MAVERICK – Big Red

maverick-big-red-cover-web1Band: Maverick
Album: Big Red
Spielzeit: 42:33 min.
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: Metalapolis Records
Veröffentlichung: 26.08.2016
Homepage: www.facebook.com/MaverickBelfastuk 

Auf den ersten Blick scheint es ein Rückschritt zu sein. Vom bekannten und renomierten Plattenlabel Massacre Records zur relativ unbekannten Company Metalapolis Records aus Deutschland zu wechseln. Aber mit einem starken Vertrieb und guter Promoarbeit im Rücken kann MAVERICK sicher noch gezielter an das richtige Publikum herangeführt werden. Leser der Rock Garage können sich vielleicht noch an die Besprechung des 2014 erschienen Erstlings „Quid Pro Quo“ erinnern. Mit dem Brecher „Paint By Numbers“ legten die Nordiren einen Kalavierstart erster Güte hin. Wollen wir doch mal sehen, was das neue Album so kann.

Das Line-Up besteht nach wie vor aus dem Brüderpaar David (vocals) und Ryan Balfour (guitars), Richie Diver (bass) und Mike Ross (drums). Lediglich Gitarrist Ric Cardwell wurde durch Terry McHugh ersetzt. Der Opener „All For One“ startet, als wäre er ein Überbleibsel des Debüts, und das ist mitnichten negativ gemeint. MAVERICK knüpfen mit „Big Red“ nahtlos an „Quid Pro Quo“ an. Abermals mit einem kernigen Sound versehen und mit dicken Gangvocals in Szene gesetzt, bietet „Big Red“ zehn Rocksongs, die Mal an SKID ROW erinnern („Free“) und mal mit markanten Ohrwurmmelodien daherkommen („The One“, „Forever“). Am Schluss findet man mit „Fly Away“ auch noch eine Ballade. Erwähnenswert wäre auch noch das tolle „In The Night“ und die Single „Whiskey Lover“. 

MAVERICK machen keinen Hehl aus ihren Vorlieben, diese bauen sie mit jeder Menge Energie in ihre Songs ein und mischen ihr eigenes Gebräu an. Mit guten Rockbands ist es wie mit gutem Bier: es gibt unzählige davon, man muss sie nur finden und jede(s) hat vielleicht nur eine klitzekleine Besonderheit, die es aber dennoch zu entdecken gilt. „Big Red“ klingt vielleicht etwas großspurig, aber auch MAVERICK haben etwas entdeckenswertes, zumindest, wenn man auf modernen aber dennoch klassischen Hardrock steht. 

WERTUNG:

8

 

 

Trackliste:

1.    All For One
2.    Free
3.    The One
4.    Mademoiselle
5.    Forever
6.    In The Night
7.    Whiskey Lover
8.    Renegade
9.    Beyond The Gates
10.    Asylum
11.    Fly Away

Stefan
 

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