MYSTOPERA – Das Lied Der Steinernen Engel

MTrackliste:

01. Ouverture
02. Land in Sicht
03. Rückkehr nach Solveis Ruh
04. Schwarze Flammen
05. Aufbruch
06. Am Rand der Welt
07. Herrscher des Meeres
08. Bis nach Valhalla
09. Ankunft
10. Asche zu Asche
11. Die Welt soll brennen
12. Saga

Spielzeit: 58:58 min – Genre: Folk Metal – Label: Metalville Records – VÖ: 01.08.2025 – Page: www.facebook.com/Mystopera/

 

Ich hatte mal wieder Lust auf Krawall gebürsteten Metal, ob da Folk Metal das Richtige ist bleibt abzuwarten. Bei „Das Lied Der Steinernen Engel“ handelt es sich um das Debütalbum von MYSTOPERA, das von Komponistin / Violinistin Meike Katrin Stein und Songwriter / Sänger Markus Engelfried ins Leben gerufen wurde. Unterstützt von zahlreichen Gastmusikern aus der deutschen Folk, Rock und Metal Szene, erzählt das Konzeptalbum Wikingergeschichten voller Mystik, Drama und Hingabe.

Noch zu hören sind Rolf Munkes an Gitarre, Frank „Mampf“ Herold an Bass, Bernd Heining an den Drums. Als Sänger/in sind Ralf Scheepers, Pinto von Frohsinn, Alina Lesnik, Mr. Hurley, Norbert „Nori“ Drescher, Katja Moslehner und Aello sowie einige mehr an den Instrumenten. Die Stimmen werden sehr oft mit fetten Chören unterstützt und dem Ganzen sehr viel Dramatik und Tiefe verleiht. Instrumente wie Drehleier, Dudelsack, historische Instrumente, Cello usw. gehören von Haus aus zum Folk Metal wie das Auge auf die Faust und bedarf keiner weiteren Worte. Gitarren, Bass und Drums bilden eine unüberwindbare Einheit die nie zu extrem rüberkommen, sondern perfekt ins Folk Gesamtbild passen ohne zu dominant zu wirken. Den Texten mit ihren Geschichten sollte man Aufmerksamkeit schenken, sonst entgeht dem Hörer ein Detail im Konzept und Geschichten.

Die beiden Hauptakteure Meike und Markus haben ein verdammt geiles Album geschaffen, jeder Song besitzt unwiderstehliche Melodieführungen, Hooks ohne Ende die sich wie ein roter Faden durch das gesamte Album ziehen. Egal ob balladesk mit dem puren Drama oder mal mit voller Power, jeder Song ist ein Treffer und überzeugt ohne einen kritischen Punkt zu finden. Es gibt mit Sicherheit einige mit denen man MYSTOPERA vergleichen kann, ich spare mir eine Aufzählung, wer auf geilen Folk Metal mit Dramatik, Höhen und Tiefen steht, die epische Geschichten erzählen, mit sehr guten Musikern realisiert wurde sollte es Pflichtprogramm sein.

Eine überzeugende erste Vorstellung von MYSTPERA, so kann es weitergehen, so und nur so.

„Ouverture“ ein Instrumental, fängt orchestral an bis zu Minute 1:58 dann kommen die Gitarren die volles Brett fahren um sich wieder zu verziehen und wieder zu kommen, „Land in Sicht“ ein sehr starker Brecher mit wunderschöner Melodieführung. „Rückkehr nach Solveis Ruh“ eine Folk Ballade wie man sie sich vorstellt und sein sollte, „Schwarze Flammen“ ein epochaler Song vom feinsten. „Aufbruch“ wow der Song sorgt allein schon von seiner Stimmung für Gänsehautmomente, „Am Rand der Welt“ hier wird es mal heftiger und es kommen Power Metal Passagen zum Zug. „Herrscher des Meeres“ was für ein Song, Melodie, Ausführung alles fehlerfrei und genial umgesetzt, „Bis nach Valhalla“ eine atmosphärische Gänsehaut Ballade mit der richtigen Portion Drama. „Ankunft“ entweder ist hier Sid aus Ice Age oder HELGE SCHNEIDER als zweite Stimme zu hören oder ich hab was an den Lauschern – sehr cooler Rocker mit Humor, „Asche zu Asche“ es wird wieder metallischer – macht Laune. „Die Welt soll brennen“ geile Vocals treffen auf Folk Melodie und Metal Riffing, „Saga“ wildert bei den Piraten von RUNNING WILD auf dem Folk Trip.

Balle

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