MARYANN COTTON – Hallelujah

Band: Maryann Cotton
Album: Hallelujah
Spielzeit: 34:28 min
Stilrichtung: Hard Rock
Plattenfirma: El Puerto Records
Veröffentlichung: 03.07.2020
Homepage: www.facebook.com/maryanncottonofficial

„Hallelujah“, so lautet der neueste Output von MARYANN COTTON. Es ist bereits das vierte Studio Album des „Prince of Shock Rock“, wie ihn die US Presse nennt. Die Hauptsongwriter Maryann Cotton (v.) und Hal Patino (b., ex-King Diamond, ex-Pretty Maids) haben gemeinsam acht neue Songs geschaffen, die für Cabriofahrten genauso geeignet sind wie für Nächte vor dem Kamin. Komplettiert wird die Band von Sebastian Sly (g.) und Shawn Kernon (d.).
Als Einflüsse werden neben dem „Godfather of Shock Rock“ Alice Cooper auch Bands wie Queen, The Who und Mötley Crüe genannt. Zuletzt ließ das Quartett Hollywoods legendäres „Whisky a Go Go“ aus allen Nähten platzen.
Na dann starten wir mal mit dem Titeltrack „Hallelujah“. Der Sänger klingt original wie Alice Cooper. Eine lässige, entspannte Nummer die meines Erachtens aber nicht an den Anfang dieser Platte gehört. Ganz im Gegenteil zu „Night In California“. Hier wird ordentlich gerockt und Party gemacht. „I’m Your Saint“ ist ein gutes Pop/Rock Stück geworden. Sehr eingängig und lädt zum Mitsingen ein.
„White Pearl“ könnte wieder ein Alice Cooper Überbleibsel vom „Poison“ Album sein. Bisschen poppig, aber gut. „Those Things To Come“ gibt einem das Gefühl mit einer Frau im Arm und einem Bier in der anderen Hand auf ‘nem Live Konzert zu stehen. Es wird balladesk auf „Eternal Love Forever“. Sehr, sehr viel Ähnlichkeit zu Aerosmith. Der Fuß wippt mit bei „Take Me Home“. Coole Nummer, die super zu einer entspannten Autofahrt einlädt. Und schwupps, sind wir schon beim letzten und auch längsten Stück angelangt. „My Own Way“ fängt langsam an und steigert sich dann immer mehr. Schöne Melodie, gute Soli und hinten raus klingt es nach Guns’n’Roses (November Rain).

Anspieltipps: „Night In California“, „I’m Your Saint“ und „Those Things To Come“

Fazit: Etwas Glam, etwas Pop und auch Rock’n’Roll Spirit, alles ist geboten. Aber mir fehlt so ein ein bisschen ein Highlight auf der relativ kurzen Scheibe. Riskiert mal ein Ohr und entscheidet selbst. Von mir gibt es solide 6,5 Punkte.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Hallelujah
02. Night In California
03. I’m Your Saint
04. White Pearl
05. Those Things To Come
06. Eternal Love Forever
07. Take Me Home (Delilah)
08. My Own Way

Sturmi

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