FLAMES OF FIRE – Our Blessed Hope

Trackliste:

01. Second Advent of Jesus Christ
02. This is the One
03. Battlefield of Souls
04. Prayer Warriors
05. In Dark Times – Shelter Me
06. Alpha and Omega
07. Rest in Me
08. The King will Return
09. Our Blessed Hope
10. Vila I mig

 

Spielzeit: 43:10 min – Genre: Melodic Metal – Label: Melodic Passion – VÖ: 01.12.2023 – Page: www.facebook.com/flamesoffireofficial

 

1 knappes Jahr nach dem selbsbetitelten Debütalbum sind die Jungs von FLAMES OF FIRE schon wieder zurück und präsentieren uns ihr zweites Album „Our Blessed Hope“ wo sie erneut in der Schnittmenge zwischen Melodic und Heavy Metal musizieren.
Angeführt von Sänger Christian Liljegren und Gitarrist Mats-Ake Andersson und nach vielen Liveshows hat man nun neue, christlich angehauchte Songs im Gepäck.
Ich war sehr gespannt, wie das neue Werk so klingt, hatte ich doch beim Debüt doch einiges zu bemängeln!

Aber zweite Chance natürlich, also steigen wir direkt mit dem Openersong „Second Advent of Jesus Christ“ in die neue Scheibe ein die erneut wieder beim Label Melodic Passion erscheint.
Erneut ist der Opener nur ein atmosphärisches Einleitungsstück der den Weg ebnen will.
Das erste Mal richtig interessant wird es dann bei „This is the One“. Ein epischer Midtempotrack der ziemlich gut die Band widerspiegelt, wie ich finde. Eingängiger Melodic Metal mit christlichen Texten. Toll gemacht, mit absoluten Könnern an den Instrumenten.
So kann es bitte direkt weiter gehen!
Und ja das tut es, denn ähnlich druckvoll und episch geht der nächste Song „Battlefield of Souls“ zu Werke. Auch hier können wir schnell den Hithaken dahinter machen.
Der erste etwas schnellere Song „Prayer Warriors“ leitet dann, ebenfalls wieder ziemlich erstklassig, den Mittelteil ein.
Dieser ist abwechslungsreich besetzt, dass fast schon doomige „In Dark Times – Shelter Me“ gibt sich mit dem flotten „Alpha und Omega“ sowie der gefühlvollen Ballade „Rest in Me“ die Klinge in die Hand.
Alles Songs die ebenfalls super reinlaufen.
Bislang also keine wirklichen Ausfälle zu vermelden, eine klare Steigerung zum Debütalbum!
Und auch das letzte Drittel ist hochwertig besetzt und bietet erneut ordentlich Abwechslung in Form des klassischen „The King Will Return“ dem geilen Titelsong „Our Blessed Hope“ sowie dem abschließenden in Muttersprache gesungenen „Vila I Mig“.

Na also, es geht doch! Das Debütalbum hat für mich noch an einigen Ecken gekrankt, was die instrumentale Leistung aber nicht eingeschlossen hatte.
Auf dem neuen Album hat man die Kritikpunkte ausgebessert und hat in der Spielzeit, der Hitdichte und auch der Abwechslung ordentlich nachgebessert!
Nun kann ich ohne Probleme die Kaufempfehlung für die angesprochene Zielgruppe aussprechen und ohne zu zögern 2 Punkte nach oben gehen.

Julian

 

FLAMES OF FIRE – Flames of Fire

Trackliste:

01. New Dawn
02. Gloria
03. Flames of Fire
04. Madness
05. I am
06. Time to Live
07. Solution
08. Soldiers of the King
09. End Theme

 

 

Spielzeit: 38:04 min – Genre: Melodic Metal – Label: Melodic Passion Records – VÖ: 18.03.2022 – Page: www.facebook.com/flamesoffireoffical

 

FLAMES OF FIRE ist eine neue Melodic Metalband die sich im letzten Jahr gründete. Die beiden Köpfe dahinter sind Christian Liljegren (NARNIA) und Mats-Ake Andersson (VENTURE).
Man kennt sich schon seit Jahrzehnten und plante immer mal etwas zusammen musikalisch zu machen!
Nun ist es also soweit und man präsentiert uns dieser Tage das selbstbetitelte Debütalbum. Als Produzent des selbigen konnte übrigens CJ Grimmark (Narnia) gewonnen werden.

Ich war sehr gespannt wie diese musikalische Verbindung der beiden klingt und startete somit erwartungsvoll den Albumopener „New Dawn“. Viel zu erwarten haben wir hier aber nicht, ist das Ganze nur ein instrumentales Cinematic Intro geworden.
Der erste richtige Song „Gloria“ knallt dann aber umso mehr durch die Boxen direkt in die Gehörgänge!
Schnelle Gitarrenläufe und satte Drums bahnen sich ihren Weg und über allen thront natürlich der unverkennbare Gesang von Fronter Christian Liljegren.
Ein toller (Fast)Opener der definitiv Lust auf mehr macht!
Der anschließende Titel und Bandtrack „Flames of Fire“ stillt diese Lust auf jeden Fall direkt und bietet ebenso wie der Vorgänger Melodic Metal der eingängigen Sorte der umgehend ins Ohr geht.
Das ebenfalls wieder sehr ordentliche gelungene „Madness“ leitet dann den Mittelteil der Scheibe gekonnt ein wo auf jeden Fall „Time to Live“ glänzen kann.
Leider sind wir dann schon fast am Ende der Scheibe angekommen, die Spielzeit ist mit knappen 38 Minuten doch recht mickrig, hier weiß noch „Soldiers of the King“ zu gefallen, obwohl auch das nicht wirklich an das erste bärenstarke Drittel herankommt!
Ich sprach die knappe Spielzeit schon an, wenn dabei dann noch ein Intro und nun noch das abschließende Outro „End Theme“ darin enthalten sind, muss man echt sagen sorry Jungs das ist ja dann fast nur eine EP!

So bleibt insgesamt festzuhalten, sehr stark angefangen, etwas abgeflacht und dann wieder etwas besser aber insgesamt doch etwas wenig Musik auf dem Debütalbum von FLAMES OF FIRE!
Da hatte vermutlich nicht nur ich mir etwas mehr erhofft!

Julian