Master Massive – White Shadows

Trackliste:

01. Noah`s Cross
02. Islands And Bells
03. Jonah And The Whale
04. Blood On The Floor
05. Tantrum Rebellion
06. Silver Bullet
07. White Shadows

 

 

 

Spielzeit: 49:21 min – Genre: Heavy Metal / Prog Metal – Label: Fireflash Records – VÖ: 10.07.2026 – Page: www.facebook.com/mastermassiveband

 

Ich muss zugeben, dass mir die schwedische Heavy Metal Combo Master Massive bisher nicht bekannt war. In den frühen 90er Jahren gegründet, hat es mehr als 20 Jahre gedauert, bis 2015 mit „The Pendulum“ das Debüt erschien, dem 2020 „Black Feathers On Their Graves“ folgte. Nun liegt also der dritte Silberling „White Shadows“ vor, der mich mit dem Sound von Master Massive bekannt macht.

Zusammenfassend würde ich das hier auf dem Silberling dargebotene als eine Mischung aus Queensryche, Savatage, Mercyful Fate und Fates Warning bezeichnen. Ein besonderes Merkmal von Master Massive ist zudem, dass mit 3 Sängern agiert wird, die für die verschiedene emotionalen Passagen eingesetzt werden. Da wäre Tony Niva (Ex Lion`s Share, Niva, Zanity) der die hohen Töne und Falsett übernimmt, sowie die beiden kräftigen Stimmen von Viktor Gustafsson (Lethal Steel) und Markus Karlsson, die das Gesamtbild vervollständigen.

Master Massive starten mit dem Prog Longtrack „Noah`s Cross“, der fast 12 Minuten durch die Lautsprecher walzt, mutig und druckvoll in den neuen Songreigen. Teilweise blitzen hier die doomigen Black Sabbath durch. Die Instrumental Fraktion, bestehend aus Mastermind und Gitarrist Jan Strandh, Bassmann Max Warnby und Drummer Johan Hautajärvi frickelt und soliert hier absolut erstklassig. Hier werden Dramatik, Theatralik und viele teilweise düstere Melodien mit progressiven Wendungen zu einem Statement in Sachen Progmetal verwoben. Nach dem Stampfer „Islands And Bells“ kommt mit „Jonah And The Whale“ das kurz und knackige melodische Highlight von „White Shadows“. Der Song muss sich nicht hinter Szene Grössen des US Metal wie Queensryche oder Fates Warning verstecken.

Bei „Blood On The Floor“ stampft und pumpt der Bass, so das die Nackenmuskulatur einfach mitgehen muss. „Tantrum Rebellion“ schlägt in die gleiche Kerbe. „Silver Bullet“ erinnert mich extrem an seelige Queensryche zu „The Warning“ Zeiten. Herrlich!

Der abschliessende Titeltrack „White Shadows“ geht mit ca. 9 Minuten nochmal richtig in die vollen und zeigt, wie sehr sich Master Massive im epischen Prog Metal zuhause fühlen. Für alle Fans von Progressive Metal und den oben genannten Bands besteht hier unbedingte Ancheck Pflicht.

Heiko Füchsel

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