01. Kingdom of the Strong
02. World War Dinosaur (feat. Orden Ogan & Angus McSix)
03. Dino Race from Outer Space
04. Raptor Squad Attack
05. Brachio Bazooka Batalion
06. March to War
07. Evil Mean Megalodon (feat. Asenblut)
08. Dino Power Resistance
09. Prehistoric Panzer Power
10. Lazer Ninja Thunderstorm
11. Golden Glory
12. Lost Legacy
Spielzeit: 44:08 min – Genre: Symphonic Power Metal – Label: Perception – VÖ: 17.04.2026 – Page: www.victoriusmetal.net
Die deutschen Power Metaller von VICTORIUS geben dieser Tage mit ihrem neuen Album „World War Dinosaur“ ihr Labeldebüt bei Perception. Die letzten Alben, mit denen die Band ihr futuristisches Dinosaurier Universum ja immer mehr erschaffen und gefestigt haben, erschienen ja noch bei Napalm Records.
Nun also der Labelwechsel, personell sind mir keine Wechsel bekannt und auch musikalisch wird der Weg der letzten Alben gekonnt weiterverfolgt.
Somit ist relativ schnell klar, für wen dieses Album etwas ist oder wem das Ganze zu cheesy ist!
Man muss die Band, die Kostüme und die abgedrehte Hintergrundgeschichte ihres Kosmos und den Songs schon mögen, das sollte jedem schwermetallischen Leser hier direkt klar sein, sonst braucht man hier nicht mehr weiterlesen. Power Metal aus dem Weltall halt mit Dinos, Aliens und Ninjas.
Es gibt auch noch drei „Gäste“ auf dem Album, mit ASENBLUT, ORDEN OGAN und ANGUS MCSIX sind teilweise ganze Bands hier vertreten bei zwei Songs.
Gute Songs und Hooks konnten die Jungs ja schon immer schreiben, daher war ich doch sehr gespannt auf das neue Werk und widmen mich nun mit Freuden dem Ganzen.
Gestartet wird das neue Album mit der ersten Videosingle „Kingdom of the Strong“. Ein schneller Doublebass Track der typischen europäischen Power Metal bietet, super mitsingbar und direkt eingängig. So gefällt dem Power Metalfan seine Mucke.
Anschließend gibt es mit „World War Dinosaur“ einen Stampfer auf die Ohren der nicht weniger eingängig ist wie der Vorgänger. Auch hier, und auch bei allen folgenden Tracks, darf man natürlich nicht so besonders auf den Text achten, außer man kann der totalen abgedrehten Dinosaurier Fantasie etwas abgewinnen.
Hier kommt auch die gesamte Stärke der Bands ORDEN OGAN und ANGUS MCSIX zum Tragen. Egal ob nun stimmlich als auch instrumental, volle 3 Bandpower ist hier angesagt.
Mit dem flotten „Dino Race from Outer Space“ wird ein Hochgeschwindigkeitsdrittel eingeleitet was seine Fortsetzung mit „Raptor Squad Attack“ sowie “Brachio Bazooka Battalion“ findet. Alles ist ganz ordentlich gemacht, ist aber auch nichts wirklich Neues.
Der Albumteiler heißt „March of War“, stampft kraftvoll aus den Boxen und läuft ebenfalls gut in die Gehörgänge rein.
„Evil Mean Megaladon“ hat dann die gesangliche Unterstützung von ASENBLUTs Tetzel, welche aber irgendwie wie ein Fremdkörper rüberkommt. Zumindestens wenn sie irgendwie immer im Hintergrund vor sich hin wabert.
Anschließend gibt es mit „Dino Power Resistance“, „Prehistoric Panzer Power“ und auch „Lazer Ninja Thunderstorm“ weiteren klassischen Happy Power Metal wo erneut nicht nur die Songtitel total abgedreht sind.
Mit dem etwas episch angehauchten „Lost Legacy“ wird man dann aus einer (musikalischen) Welt entlassen, die man erstmal verarbeiten muss.
Nehmen wir mal die ganze Dinosaurier Thematik in Texten, Aufmachung und Gesamtstory weg haben wir hier ein sehr klassisches Power Metal Album mit viel Keyboardunterstützung, was keine wirklichen ernsten Töne anschlägt und fast schon zum Happy Metal gezählt werden kann.
Man hat einfach eine gute Zeit beim Hören und muss sich entweder auf das ganze Drumherum einlassen oder es komplett ausblenden.
Dann kommt man nicht daran vorbei das die Jungs hier vieles richtig gemacht haben, die Songs super eingängig sind und alle recht ordentlich sind, auch wenn sie nichts wirklich Neues zu bieten haben!
Insgesamt ist das Ganze aber auf jeden Fall ein sehr empfehlenswertes Album für den Genrefan und wirklich nur für den!
Julian






