TALENTSCHMIEDE: HELLKERN WARRIORS

Band:
Hellkern Warriors

Gegründet:
Mitte 2025

Herkunft:
International – Deutschland (Berlin), Italien (Pietrasanta) & Kolumbien (Ibagué)

Mitglieder:
Tom Radar – Gesang, Gitarre (Deutschland)
Kabal Apokalypse/Dylan Phoenix – Synthesizer (Italien)
Fabian Parra – Bass (Kolumbien)
Mauricio Castro – Schlagzeug, Produktion (Kolumbien)

Stil:
Darkwave / Gothic Rock mit cineastischer Atmosphäre – eine Mischung aus düsteren Synthesizern, treibenden Gitarrenriffs, kraftvollem Bass, dynamischen Drums und emotionalem Gesang.

Veröffentlichungen:
Singles: Hellkern Warriors (9/2025), Petrol & Water (12/2025)
Feature auf der Compilation INDUSTRIAL HALLOWEEN 2025 (DSBP Records)

Einflüsse:
Sisters of Mercy, The Mission, Fields of the Nephilim, Type O Negative, Depeche Mode, Bauhaus sowie moderne Darkwave- und Industrial-Produktionen.

Was wir die nächsten fünf Jahre erreichen möchten:
Uns in der internationalen Gothic- und Darkwave-Szene etablieren, ein passendes Musiklabel finden, ein vollständiges Album veröffentlichen und eine treue Fanbase aufbauen, die unsere Vision einer dunklen, emotionalen und filmischen Klangwelt teilt. Außerdem würden wir uns sehr über ein Review oder Interview bei der Rock-Garage freuen (Anmerkung der Redaktion: Das mit dem Interview hat ja schonmal funktioniert! 🙂 ).

Was als nächstes kommt:
Wir veröffentlichen den Song ‘Endless Road’ inklusive Musikvideo – hier sind wir erstmals auch ‚live‘ zu sehen – gefolgt vom energiegeladenen Track ‘Rain, Steam and Speed’, dessen Video bereits fertig ist. Außerdem planen wir weitere aufwendige Musikvideos und arbeiten an neuen Songs für unser Debütalbum. Ende 2025 bzw. Anfang Januar 2026 erscheint zudem ein Feature über uns im englischen Plectrum Magazine (Print & Online).

Unsere beste Erfahrung bis jetzt:
Der überwältigend positive internationale Zuspruch von Beginn an – zahlreiche Radio-Airplays u. a. in Deutschland, Großbritannien, den USA, Frankreich und Australien, Chartplatzierungen bei Number1Music USA im Genre Alternative Rock (Platz #1 weltweit und Platz #1 in Deutschland) sowie ein Top-10-Platzierung bei Banks Radio Australien (12/2025). Besonders motivierend sind für uns die vielen positiven Reaktionen von Fans, DJs und Magazinen, darunter mehrere Interviews und Reviews (siehe Website), die unsere Musik und Videos unterstützt haben.

Unser peinlichster Moment:
Noch nichts, worüber wir uns ernsthaft schämen müssten – wir hoffen, das bleibt auch so.

Mit wem wir gerne ein Bierchen trinken würden und warum:
Mit Andrew Eldritch (The Sisters of Mercy), um über die Geschichte des Gothic Rock, kreative Prozesse, den Aufbau eigener Labels, die Zusammenarbeit mit Künstlern sowie den Wandel der Szene zu sprechen und ihn vielleicht mal fragen, wie man nach 40 Jahren immer noch so cool bleibt.

Wenn wir uns eine Band aussuchen könnten, mit der wir auf Tour gehen dürfen:
Clan of Xymox – weil sie es wie kaum eine andere Band schaffen, klassischen Gothic-Spirit mit zeitgemäßem Darkwave zu verbinden und somit musikalisch und atmosphärisch eine ideale Ergänzung zu Hellkern Warriors darstellen.

Das Beste daran, in einer Band zu spielen:
Musik gemeinsam zu erschaffen, über Ländergrenzen hinweg zu kollaborieren und dabei nicht nur Fans, sondern auch Freunde fürs Leben zu finden. Es ist, als würden wir gemeinsam einen dunklen Film komponieren, bei dem jeder gleichzeitig den Soundtrack schreibt – kreativ, emotional und immer ein bisschen abenteuerlich.

Das Schlimmste daran, in einer Band zu spielen:
Das Schwierige daran? Termine über mehrere Länder hinweg zu koordinieren – unsere WhatsApp-Gruppe spannt mehr Zeitzonen als so mancher Problemzonen hat.

Online:
Website: www.hellkernwarriors.com
Facebook: www.facebook.com/HellkernWarriors

Musik:
Bandcamp: www.hellkernwarriors.bandcamp.com
YouTube: www.youtube.com/@HellkernWarriors
SoundCloud: www.soundcloud.com/hellkern-warriors
N1M: www.n1m.com/hellkernwarrior

Live-Dates:
Derzeit planen wir noch keine Shows, da wir erst für die Flüge sparen. Wer uns also spontan ein Ticket spendiert, bekommt dafür ein exklusives Backstage-Konzert!

DOOL – Summerland

Band: Dool
Album: Summerland
Spielzeit: 54:40 min
Stilrichtung: Dark Progressive Rock
Plattenfirma: Prophecy Productions / Soulfood Music
Veröffentlichung: 10.04.20200
Homepage: www.allthosewhowanderaredool.com

Die 2015 in Rotterdam gegründete Dark-Rock Band DOOL konnte für ihr 2017er Album „Here Now, There Then“ recht gute Kritiken einheimsen und schickt sich nun an mit dem Nachfolger „Summerland“ den gewonnen Boden zu verteidigen. Angeführt von Sängerin / Gitarristin Ryanne van Dorst hat sich die Truppe u.a. in den DAFT Studios im belgischen Malmédy eingeschlossen und das Erebnis für den Mix und das Mastering in die kompetenten Hände von Magnus Lindberg (Cult Of Luna) in den Stockholmer Redmount Studios gegeben. Das nun in den unterschiedlichsten Formen verfügbare Album (u.a. Digipak-CD, 2CD-Artbook, Gatefold-2LP und limitierte „Complete-Box“) besticht durch einen schön differenzeren Klang und ein stimmungsvolles Artwork. Schauen wir mal ob die Musik da mithalten kann …

Das Eröffnungsdoppel aus dem hypnotischen, mit guter Hookline ausgestatteten „Sulphur & Starlight“ und dem flotten „Wolf Moon“ hinterlässt einen starken Eindruck und macht Lust auf mehr. Danach klingt es aber ein wenig beliebig. Es wird weiterhin ein unheilvoller, pessimistischer Grundton angeschlagen, der sich sehr an Goth-Rock Ikonen der 80er Jahre anlehnt („God Particle“), so richtig packend ist das aber leider nicht immer und erst gegen Ende packen DOOL mit den beiden Highlighs „Be Your Sins“ und dem Rausschmeisser „Dust & Shadow“ den Hörer nochmal so richtig beim Kragen. Im Vergleich zu ähnlich agierenden Bands wie Beastmilk/Grave Pleasures fehlt es den Holländern noch am feinen Gespühr für kompakte Arrangements und zwingende Melodielinien. Dank Gastbeiträgen von Per Wiberg (Opeth, Spiritual Beggars, Candlemass) and der Hammondorgel, Farida Lemouchi (The Devil’s Blood) als Hintergrundsängerin und Okoi Jones (Bölzer) gelingt es DOOL zwar über die Spielzeit die Abwechslung hoch zu halten – zwingend ist die Scheibe aber nicht von vorne bis hinten.

Spielerisch sauber umgesetzt, athmospärisch dicht und homogen, weitestgehend starke Melodien. Das Gesamtergebnis kann sich hören lassen, auch wenn es DOOL mit „Summerland“ noch nicht gelingt den ganz grossen Treffer zu landen. Fans des Genres sollten auf jeden Fall ein Ohr riskieren.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Sulphur & Starlight
02. Wolf Moon
03. God Particle
04. Summerland
05. A Glass Forest
06. The Well’s Run Dry
07. Ode To The Future
08. Be Your Sins
09. Dust & Shadow

Mario

DANZIG – Black Laden Crown

Band: Danzig
Album: Black Laden Crown
Spielzeit: 46:12 min
Stilrichtung: Doom/Gothic
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 26.05.2017
Homepage: www.danzig-verotik.com

Das Glenn Danzig seine Fans ja gerne mal etwas länger warten lässt, ist nicht neu. Allerdings sollte bei einer Wartezeit von 7 Jahren dann doch ein Kracher kommen, vor allem wenn es sich um DANZIG handelt. Hat in diesem Fall leider nicht geklappt. Nachdem die Fanhoffnung bereits 2015 mit dem reinen Cover-Album „Skeletons“ zerstört wurde, lässt auch das neueste Werk der Doom-Rocker einen eher enttäuscht als erfreut zurück. Man merkt dem Schinkengott sein Alter dann doch deutlich an, die Energie der 90er-Alben fehlt ihm deutlich. Immerhin ist der Originalsänger der MISFITS und Gründer von SAMHAIN beinahe 62 Jahre alt und auch „Evil-Elvis“ wird nicht jünger.
Einen Vergleich mit den Meisterwerken „Danzig“, „Danzig II: Lucifuge“ und „Danzig III: How the Gods kill“ ist auch gar nicht möglich, immerhin trennen das letztgenannte und das neueste Werk 25 Jahre.
Auch fehlt es an Ideen, das Album hat von allem etwas (Doom, Blues, Rock), aber davon nichts richtig. Und so ist auch „Black Laden Crown“ irgendwie DANZIG, aber eben nicht richtig.  
Zudem ist die Produktion bei diesem Werk überhaupt nicht gelungen. Die Songs klingen sehr oft dumpf und zusammen mit Glenns nicht mehr ganz taufrischer Stimme, geht leider einiges verloren. Die Songs sind zwar nicht schlecht, die Texte ansprechend, aber es klingt doch alles sehr gleich und bei einigen Songs fehlt einfach das packende Element. Einige Lieder schleichen sich durch den Doom, mit stellenweise zu langen Outros, die die Songs künstlich in die Länge ziehen. Schon der Titeltrack „Black Laden Crown“ ist einer dieser langgezogenen Songs. Zum Glück kommt er aber trotzdem noch recht doomig, leidend, pur rüber und kann mit den sägenden Gitarren und einem wirklich guten Text ein paar Pluspunkte sammeln. Überhaupt ist textlich nicht viel zu auszusetzen (außer vielleicht „Devil On Hwy 9). Aber aufgrund der nicht gelungenen Produktion und des schlechten Mix kann das Werk nicht wirklich zünden. Da retten leider auch ein paar atmosphärisch wirklich gute Songs wie „Last Ride“ und „The Witching Hour“ und die eher metallischen Teile wie „But A Nitghtmare“ und „Blackness Falls“ das Gesamtwerk nicht. Es hat stellenweise zu viel B-Seiten Atmosphäre und ist nicht der langerwartete Knaller,  aber zum Glück auch nicht wirklich schlecht. Die göttlichen ersten 3 Werke sind einfach eine andere Liga und auch das Leben hat Spuren bei Glenn Danzig hinterlassen. Immerhin haben DANZIG 30-jähriges Bandjubiläum, eine lange Zeit, die viele andere Bands erst gar nicht schaffen. Ganz totsagen würde ich DANZIG und den Schinkengott trotz des eher durchwachsenen Werkes nicht. Auch wenn DANZIG nicht mehr wie genauso früher klingen, kann man sich „Black Laden Crown“ durchaus mehrfach reinziehen, auch wenn nicht alle Songs hängen bleiben.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01.  Black Laden Crown
02. Eyes Ripping Fire
03. Devil on Hwy 9
04. Last Ride
05. The Witching Hour
06. But a Nightmare
07. Skulls & Daisies
08. Blackness Falls
09. Pull the Sun

Tanja