SECRET SPHERE – The Nature Of Time

Band: Secret Sphere
Album: The Nature Of Time
Spielzeit: 56:27 min
Stilrichtung: Melodic Hard Rock/Metal
Plattenfirma: Frontiers
Veröffentlichung: 02.06.2017
Homepage: www.secretsphere.org

Seit mittlerweile 20 Jahren gibt es SECRET SPHERE und das muss gefeiert werden: Mit ihrem neunten Studioalbum “The Nature Of Time“. Seit 2012 hat die ohnehin schon glänzend besetzte Band (Aldo Lonobile – Gitarre, Andrea Buratto – Bass, Gabriele Ciaccia – Keyboard, Marco Lazzarini  – Schlagzeug) auch noch Sänger Michele Luppi, Keyboarder und Backgroundsänger bei Whitesnake, an Board. 
Mit dem neuen Album zeigt die Band die ganze Palette ihrer kompositorischen Fähigkeiten, was auch einen längeren Prozess im Songwriting mit sich führte und ein neues Kapitel im Leben jedes der Bandmitglieder aufschlägt. 
Es handelt sich bei „The Nature Of Time“ um ein Konzeptalbum, das in drei Teile geteilt ist und die Reise durch das Leben mit all seinen Facetten beschreibt. Los geht es mit dem ersten Kapitel „Genesis“ mit der Intermission und dem Song „The Calling“. Weiter geht es mit dem nächsten Kapitel „The Seven Virtues“, welches mit dem extrem gesangslastigen „Love“ anfängt. Mehr up-tempo und mit viel Drive geht es weiter mit „Courage“, welches mittendrin von einer Streichereinlage unterbrochen wird. „Kindness“ fängt mit einem kurzen Gitarrensolo an während der nächste Song „Honesty“ ein ganzes Stück rotziger daherkommt. Nach einem epischen Übergang zu „Faith“ kommt „Reliance“ in voller Geschwindigkeit. „Commitment“ hat einen langen Instrumental-Teil, der vor allem am Anfang ziemlich jazzig/funkig ist. Es folgt das dritte Kapitel „The New Dawn“ mit dem Song „The Awakening“. Hier wartet ein langes Intro mit Streichern und epischen Drums. Das letzte Kapitel „The Way“ mit „The New Beginning“ beginnt mit einem ruhigen Piano/Gitarren-Intro und steigert sich dann, dem Name gerecht, in einen positiven Song in totaler Aufbruchsstimmung. 

„The Nature Of Time“ ist ein Album mit aufwändigen und raffinierten Kompositionen, in dessen Konzept sich sicherlich viele Hörer inhaltlich wiederfinden können. Tolle Soli, epische Einlagen während und zwischen der Songs und die der eindringliche Gesang Michele Luppis machen das Album zu einem richtigen Erlebnis. Jeder Song ist ein Teil einer größeren Geschichte, deshalb ist es am besten sich das Album im Ganzen aufmerksam anzuhören. Zum nebenbei anhören ist es nicht unbedingt geeignet, da durch die vielen Tempo-und Stilwechsel, Texte und Übergänge, welche nach einiger Zeit für etwas Reizüberflutung sorgen, das Konzept des Albums verloren gehen würde. 


WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Intermission
02. The Calling
03. Love
04. Courage
05. Kindness
06. Honesty
07. Faith
08. Reliance
09. Commitment
10. The Awakening
11. The New Beginning

Lotta

 

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