01. Heroes and the Dice
02. Beast Inside
03. Bound by the Night
04. Silver Stallions
05. Living in the Fast Lane
06. The New Beginning
07. Two Tons of Steel
08. In the Middle of the Night
Spielzeit: 43:19 min – Genre: Heavy Metal – Label: Listenable Records – VÖ: 29.05.2026 – Page: www.facebook.com/leatherwitchofficial
Nach dem plötzlichen Ende der polnischen Heavy Metaller CRYSTAL VIPER hat deren Frontfrau und Multiinstrumentalistin Marta Gabriel nun ein neues Betätigungsfeld nämlich ihr eigenes Bandprojekt LEATHERWITCH. Hier hat sie alle Instrumente sowie den Gesang selbst eingespielt, wobei ich mir bei den Drums nicht ganz sicher bin ob da nicht etwas nachgeholfen wurde, aber dazu später mehr.
Wer das bisherige Betätigungsfeld von Marta kennt, weiß schon was man auch hier bei LEATHERWITCH nun erwarten kann!
Ziemlich klassischer Heavy Metal der auch immer mal wieder in die Rock Ecke abgleitet. Das Debütalbum „First Spell“ wurde von Marta`s Mann Bart Gabriel produziert und erscheint beim alteingesessene Label Listenable Records.
Mit der Vorabsingle „Heroes and the Dice“ wird die Scheibe gestartet. Nach einer kleinen Einleitung beginnt die Nummer recht schwungvoll und direkt fällt die sehr klassische Herangehensweise auf, satte Riffs und krachende Drums sowie eine bestens aufgelegte Marta die wie immer top bei Stimme ist.
Dazu ein packender Chorus und fertig ist das erste dicke Ausrufezeichen direkt zu Beginn.
Im Anschluss gibt es dann direkt die nächste Videosingle mit „Beast Inside“, dieses Mal ohne eine große Einleitung kommt die Nummer auch sofort eigentlich auf den Punkt und dürften jedem klassischen Metaller sofort zusagen.
Und der nächste Hit lässt nicht lange auf sich warten, sondern wartet als Albumteiler mit „Silver Stallions“ auf uns. Auch hier weicht Marta nicht einen Zentimeter von der klassischen Ausrichtung ab, was gut ist. Die Nummer ist ebenfalls wieder schön eingängig und geht sofort ins Blut über.
In der zweiten Hälfte der Scheibe wird das Qualitätslevel auf jeden Fall weiterhin schön hochgehalten jeder Song hat irgendwie so seine guten Momente und bieten immer viele klassische Riffs und Melodien, besonders hervorstechen tut das etwas Epischere über 7 Minuten lange „The New Beginning“ und das schön melodische abschließende „In the Middle of the Night“.
Ein Wort noch wie schon angesprochen zur Produktion, die ist satt aber auch oldschool was nicht jedem zusagen sollte und die Drums, ja die Drums! Ich weiß nicht, ob die wirklich echt eingespielt wurden oder mit Hilfe von nicht menschlichem Einsatz entstanden sind, ist sehr schwer einzuschätzen. Sie klingen aber recht ordentlich.
Eins wird hier relativ schnell klar, Marta atmet und lebt hier den klassischen Metal in vollen Zügen!
Mir erschließt sich hier zwar nicht komplett warum es dafür eine neue Band gebraucht hat und man das nicht auch mit der alten Stammband zeigen hätte können, aber gut irgendeinen guten Grund dafür wird es gegeben haben.
Herausgekommen ist auf jeden Fall insgesamt ein solides klassisches Metalalbum was ein ordentliches Debüt darstellt und wo die Zielgruppe relativ schnell klar ist.
Julian






