01. The Danger`s Growing Dark
02. The Black Gem
03. Unholy Alliance
04. Fury of the Storm
05. Mother of Winter Ice
06. Chaos Rising (Instrumental)
07. When Reason Dies
08. Immortal Glory
09. Lady of the Wind
10. The Clash of Fates
11. Steel and Magic
12. The Final Flight
Spielzeit: 64:35 min – Genre: Power Metal – Label: Eigenveröffentlichung – VÖ: 24.07.2026 – Page: www.magicopera.it
3 Jahre nach dem letzten Album des Bandprojektes MAGIC OPERA des DERDIAN Keyboarders Marco Garau kommt nun das finale Kapitel der Trilogie auf den Markt.
Passenderweise hat das neue Album den Titel „The Final Flight“.
Erneut ist das Ganze ein Konzeptalbum und dreht sich wie bisher auch um die Amtork Saga, die ihr auf der Homepage detailliert nachlesen könnt bei Interesse.
Auf dem neuen Album sind außer Marco selbst noch die Musiker Anton Darusso (WINGS OF DESTINY), Salvatore Giordano (Ex-DERDIAN), Luca Sellitto (TIMELESS FAIRYTALE), Matteo Baschiera (SICK SOCIETY) sowie Ollie Bernstein (ILLUSION FORCE) zu hören.
So, nachdem die Promoinfos abgefrühstückt sind kommen wir dann nun mal zu den neuen Songs des finalen Albums. Als Opener erwartet uns „The Danger`s Growing Dark“ der erst recht langsam und bedächtig daherkommt. Bei über 7 Minuten Länge kann man sich aber schon denken, das ändert sich noch. Und ja richtig, so nach gut 1 Minute wird daraus ein Midtempo Power Metal Track der in Richtung RHAPSODY OF FIRE geht und ab und an von Growls unterbrochen wird.
„The Black Gem“ im Anschluss nimmt dann den Faden gekonnt auf und spinnt ihn gut weiter. Der roughe Gesang von Anton Darusso fällt hier besonders auf! Unterlegt mit Double Bass Einsatz und vielen neoklassischen Gitarren und Keyboardriffs bahnt sich die Nummer schnell ihren Weg in die Gehörgänge.
Bei „Unholy Alliance” bleibt die musikalische Rezeptur gleich, man bekommt nur noch ein paar Folkeinflüsse um die Ohren, „Fury of the Storm“ ist dann auch wieder ein wahre Hitbombe geworden die mit Melodic und Eingängigkeit voll punkten kann und das anschließende „Mother of Winter Ice“ ist dann ein Ausflug in den Hochgeschwindigkeits- Power Metal geworden.
Nach dem neoklassischen Instrumentalen Ausflug bei „Chaos Rising“ geht es bei „When Reason Dies“ und „Immortal Glory“ ordentlich zur Sache. Viel Härte, viele Growls und harte Vocals prägen hier das Bild und heben die Songs schön vom bisherigen Rest ab.
Zum Ausgleich gibt es danach mit „Lady of the Wind“ eine ruhige und emotionale Powerballade auf die Ohren.
Das letzte Drittel beginnt mit dem wieder sehr neoklassischen „The Clash of Fates“ wo man insgesamt wieder auf den musikalisch bekannten Pfaden wandelt.
Als vorletzten Track hat man mit „Steel And Magic“ den klassischsten Euro Power Metal Track an Bord, der nicht nur vom Titel sondern auch vom Aufbau am Ehesten in die Richtung von FREEDOM CALL und Co geht.
Als Abschluss gibt es dann, wie auch schon beim Vorgänger „Battle of Ice“ den Titeltrack „The Final Flight“ auf die Ohren. Hier wird nochmal in über 6 Minuten alles aufgefahren, was man so auf der Pfanne hat und was man bisher so schön auf der Scheibe gehört hat.
Ein gelungener Abschluss der Platte und schlussendlich auch unter die Trilogie und die Band!
Es war eine tolle Reise in der MAGIC OPERA über die Jahre und die 3 Alben. Ein tolle Geschichte mit entsprechender Mucke die Power Metalanhänger mit Hang zu Keyboard getriebenen Songs auf jeden Fall bestens munden sollte!
Wie aber auch schon auf den Vorgängeralben sind die Songs nix für mal eben nebenbei hören, sondern müssen mit voller Aufmerksamkeit genossen werden. Sonst entgeht einen ziemlich was und das Ganze zündet auch nicht so gut durch.
Für die angesprochene Zielgruppe gibt es auf jeden Fall eine Kaufempfehlung, wenn auch das schon erwähnte Vorgängeralbum einen Tick stärker war.
Julian






