01. Prologue
02. On Stage
03. Get Ready
04. Love in Chains
05. Ride the Storm
06. Should I Go
07. Heart of Fire (ft. Goran Edman)
08. Play it no More
09. Cruel but Fair
10. Rebel Heart
11. Fighting for Control
12. Cat 5 Hurricane
Spielzeit: 42:37 min – Genre: AOR/Melodic Rock – Label: Lions Pride Music – VÖ: 28.11.2025 – Page: www.facebook.com/timetripperofficial
Die Band TIME TRIPPER ist das musikalische Baby des französisch/schwedischen Sängers Erik S. Björngard der als Solokünstler im Folk und Rockbereich schon sehr erfolgreich ist und 2024 die Band ins Leben rief, um seine Vision des 80iger AORs und Melodic Rock auszuleben.
Inspiriert wurde er von den Sounds von EUROPE oder BON JOVI, daher sollte relativ klar sein, für wen das selbstbetitelte Debütalbum etwas sein sollte.
Björn scharte einige musikalische Freunde um sich, Gitarrist Tom Fremont, Keyboarder Niklas Fremont, Bassist Alain Bastard sowie Schlagzeuger Jimmy Montout, nahm die ersten Songs auf und weckte damit das Interesse des kultigen Lions Pride Music Labels, welches ja schon einige Undergroundperlen ausgebuddelt hat.
Als Gastmusiker ist Goran Edman bei einem Song als Sänger zu hören.
Angepriesen wir das Debütalbum als Zeitmaschine in die glorreichen 80iger und das, kleiner Spolier vorweg, ist es auch.
Na, dann schießen wir uns mal zurück in die 80iger und starten mit dem Albumopener „Prologue“. Dieser ist „nur“ ein instrumentales Cinematic Intro welches und auf die Scheibe einstimmen soll. Direkt zu Beginn vom ersten richtigen Track „On Stage“ fliegen uns direkt die ersten Synthieklänge um die Ohren. Und, das sollte bei dem Genre aber eh klar sein, diese bleiben uns auch über die ganze Spielzeit erhalten.
80iger Feeling pur, ein schöner mitsingbarer Chorus und ein interessanter Songaufbau. Das sind die absoluten Pluspunkte dieser Nummer die direkt in den Gehörgängen haften bleibt!
„Get Ready“ im Anschluss hat ebenfalls absolutes Ohrwurmpotential und nimmt den Faden sehr gekonnt auf. Die Strophen erinnern mich irgendwie verdammt an BON JOVI ich kann mir da nicht helfen.
Über das etwas nach Powerballade tönende „Love in Chains“ geht es zum nächsten absoluten Überhit der Scheibe „Ride the Storm“. Ein absoluter Groover vor dem Herrn, der der mit seinem Monsterchorus absolut Radiotauglich ist und eine absolute Bereicherung für jede 80iger Playlist darstellt!
Da hat es die Powerballade „Should I Go“ im Anschluss schwer dran anzuknüpfen, aber die Nummer ackert sich im wahrsten Sinne des Wortes rein und überzeugt dann ebenfalls.
Bei „Heart of Fire“ haben wir dann den Gastauftritt von Goran Edman der den eh schon guten Song mit seinem Gesang nochmal veredelt. Toller Farbtupfer gesanglich der auch schöne EUROPE Klänge versprüht!
Den nächsten Überhit gibt es zu Beginn des letzten Drittels mit „Cruel but Fair“ einem AOR Ohrwurm in absoluter Reinkultur.
Und auch die letzten beiden Tracks „Fighting for Control“ sowie „Cat 5 Hurricane“ können sich absolut hören lassen und vor allem letzter Track bietet eigentlich alles, was man als glühender 80iger Fan sich so wünscht, eine erstklassige Abschlussnummer, die die Stärken der Band nochmal schön vereint.
Ich bespreche ja sehr selten AOR oder Melodic Rock, aber dieses Mal hat mich das Debütalbum der Jungs von TIME TRIPPER irgendwie nicht losgelassen und so öfter ich es hörte umso mehr reifte bei mir die Erkenntnis, das ist zu gut, um es nicht zu besprechen, auch wenn unser Jahresendrezensionsplan schon recht voll war!
Die Band bietet tatsächlich eine tolle Zeitreise in die glorreichen 80iger im AOR und Melodic Rock, ohne es jedoch nicht zu versäumen ein paar neue, eigene Nuancen mit einzubauen.
Man bekommt hier haufenweise Hits serviert, die man direkt mitsingen kann und die perfekt für die aktuell weit entfernten Cabriofahrten geeignet sind.
Ein spätes Highlight für mich und ein klarer Fall für jeden AOR/Melodic Rock Hit oder Playlist der Jahres 2025!
Julian





