FROZEN CROWN – Crowned in Frost

Band: Frozen Crown
Album: Crowned in Frost
Spielzeit: 49:07 min
Stilrichtung: Melodic Power Metal
Plattenfirma: Scarlet Records
Veröffentlichung: 22.03.2019
Homepage: www.facebook.com/frozencrownofficial

Knapp ein Jahr nach dem Debütalbum „The Fallen King“ sind die jungen Melodic Power Metaller FROZEN CROWN schon wieder zurück!
Im Gepäck haben sie das neue, zweite Album „Crowned in Frost“ welches den Faden des Debüts gekonnt aufnimmt und nur eine Spur heavier und aggressiver aus den Lautsprechern dröhnen soll. Dafür haben Mastermind und Gitarrist Frederico Mondelli und seine junge gemischte Truppe alle Vorkehrungen getroffen.
Personell unverändert hat die Band nicht nur das zweite Album eingespielt sondern geht auch ab April 2019 auf ihre erste Europatour und supporten ELVENKING und DESERT. Das sollte man sich nicht entgehen lassen!
Aber widmen wir uns nun erstmal dem neuen Album in Form des Openers „Artic Gales“ welches wie schon fast immer mittlerweile übliche nur ein instrumentales Intro ist. Aber eines von der definitiv besseren Sorte.
Der erste richtige Song des Albums „Neverending“ wurde vorab schon als Videosingle veröffentlich und dürfte daher schon bekannt sein. Ein flotter Midtempotrack der den musikalischen Faden des Debütalbums gekonnt aufnimmt und weiterverfolgt. Dazu erneut die tolle, starke Stimme von Frontfrau Giada und fertig ist der erste Hit und Tipp der Scheibe!
Das melodische „In the Dark“ nimmt dann den starken Faden auf und spinnt ihn ebenso weiter wie das anschließende „Battles in the Night“.
Im Mittelteil haben wir dann wieder die schon auf dem Debütalbum eingesetzten Growls zu verzeichnen, die ich auch hier wieder nicht benötigt hätte ; )
Aber sie bleiben dieses Mal erstmal ganz klar in der Minderheit was den Songs gut zu Gesicht steht.
„Unspoken und „Lost in Time“ können hier definitiv noch absolut glänzen.
Insgesamt merkt man dem Album einfach an das sich die Band, was das Songwriting angeht ordentlich gesteigert hat!
Alles wirkt wesentlich kompakter und aus einem Guss.
Als Verbindung und als Einleitung in das letzte Drittel des Albums haben wir dann das Instrumental „The Wolf and the Maiden“ bevor es dann mit „Forever“ und dem abschließenden „Crowned in Frost“ nochmal schön zur Sache geht und letzteres ist mit seinem Abwechslungsreichtum auf jeden Fall noch ein Hitkandidat.
Das sich dazwischen befindliche „Enthroned“ ist nur ein kurzes instrumentales Zwischen/Verbindungsstück.

Anspieltipps:

„Neverending“, „In the Dark“, „Battels in the Night“, „Lost in Time”, sowie “Crowned in Frost”.

Fazit :

So mag man das! Die Band nimmt sich die Kritik des Debütalbums zu Herzen und legt mit dem zweiten Album eine ordentliche Steigerung hin.
So ist es FROZEN CROWN gelungen! Die Truppe hat ordentlich am Songwriting gefeilt und präsentiert uns hier einen Diskus mit fast keinem Ausfall.
Die viel zitierten und kritisch beäugten Growls werden nur noch selten eingesetzt und insgesamt wirkt das ganze Album wesentlich kompakter und ausgereifter!
Lohn dafür sind einen ganzen Punkt rauf auf unserer Bewertungsskala im Vergleich zum Vorgängeralbum und eine ganz klare Kaufempfehlung für Freunde von female fronted Power Metal!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Artic Gales
02. Nevernding
03. In the Dark
04. Battles in the Night
05. Winterfall
06. Unspoken
07. Lost in Time
08. The Wolf and the Maiden
09. Forever
10. Enthroned
11. Crowned in Frost

Julian

FROZEN CROWN – The Fallen King

Band: Frozen Crown
Album: The Fallen King
Spielzeit: 45:43 min
Stilrichtung: Melodic Power Metal
Plattenfirma: Scarlet Records
Veröffentlichung: 09.02.2018
Homepage: www.facebook.com/frozencrownofficial

Die Band FROZEN CROWN wurde von der 17jährigen! Gitarristin Talia Bellazecca gegründet und bewegt sich in der Schnittmenge zwischen SONATA ARCTICA, NIGHTWISH und ORDEN OGAN. Keine schlechten Vorbilder wie ich finde.
Mit ihrem Debütalbum „The Fallen King“ wollen die jungen Musiker nun ihren Fuß in die Metallandschaft setzen. Schauen und vor allem horchen wir mal, wie ihnen das gelingt?
Als ersten Song und Opener erwartet uns „Fail no More“ der uns erstmal ordentlich die Boxen frei bläst, so brachial und schnell kommt die Nummer hier daher! Der Gesang von Frontfrau Giada Etro kommt ebenfalls schön kraftvoll und metallisch um die Ecke, keine Spur von dem sonstigen Operngeträller von female fronted Bands den man leider häufig antrifft.
Beim anschließenden „To Infinity“ nimmt man dann etwas den Fuß vom Gas ohne Eingängigkeit einzubüßen und somit landet auch dieser Track ohne Umschweife auf unserer Hitliste!
Und apropos Hitliste, dort landet auch ohne lange zu zögern das folgende „Kings“ welches man auch schon als Video vorab im Internet bestaunen konnte. Eine geile Nummer die die Band hier auf die Beine gestellt hat.
Im Mittelteil kann dann am Ehesten „The Shieldmaiden“, übrigens mit gut eingesetzten Growls als Gegenpart zum weiblichen Frontgesang überzeugen bevor es dann in den letzten Abschnitt geht.
Hier kann man auf jeden Fall noch mit dem pfeilschnellen und eingängigen „Everwinter“ punkten, bevor die Scheibe dann mit dem ebenfalls nicht zu verachtenden „Netherstorm“ so endet wie sie begonnen hat, brachial und schnell!

Anspieltipps:

Auf jeden Fall sollten “Fail no More”, “To Infinity”, “Kings” sowie “Everwinter” direkt bei euch Gehör finden.

Fazit :

Das Debütalbum von FROZEN CROWN ist der Band auf jeden Fall bestens gelungen! Eine starke Leistung und ein echtes Ausrufezeichen setzt die Truppe im Melodic Power Metalsektor damit auf jeden Fall.
Die Growls hätten man nicht zwingend gebraucht wie ich finde, die weibliche Gesangstimme von Giada ist Metal genug in meinem Augen, aber ansonsten gibt es hier nicht viel zu meckern! Man darf denke ich definitiv gespannt sein auf das zweite Album!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Fail no More
02. To Infinity
03. Kings
04. I Am the Tryant
05. The Shieldmaiden
06. Chasing Lights
07. Queen of Blades
08. Across the Sea
09. Everwinter
10. Netherstorm

Julian