MYSTERY MOON – Way Beyond

Trackliste:

01. Way Beyond
02. Chaos and Order
03. Cycles of Life
04. Dreamland
05. Lost and Found
06. Synchronicity (Number 33)
07. Goodbye
08. Ouroboros
09. Driven
10. There For You

 

Spielzeit: 45:25 min – Genre: Melodic Rock – Label: Pride & Joy Music – VÖ: 18.09.2026 – Page: www.facebook.com/mysterymoonofficial

 

Vor knapp 2 Jahren haben wir uns das Debütalbum der Band Kooperation MYSTERY MOON von Multiinstrumentalist Markus Pfeffer (LAZARUS DREAM, ATLANTIS DRIVE, BARNABAS SKY und WINTERLAND) sowie dem Sänger Rob Lundgren (MENTALIST) genauer angeschaut bzw. angehört und der tolle Melodic Rock begeistertet sofort auf Anhieb.
Kein Wunder, das man damals dann schon von einem zweiten Album sprach und nun liegt uns das gute Stück mit dem Titel „Way Beyond“ vor.
Es soll, nicht nur vom Albumtitel und dem Cover her, eine Weiterentwicklung zum Debüt sein und Markus hat hier nochmal mehr Augenmerk auf die Hooklines und Melodien gelegt. Dazu kommen mehr Keyboards, die von Timo Becker eingespielt wurden und als weiterer Gastmusiker sitzt hier Thomas Rieder am Schlagzeug.
Ich war sehr gespannt auf das neue Album und widmete mich somit mit Freuden dem guten Stück.

Als Opener haben wir direkt den Titelsong „Way Beyond“ der mit sanften Klängen eingeleitet wird und eine gute Mischung aus AOR und Melodic Rock ist. Der Refrain sitzt und fräst sich direkt metertief in die Gehörgänge rein, so muss ein guter Opener und vor allem Titelstück sein.
Im Anschluss begeistert direkt der Ohrwurm „Chaos and Order“ dessen Refrain man ebenfalls schon nach kurzem nicht mehr aus dem Gehör bekommt. Da könnt ihr euch sicher sein!
Bei „Cycles of Life“ gibt es dann direkt ein paar EUROPE Einflüsse auf die Ohren aufgrund der Keyboards und der prägenden Melodien. Ansonsten steht auch dieser Track den beiden Vorgänger qualitativ in nichts nach und somit haben wir hier schon mal direkt 3 absolute Hits zu Beginn der Scheibe.
Über das passend etwas verträumte „Dreamland“ geht es dann in den Mittelteil der Scheibe wo vor allem der flotte und recht „harte“ Melodic Rocker „Synchronicity (Number 33) zu überzeugen weiß. Die überlange Powerballade „Lost and Found“ kann aber emotional einiges rüberbringen, hat nur etwas Schwierigkeiten irgendwie auf den Punkt zu kommen.
Danach gibt es mit „Goodbye“, anders als es der Titel erwarten lässt, auch einen flotten Melodic Rocker mit auf den Weg bevor wir im letzten Drittel der Scheibe mit dem epischen und fast schon etwas progressiven „Ouroboros“, dem Melodic Rocker „Driven“ sowie dem erneuten AOR-Ausflug „There For You“ auch noch sehr ordentliche Tracks auf die Ohren bekommen, die die Scheibe einfach gut abrunden.

Man merkt auf jeden Fall, dass das zweite MYSTERY MOON Album etwas anders klingt als das Debüt. Ich weiß jetzt gar nicht ob es nur die mehr Keyboards sind, die hier den Unterschied ausmachen, es ist auf jeden Fall etwas variabler als der Vorgänger und man bewegt sich nicht nur stur im AOR und Melodic Rock Bereich, sondern rutscht auch immer mal wieder in die epische oder progressivere Ecke ab.
So oder so ist das neue Album auf jeden Fall Fans des Genres sowie der beteiligten Mucker auf jeden Fall wärmstens zu empfehlen!

Julian

 

 

MYSTERY MOON – Shine

Trackliste:

01. Now`s the Time
02. Shine
03. The Hidden Magic
04. The Mystery
05. Moment of Life
06. Mindset
07. Crossroad in my Heart
08. Sudden Rupture
09. Nature`s Way
10. Frustration
11. Stars a Million Miles Away
12. Moment of Life (Piano Version)

Spielzeit: 57:28 min – Genre: Melodic Rock – Label: Pride & Joy Music – VÖ: 22.11.2024 – Page: www.facebook.com/mysterymoonofficial

 

Und da ist er schon wieder! Vor kurzem erst mit seinem neuen Projekt ATLANTIS DRIVE aktiv hat der deutsche Gitarrist Markus Pfeffer mit MYSTERY MOON schon das nächste neue Bandprojekt am Start. Da müssen ordentlich Ideen in seinem Kopf sein so viel wie hier an neuen Songs und Projekten kommt : )
Aber so lange sie so gut sind wie zuletzt soll uns das denke ich egal sein, oder?
Dieses Mal tut sich Markus mit MENTALIST Sänger Rob Lundgren zusammen der eigentlich auf seinem nächsten, und vermutlich letzten, BARNABAS SKY Album singen sollte, aber daraus entstand eine Zusammenarbeit für ein ganzes Album, welches wir nun mit „Shine“ demnächst in den Händen halten können!
Und auf dem Album sind noch einige kleine musikalische Gastauftritte vorhanden. Unter anderem geben sich Jürgen Waltzer, Thomas Nitschke, Sabrina Roth oder ATLATNIS DRIVE Buddy Jorris Guilbaud die Ehre.

Ich war sehr gespannt auf diese neue Kooperation und daher startete ich freudig den Albumopener „Now`s the Time“. Hier sind wir erstmal ganz klar im AOR Sektor unterwegs, noch keine Spur von Melodic Rock den wir sonst so von Dr. Pfeffer gewohnt sind : )
Ah, aber dann beim Titelstück „Shine“, da haben wir dann doch klassischen Melodic Rock der mit der geilen Stimme von Fronter Rob natürlich bestens zur Geltung kommt. Ein glasklarer Hit den man schon nach kurzem Mitsingen kann.
Beim nächsten Song „The Hidden Magic“ zeigt man erneut das man hier nicht nur Melodic Rock erwarten kann, hier geht man ein wenig in die Prog Rock Richtung wie ich finde. Coole Sache, welche zeigt man darf sein Urteil nicht vorschnell fällen und jemanden nur in eine bestimmte musikalische Ecke packen!
Mit „The Mystery“ gibt es dann wieder klassisches Melodic Rock Futter auf die Ohren welches Fans sofort zusagen sollte.
Für den einen vielleicht etwas zu viel Kitsch, für den anderen genau richtig, bietet die folgende Powerballade „Moment of Life“ welche mit vielen Chören und mehrstimmigen Arrangements aufwartet.
Der Mittelteil wird dann noch dominiert vom leicht angefolkten „Mindset“ sowie vom, mit allerlei Synthiespielereien gewürzten, „Crossroad in my Heart“.
Mit „Sudden Rupture“ gibt es vielleicht einen der härtesten Songs, den der liebe Markus je geschrieben hat, voll in die Fresse! Geil, bitte mehr davon : )
Die zweite Ballade auf dem Album heißt dann „Nature`s Way“ die mit großen Melodien daherkommt. Passt super ins Gesamtkonzept.
Das abschließende „Stars a Million Miles Away” kann dann noch als absoluter Hit verbucht werden, hier dreht man nochmal richtig auf und bietet auf über 8 Minuten einen ordentlichen Querschnitt über das bisherige Gehörte in absoluter Höchstform!
Die Piano Version von „Moments of Life” zum Abschluss hätte es für mich nicht unbedingt mehr gebraucht.

Als ich gehört hatte das Markus mit Rob ein gemeinsames Album macht habe ich mich sehr gefreut! Das konnte ja nur gut werden! Und ich behielt Recht!
Melodisch ist das Ganze hier erste Sahne was abgeliefert wird. Manch einen dürften die Kompositionen vielleicht etwas zu vollgekleistert sein, aber hey jedem das Seine.
Für mich ergibt das Ganze hier eine klare Kaufempfehlung für Melodic Rock Fans die auch mal über den Tellerrand hinaus blicken, ohne Wenn und Aber!

Julian