CONFESS – Haunters

Band: Confess
Album: Haunters
Spielzeit: 58:15 min.
Stilrichtung: Hair Metal, Hardrock, Heavy Metal
Plattenfirma: –
Veröffentlichung: 01.03.2017
Homepage: www.confess.se 

Ziemlich genau drei Jahre ist es her, seitdem das Debüt von CONFESS in die Hairmetal Szene ziemlich tief eingeschlagen hat. Mit grandiosen Hymnen wie „Relationshit“ oder „Setting Sails“ knüpfte die Band aus Stockholm nahtlos an frühe CRASHDIET an. Für die neue Platte „Haunters“ zeichnen sich neben den bekannten Mitgliedern John Elliot (vocals), Blomman (guitars) und Samuel (drums) zwei neue Männer verantwortlich: Bassist Van Noice und Gitarrist Richie ersetzen Lucky und Daniel. 

Für ihr neues Coverartwork haben CONFESS eine recht klassische Zeichnung gewählt, die perfekt zum Sound passt und auch die Zeit nicht verleugnet, in der die Jungs leben: die glorreichen Achtziger. Und ganz nebenbei greift es mit „Rats“ einen Song des neuen Albums auf. Dieser steht aber erst an vierter Stelle – und bis er erklingt, haben CONFESS nach dem Intro „Irony“ bereits zwei Hochkaräter abgefeuert. Schon „Strange Kind Of Affection“ ist ein Knüller. Etwas metallischer angelegt als das restliche Material, zeigt er gleich neue Facetten im Sound der Schweden. Die Nummer hat alles, was ein Hit braucht und wurde nicht umsonst zur ersten Single auserkoren. „Stand Our Ground“ ist etwas klassischer gehalten und ein richtiger Midtempostampfer – abermals großartig. Das eben schon erwähnte „Rats“ macht das Lächeln im Gesicht dann abermals breit. Wer denkt, CONFESS gehen nach diesem nahezu perfekten Einstieg die Ideen aus, der hat das Debüt nicht gehört. Denn schon auf „Jail“ tummeln sich enorm viele geile Songs. Auch auf „Haunters“ ist das so: neben den bereits erwähnten solltet Ihr Euch unbedingt das schleppende „Haunting You“, das herrlich altmodische „Talia“ oder Songs wie „Animal Attraction“ oder das in Landessprache gesungene „Vittring“ reinziehen.

Variabler und ausgefeilter, aber auch einen Tick mehr „cheesy“ legen CONFESS mit ihrem zweiten Longplayer „Haunters“ ein ordentliches Brikett nach. Zwar ist der Überraschungseffekt von „Jail“ lange verblasst, das schmälert die Klasse der Songs aber nicht im geringsten. Lassen wir uns überraschen, wie sich die neuen Songs auch live umsetzen lassen. „Haunters“ ist abermals ein Highlight und sollte den Weg in Euren Plattenschrank finden. Apropos: natürlich gibt es das Zweitwerk der Schweden auf Vinyl. 

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

1.    Irony (Intro)
2.    Strange Kind Of Affection
3.    Stand Our Ground
4.    Rats
5.    Haunting You
6.    Talia
7.    How Could I Let You Go
8.    Animal Attraction
9.    I Won´t Die 
10.    Lady Of The Night
11.    Tonight
12.    Let The Show Go On
13.    Eye To Eye
14.    Vittring

Stefan

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