REBELS OPERA – Call Of The Night

Trackliste:

01. Love Like A Live Wire
02. Smile Now Cry Later
03. Didn´t Wanna Write This Song
04. Gotta Let Me Know
05. The Drifter
06. Call Of The Night
07. Surfing With The Angels
08. She´s So Rock´n Roll (feat. Brian Forsythe)
09. Down With The City
10. Dream, Dreamer

 

Spielzeit: 33:02 min. – Genre: Hardrock – Label: RFL Entertainment – VÖ: 19.08.2026 – Page: www.rebelsopera.com

 

Um die eigene Karriere als junge Band anzukurbeln ist etwas Schützenhilfe von etablierten Musikern immer von Vorteil. So funktioniert das Business im Optimalfall auch. Für REBELS OPERA aus Nashville ist dieser Rückenwind ein gewisser TUK SMITH, der mit seiner Band THE RESTLESS HEARTS und vormals mit THE BITERS zu Werke ging. Geht TUK SMITH in seinen Bands ziemlich in die Siebziger-Richtung, fahren REBELS OPERA das volle Achtziger-Brett. Irgendwo zwischen KIX, DEF LEPPARD und CINDERELLA fühlen sich Bandgründer Paul Klein (bass), die Brüder Tate (vocals) und Clint Richardson (guitars) sowie Grady Steel (drums) am wohlsten.

TUK SMITH war es auch, der den Jungs die erste Single spendiert hat. Denn „Smile Now Cry Later“ stammt aus seiner Feder und stellte für REBELS OPERA den Startschuss dar. Das ist knapp ein Jahr her. Für das jetzt vorliegende Debütalbum „Call Of The Night“ hat das Quartett zusammen mit Mentor und gleichzeitig Produzent neun weitere Nummern verfasst. Den Anfang macht das treibende „Love Like A Live Wire“, danach das bereits erwähnte Riffmonster „Smile Now Cry Later“. KIX at it´s best könnte man so sagen. „Didn´t Wanna Write This Song“ ist eine Art Power-Ballade während „Gotta Let Me Know“ voll vor den Latz knallt. Eine Midtempo-Nummer mit dreckigem Riffing – der wuchtige Sound von Anthony Focx (Ex-BEAUTIFUL CREATURES) tut sein übriges. „The Drifter“ ist mit seinen viereinhalb Minuten der weitaus längste Song auf dem Album, die Amis bevorzugen es kurz und knackig.

Der Titeltrack wurde ebenfalls als Single vorab veröffentlicht, ein weiterer griffiger Riff-Rock-Song. Das lockere „Surfing With The Angels“ ebnet den Weg für „She´s So Rock´n Roll“. Eine Nummer, die so klingt wie sie heißt – und mit einer Gast-Performance von Gitarrist Brian Forsythe (KIX) glänzen kann. Forsythe hat dem Stück ein grandioses Solo gegeben. „Down With The City“ gibt noch ein letztes Mal Gummi bevor „Dream, Dreamer“ dieses Album in bester RATT-Manier beschließt.

Mit REBELS OPERA steht eine weitere junge Hardrock Band in den Startlöchern, die es definitiv wissen will. Ihr erstes Album „Call Of The Night“ hat alles was guter Achtziger-Arena-Rock haben muss. Gute Songs, guter Sound, gute Attitüde und ist einer der Geheimtipps, die man antesten sollte wenn man auf klassischen Achtziger Hardrock steht.

Stefan