01. Prologue of a Dellirium
02. Dark Poison
03. Crown of Stars
04. Still Standing
05. Untiring Eagles
06. Speed and Rave
07. Knightwalker
08. Witches Hell
09. Square One
Spielzeit: 42:43 min – Genre: Heavy Metal/Rock – Label: High Roller Records – VÖ: 30.01.2026 – Page: www.facebook.com/raveinfire
Das kultige deutsche Label High Roller Records hat schon so einige Metalperlen ausgegraben und den richtigen Riecher bewiesen. Nun ist ihnen die spanische female fronted Metalband RAVE IN FIRE ins Netz gegangen die 2015 gegründet auf eine EP und das Debütalbum „Sons of a Lie“ aus dem Jahr 2022 zurückblicken kann.
Dieses brachte die Band auch auf die globale Metallandkarte.
Nun steht uns das neue Album „Square One“ ins Haus. Man ist nun nur noch mit einer Gitarre, eben die von Mastermind Jonjo Negrete, unterwegs, ansonsten ist die Bandbesetzung aber gleichgeblieben und besteht noch aus Sängerin Sele, Bassistin Sara und Schlagzeuger Jimi.
Geboten wird uns eine Mischung aus Heavy Metal mit Prog und Thrash Einschüben und etwas Heavy Rock.
Kling nach einer interessanten Mischung, mein Interesse war auf jeden Fall geweckt!
Als Opener fungiert „Prologue of a Delirium“ als kurze instrumentale und atmosphärische Einleitung. Der erste richtige Song „Dark Poison“ ist dann direkt mal ein waschechter Heavy Rock Groover vor dem Herrn! Schön schwer kommen die Riffs aus den Boxen, der Bass pumpt und das Herz hüpft so muss das sein. Nach einer Minute Spielzeit wird das Ganze zwar um einiges schneller, groovt aber trotzdem weiter wie die Hölle das Teil!
Der Gesang von Sängerin Nele ist schön rockig und rotzig. Passt!
„Crown of Stars“ im Anschluss ist vor allem im Chorus richtig schön melodisch geworden und rockt sowie groovt ebenfalls wie die Hölle. Ein toller Hybrid aus Heavy Metal und Rock.
Abwechslungsreich und mit einem Schuss Prog gewürzt kommt dann das 6-minütige „Still Standing“ aus den Boxen. Hier bleibt die Härte etwas auf der Strecke, was aber gar nicht so schlimm ist.
Ganz anders, nämlich um einiges schneller, metallischer ballert dann das anschließende „Untiring Eagles“ aus den Boxen. Heavy Metal, mit Thrash Einschüben und einem knackigen Chorus. Das sind die Eckpunkte dieser Nummer.
Beim folgenden „Speed and Rave“ merkt man dann die Vielseitigkeit der Truppe. Der Song schwankt dauernd zwischen, Rock und Metal hin und her. Eine interessante Mischung, die niemals langweilig rüberkommt, sondern immer interessant bleibt. Mit einem eingängigen Chorus frisst sich die Nummer geradezu in die Gehörgänge!
Die vielleicht melodischste Nummer des Albums haben wir dann mit „Knightwalker“. Eine klassische Heavy Metal/Rock Nummer, die immer im Midtempobereich bleibt und über einen starken, eingängigen Chorus verfügt.
Und auch mit den letzten beiden Songs hat man noch zwei Glanzpunkte des Albums parat.
„Wichtes Hell“ groovt wieder wie die Hölle, inklusive einem geilen Chorus und das abschließende „Square One“ zeigt dann wieder die absolute Vielseitigkeit der Band. Auf siebeneinhalb Minuten spielt man sich eigentlich durch alle hier angegebenen Stilrichtungen, schwankt immer wieder hin und her, bleibt aber dabei immer schön songdienlich.
Ein passender Schlusspunkt der das Album eigentlich gut zusammenfasst!
Jo da kam dann mal wieder eine Band aus dem Nichts dessen Sound mich ordentlich überrascht hat. Die female fronted Truppe RAVE IN FIRE hat ein sehr interessantes neues Heavy Metal/Rock Album am Start, was einerseits supereingängig mit einigen Hits und auf der anderen Seite aber mega abwechslungsreich ist!
Großer Pluspunkt sind ebenfalls der tolle, passende Gesang von Fronterin Sele sowie das Songwriting von Mastermind Jonio.
Klare Kaufempfehlung für die angesprochene Zielgruppe!
Julian






