon Eyes“ düster und bedrohlich, dabei aber cool gemacht. „Caught Up In The Up Down“ ein Highlight mit dem rohen Kenntucky Touch der Band, „I’m Fine“ erinnert vom Riffing an eingängige NIRVANA und FOO FIGHTERS. „Deep“ ein starker Rocker der mit Drama und zusätzlicher Akustikgitarre kommt, „What You’re Made Of“ kommt wieder ein wenig moderner aus den Socken, „Don’t You (Forget About Me)“ wow wie cool ist das den der SIMPLE MINDS Klassiker im Kenntucky BBQ Südstaaten Style, ich kenne mehrer Coverversionen dieses Songs, aber diese zählt mit zu den geilsten.

Balle