CRUSADE OF BARDS – Tales Of Distant Worlds

 

Trackliste:

01. Dea Tacita

02. The Silent Goddess

03. Sorginak

04. The Great Unknown

05. Curator`s Liar

06. Her Scarlet Bouquet

07. November`s Ode

08. Petroglyph

09. Laniakea

10. Waterdeep

11. Alba Livida

12. Ten Steps To The Gallows

Spielzeit: 48:35 min – Genre: Symphonic Metal – Label: NOCUT Entertainment – VÖ: 24.07.2026 – Page: Crusade of Bards, Facebook

 

Die spanischen Symphonic Metaller Crusade Of Bards veröffentlichen dieser Tage ihren dritten Longplayer „Tales Of Distant Worlds“. 2016 in der Nähe von Madird gegründet, entführt das Sechstet den geneigten Hörer erneut in Fantasy Welten, wo düstermelancholische Mythen und Legenden vorherrschen und finstere Gestalten ihr Unwesen treiben.

Der jetzt vorliegende Langdreher stellt nach dem 2019er Debütalbum „Tales Of Bards & Beasts“ und dem 2022 erschienenen „Tales Of The Seven Seas“ den Abschluss der Tales-Trilogie dar.

Der Sound wird auch hier vom im Symphonic Metal sehr oft angewandtem Wechselspiel einer weiblichen sowie einer männlichen Stimme geprägt. Dazu wird immer wieder sehr flexibel, wenn es Songdienlich ist, zwischen Klar, Opern Gesang und den Growls gewechselt. Ich muss sagen das Paolo Andreotti, der auch für die Keyboards zuständig ist und Sängerin Eleanor Tenebre einen tollen Job machen und auf ganzer Linie überzeugen.

Crusade Of Bards stricken sich aus Elementen des Symphonic sowie Pagan, Folk, Dark und Death Metal ein ganz eigenes Soundgewand in dem sich die Band sichtlich wohl fühlt.

Nach dem unheilschwangerem fast Gregorian mässigen Intro „Dea Tacita“ geht es mit der ersten Single Auskopplung „The Silent Goddess“ gleich richtig in die vollen. Eingeleitet von bösen Growls geht es über in einen packenden Symphonic Opern Part der mit einer tollen Melodieführung zu überzeugen Weiß. Das folgende „Sorginak“ schlägt in dieselbe Kebe, während „The Great Unknown“ vom Gas geht und mit einem schleppenden Beat ums Eck kommt.

„Curator`s Liar“ ist mit Theatralischen Elementen angereichert und zeigt im Mittelteil eine völlig aus sich herausgehende Eleanor Tenebre, die schreit, singt, growlt. Unfassbar Geil, was die Band hier abliefert. Das im Anschluss folgende „Her Scarlet Bouquet“ wurde auch bereits als Vorabsingle veröffentlicht und reißt einen mit einer grandiosen Melodie sowie einem tollen Refrain in dem die beiden Stimmen im Doppel Klarem Opern Gesang eine Gänsehaut erzeugen. „November`s Ode“ ist als ein kurzes, auf den fast acapella artigen Gesang reduziertes Zwischenspiel zu sehen, welches Zeit zum Durchatmen gibt.

Das folgende Trio aus „Petroglyph“, „Laniakea“ und „Waterdeep“ zeigen dann die düster symphonisch, theatralsche und auch melancholische Seite, die Crusade Of Bards perfekt beherrschen und die jedem Symphonic Metal Fan ein Lächeln auf die Lippen zaubern sollte.

Mit „Alba Livida“ wird die Schlagzahl dann nochmal angezogen, bevor das epische „Ten Steps To The Gallows“ den Longplayer angemessen pompös beendet.

Mit diesem bockstarken Album haben Crusade Of Bards Definitiv ein Highlight des Jahres 2026 abgeliefert und sollten den umkämpften Symphonic Metal Bereich im Sturm erobern und endlich richtig durchstarten.

Heiko Füchsel

 

 

 

 

 

 

 

 

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