THE FERRYMEN – The Ferrymen

Band: The Ferrymen
Album: The Ferrymen
Spielzeit: 59:39 min
Stilrichtung: Melodic Metal
Plattenfirma: Frontiers Music Records
Veröffentlichung: 02.06.2017
Homepage: www.facebook.com/TheFerrymenofficial/

Erneut ein neues Bandprojekt aus dem Haus Frontiers. Dieses Mal gibt es Melodic Metal auf die Ohren in Form des selbstbetitelten Debütalbum von THE FERRYMEN. Hinter dem Projekt stehen die drei klangvollen Namen von Gitarrist Magnus Karlsson (PRIMAL FEAR), Sänger Ronnie Romero (LORDS OF BLACK, RAINBOW) und Schlagzeuger Mike Terrana (RAGE, AXEL RUDI PELL und viele andere).
Auslöser war Magnus der Songs schrieb die irgendwie nicht so recht zu seinen anderen Band und Projekten passten und diese schickte er 2016 an den befreundeten Sänger Ronnie Romero. Schnell wurde dann mit Frontiers Music Records das passende Label gefunden und mit Mike Terrana der passende Schlagzeuger. THE FERRYMEN waren geboren.
Das Ergebnis dieser Zusammenstellung von Ausnahmekünstlern können wir uns jetzt mit dem Debütalbum zu Gemüte führen.
Als Anheizer erwartet uns „End of the Road“ welches direkt mal ordentlich und mit kraftvollen Riffs los feuert. Das Drumming von Drumviech Mike ist natürlich wie immer voll auf den Punkt, das Ronnie Romero ein begnadeter Sänger ist hat er schon bewiesen und das Magnus ein toller Gitarrist und Songwriter ist steht ebenfalls absolut nicht zur Diskussion! Daher ist dieser Opener ein wahrer Ohrenschmaus und vermutlich nur der Anfang einer knappen Stunde erstklassigen Melodic Metals!
Und so kommt es dann eigentlich auch, über den quasi Titeltrack „Ferryman“ mit seinem Ohrwurmchorus geht es über das krachende „Fool you All“ in den Mittelteil der mit dem Melodic Kracher „Cry Wolf“, der gefühlvollen Ballade „One Heart“, ,mit einem unfassbar gut singenden Ronnie“ erstklassig besetzt ist. Der gute Ronnie klingt hier ein bisschen nach DIO oder Jorn Lande wie ich finde.
Apropos Sänger Ronnie Romero, nicht nur aufgrund seiner Stimmfarbe, sondern auch aufgrund der Melodic Rock/Metal Mischung hat man hier das ein oder andere Mal den Vergleich zu AXEL RUDI PELL auf der Zunge. Diese Scheibe sollte also auch auf jeden Fall was für die Fans des blonden deutschen Gitarristen sein!
Zurück zur Mucke, der vielleicht heftigste Track „Darkest Hour“ beschließt dann den erstklassigen Mittelteil. Nur um weiteren musikalischen Perlen im letzten Plattenabschnitt Platz zu machen. Beispiele hierfür sind mit Sicherheit „Eyes on the Sky“ oder „Eternal Night“. Die anderen Songs, sind dann nicht ganz so großartig, immer noch gut, aber halt nur gute Standardware.
Dies tut aber dem tollen, runden Gesamteindruck keinen Abbruch mehr!

Anspieltipps:

Hier einzelne Songs rauszupicken ist sehr schwierig, greift hin wo ihr wollt, alles ist absolut hitverdächtig!

Fazit :

Auch wenn es wieder nur eines dieser unsäglichen Bandprojekte aus dem Hause Frontiers ist, man muss dem Label und dessen Boss echt ein gutes Händchen bei der Zusammenstellung solcher “Bands” zugestehen!
Hier sind mit den drei Musikern echte Hitgarantien am Werk und das merkt man dem Album auch zu jeder Zeit an.
Ein tolles Melodic Metal Werk, welches den Fans der angesprochenen Zielgruppen und Bands definitiv bestens munden wird!
Dafür gibt es dann natürlich auch die dementsprechende Bewertung und ich bin mir sicher das dieses Album am Ende des Jahres auf einigen Hitlisten erscheinen wird.

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. End of the Road
02. Ferryman
03. Fool you All
04. Still standing up
05. Cry Wolf
06. One Heart
07. Darkest Hour
08. How the Story ends
09. Enter your Dream
10. Eyes on the Sky
11. Eternal Night
12. Welcome to my Show

Julian

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