01. All that Remains
02. Sarcophagus
03. Running
04. Templars of Metal
05. Pioneers
06. Lawless Hunter
07. Azad Hind
08. The Horror (I know)
09. Breaking All the Rules
10. Somewhere in the Dark
11. Lords of the Northern Land
12. In the Eyes of the Reaper (CD Bonus Track)
13. Time is Ticking (CD Bonus Track)
Spielzeit: 43:51 min – Genre: Heavy Metal – Label: Pitch Black Records – VÖ: 03.07.2026 – Page: www.sinsid.no
Vor 14 Jahren gegründet sind die norwegischen Metaller von SINSID mit ihren bisherigen Alben ein gern gesehener Gast bei uns in der Rock-Garage gewesen, auch wenn ich beim Debütalbum schon sehr kritisch mit den Jungs ins Gericht gegangen bin. Nur das letzte, mit das erfolgreichste, Album „In Victory“ aus dem Jahr 2022 haben wir irgendwie verpasst!
Mit dem neuen, vierten Album „All that Remains“ machen wir diesen Ausrutscher wieder gut und widmen uns erneut den Jungs aus dem hohen Norden welche nach wie vor von Mastermind und Sänger Terje Singh Sidhu angeführt werden und die nach wie vor im klassischen Heavy Metal unterwegs sind.
Als Opener zeigt sich dann auch direkt der Titeltrack „All that Remains“. Volle Oldschool Dröhnung erwartet uns hier auf jeden Fall schon mal. Sänger Terje ist von der Stimme her sehr charakteristisch und dürfte auf jeden Fall nach wie vor polarisieren. Er ist halt eher der klassische Metalshouter.
So oder so weiß die Nummer direkt zu überzeugen, bleibt schön hängen und ist somit der perfekte Opener.
Anschließend gibt es mit „Sarcophagus“ die direkte Fortsetzung des Openers auch wenn es hier noch eine Spur härter und düsterer zu Werke geht.
„Running“ groovt danach recht ordentlich aus den Boxen bevor wir mit „Templars of Metal“ den nächsten absoluten Hit der Scheibe haben.
Einfach ein geiles Stück Oldschool Metal wo man schön die Matte kreisen lassen kann, wenn man sie denn noch besitzt : )
Und der Mittelteil der Scheibe ist ebenfalls bestens besetzt mit dem etwas Epic angehauchten „Pioneers“, der Metalpartyabrissbirne „Lawless Hunter“ sowie die Hymne „Atad Hind“.
„The Horror (I know)“ kommt dann ordentlich düster aus den Boxen und leitet das letzte Drittel der Scheibe ein, wo wir vor allem mit dem abschließenden „Lords of the Northern Land“ nochmal einen waschechten Hit haben.
Die restlichen Songs hier sind zwar auch ganz ordentlich gemacht, kommen aber nicht ganz an die bisherigen Hits heran. Totalausfälle sind es aber auch nicht!
Die beiden Bonustracks liegen mir leider zur Rezensionszwecken nicht vor und daher kann ich sie auch nicht bewerten.
Na, schau mal an, da verpasst man einmal ein Album der Band und verpasst somit auch die absolute Leistungssteigerung der Truppe, die sich hier im Album ebenfalls fortsetzt.
Unsere letzten Benotungen der Bandveröffentlichungen waren eher im unteren bis mittleren Punktebereich hier bei uns angesiedelt, das gibt es hier absolut nicht mehr.
Man hat schöne griffige Songs an Bord, hat sich mittlerweile fest im Genre etabliert und liefert einfach ein starkes Oldschool Heavy Metalwerk ab, was natürlich nicht besonders innovativ ist, der Zielgruppe aber auf jeden Fall bestens gefallen sollte!
Starke 7,5 Punkte und somit ganze 1,5 Punkte mehr als die letzte Rezi hier bei uns von ihnen.
Julian







