01. Galactic Rebirth
02. Ghosts
03. Blood Harvest
04. Souls of the Fallen
05. Prime Creation
06. Lost Legacy
07. Legens Never Die
08. Ashes of Trust
Spielzeit: 36:27 min – Genre: Heavy Metal – Label: ROAR – VÖ: 26.06.2026 – Page: www.facebook.com/primecreationofficial
Die schwedischen Metaller von PRIME CREATION sind ein gern gesehener Gast bei uns in der Rock-Garage und bislang war auch jedes Album sehr ordentlich gelungen. Personell ist die Band auch sehr beständig, nachdem man sich aus den Resten der Band MORIFADE gegründet hatte. Nur bei den Labels war man etwas umtriebig, seit dem letzten Album „Tell Freedom I Said Hello“ ist man nun aber seit 2023 beim alteingesessenen Label ROAR angekommen.
Musikalisch ist man im modernen Heavy Metal unterwegs der immer mal wieder auch in den Power oder Prog Metal reinstrahlt.
Viel mehr gibt es auch an Vorabinfos gar nicht zu sagen, bleibt also mehr Zeit für die Mucke des neuen Albums „Souls of the Fallen“, daher starten wir nun direkt mit dem Opener „Galactic Rebirth“. Mit ordentlich Keyboardunterstützung beginnt die Nummer bevor der etamäßige Sänger Esa Englund sein raues Organ erklingen lässt und die moderne Midtemponummer gut Fahrt aufnimmt. Refrain und Bridge passen, dazu ein paar Screams und fertig ist ein sehr ordentlicher Opener der direkt Lust auf mehr macht!
Auch das anschließende „Ghosts“ macht eigentlich keine Gefangenen sondern überzeugt vor allem mit seinem hymnenhaften und mehrstimmigen Chorus auf ganzer Linie.
Wesentlich brachialer geht dann „Blood Harvest” zu Werke. Hier ist keine Spur von den Synthies der Vorgängersongs hier reagiert die Axt und die Modern Metal Elemente mit einem ordentlichen Schuss Power Metal!
Der Titeltrack “Souls of the Fallen” ist dann ein erdiger Stampfer geworden der mit seinen brachialen Riffs und den satten Bassgroove so ziemlich alles niederwalzt und schön satt aus den Boxen kommt. Ein würdiger Titeltrack mit richtig viel Härte und schön zum Mähne schütteln!
Der über 6 minütige Bandtrack “Prime Creation” folgt dann als Nächstes. Hier haben wir einen atmosphärischen Heavy Metal Song der wieder mit Keyboardunterstützung ausgestattet ist und überhaupt nicht so düster wie die Vorgängertracks, sondern eher episch und emotional daherkommt. Auch ein tolles Stück was mächtig Eindruck hinterlässt.
Wieder mehr nach vorne und mehr Härte gibt es dann bei „Lost Legacy“ bevor bei „Legends Never Die“ es wieder epischer und melodischer wird und das abschließende „Ashes of Trust“ bietet uns dann auch wieder diese tolle Mischung aus modernen Heavy Metal und schöner Melodic.
PRIME CREATION bleiben ihrer Linie auf jeden Fall treu. Moderner Heavy Metal, der auch immer mal wieder die Power Ecke abdriftet und daher für Fans von so Bands wie EVERGREY oder auch MASTERPLAN etwas sein sollte!
DEN absoluten Überhit sucht man auch auf ihrem neuen Album erneut vergebens, insgesamt ist der Diskus aber auf einem ordentlichen Niveau mit einer fetten Produktion die satt aus den Boxen kommt.
Daher ist das Album den angesprochenen Band und Genrefans auf jeden Fall wärmstens zu empfehlen auch wenn es erneut nicht der ganz große Wurf in die obersten Punkteränge ist was auch an der für die heutigen Zeit lächerlichen Spielzeit liegt, sorry Jungs!
Julian









